Queere Politik: Initiative zur Akzeptanz sexueller Vielfalt geht in eine neue Runde

Foto von Martin Magdziak

Gestern fand im Schwuz, dem legendären Ort der queeren Community, der von der Links- und Piratenfraktion Berlin initiierte Ratschlag zur novellierten Initiative zur Akzeptanz sexueller Vielfalt. Die gesellschaftliche Relevanz und die Komplexität des Themas sind dem Entwurf bereits zu entnehmen. Schon in ihrer Regierungszeit konnte die Linksfraktion mit dieser Initiative und deren Durchsetzung Zeichen setzen: „Das Berliner Abgeordnetenhaus hat mit der im Jahr 2009 einstimmig beschlossenen Initiative »Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt« ein deutliches Zeichen gesetzt, dass die Vielfalt und Offenheit der Metropole Berlin ein Ziel aller im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien ist.“ Nun hat sich der Ratschlag sehr intensiv mit inhaltlichen Fragen und Korrekturen der Fassung 2.0 befasst. Dass daraus ein Papier entwickelt werden kann, an dem der Senat nicht ohne weiteres vorbei kann, war Konsens aller Beteiligten. Und es könnte daraus, so ganz nebenbei, auch so ein richtiges Crossover- Ding werden, da neben der Links-und Piratenpartei auch die Grünen und die Juso sowie viele interessierte Gruppen und Bewegungen der Community und anderer Institutionen teilnahmen und dem derzeitigen Entwurf eine Chance der politischen Durchsetzung gaben.

Den Beitrag kommentiert auf queer.de

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