#RefugeeTentAction: Demonstration am 13.Oktober am Oranienplatz in Kreuzberg

Mit einem Gewitterschauer und windiger Kälte wurden die ca. 70 Menschen des Flüchtlingsmarsches von Würzburg nach Berlin in Kreuzberg empfangen. Es warteten Zelte, warme Decken und eine Riesenauswahl an Essen und Getränke, aber vor allen Dinge die herzliche Wärme und Solidarität von vielen Ehrenamtlichen und Sympathisanten auf die Marschierenden. Wie lange sie auf dem Oranienplatz ausharren dürfen, ist noch völlig unklar. Das große Echo zu ihrer Aktion sollte bei der Durchsetzung ihrer Forderungen hilfreich sein, der Druck, der dadurch auch entwickelt wurde, bringt die Entscheidungsträger hoffentlich einer guten Lösung für alle Betroffenen näher. mehr

Hier noch ein aktueller Beitrag zu der Gefahr, die u.a. Flüchtlinge ausgesetzt sind und wie es der Hilfe und Unterstützung aller bedarf.

Bei der Flüchtlingskarawane auf dem OranienplatzHans-Christian Ströbele:

„Die Flüchtlingskarawane fordert ein Ende der Abschiebungen und die Verbesserung der Situation von Asylsuchenden in Deutschland. Unter anderem die Abschaffung der Residenzpflicht, die es Flüchtlingen nicht erlaubt, den Landkreis zu verlassen. Werden sie in Deutschland von Verwandten und Freunden getrennt, können sie sich nicht einmal gegenseitig besuchen. Außerdem möchten sie, dass die Lager abgeschafft werden, in denen viele Flüchtige isoliert und zusammengepfercht am Rand der Städte und Dörfer leben müssen. Teilweise auf sechs Quadratmetern oder weniger. Manche warten dort jahrelang untätig und von der restlichen Bevölkerung abgeschnitten vor sich hin. Denn arbeiten dürfen die Flüchtlinge ebenfalls nicht. Auch gegen dieses Arbeitsverbot richtet sich der Protest, der nun in Berlin angekommen ist.“

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Eine Antwort zu “#RefugeeTentAction: Demonstration am 13.Oktober am Oranienplatz in Kreuzberg

  1. Ich war selber mal Flüchtling, im selben Land. 1989 durfte ich mit eben 5 Jahre „alt“ gewordenem Sohn an der Hand gehen. Der Anlass? „Sie als Epileptiker kann ich nicht mehr gebrauchen!“ Wer das sagte? Der Chef einer Einrichtung der evangelischen Kirche, der Pastor, der als erster nach dem Mauerfall das Bundesverdienstkreuz in der Bundesrepublik bekam, „weil er sich in der DDR so engagiert um die Behinderten und um die Ausreisewilligen gekümmert hat“…
    Ich war Mitarbeiterin in dieser großen Einrichtung und EIN MAL -, mit 36 Jahren -, aus den Latschen gekippt!! Da ich selber vom Fach bin, hatte ich Angst vor nem Tumor im Gehirn, ich hatte ja den kleinen Sohn und der Vater lebte längst wieder in Afrika, und ich wollte klären, weshalb ich plötzlich nen epileptischen Anfall hatte! „Sie haben Zacken im EEG!“ Ich: „Die hatte ich höchstwahrscheinlich schon seit ich 1951 mit Zange aus meiner Mutter herausgerissen worden war, nur es hatte nie einen Menschen interessiert; ich hab ja immer funktioniert…“ Der wahrscheinliche Grund fürs Zusammenklappen war mir nach CT und EEG klar! Die letzte mütterliche Freundin zog nach Westberlin, also unerreichbar weit weg, in der selben Stadt…
    Tja, das zu klären wäre für mich auch mal toll! Da ich aber seitdem vom Sozialhilfesatz oder Hartz IV -, weil Amtsstuhlbesitzende eben Menschen hin- und herschieben dürfen wie sie es für richtig halten -, lebe, kann ich kein Geld investieren, bin also chancenlos…
    Ich bin halt keine Flüchtlingskarawane, werde nur von Amtsstuhlbesitzenden in dem Land hin- und hergeschubst, in dem ich vor fast 61 Jahren geboren bin…
    Es sind Einige, die das Unrecht aus DDR Zeiten gern geklärt hätten und das, was jetzt auf dem Sektor des Kindesentzugs möglich ist und Familien zerstört! Guckt ihr da auch hin?

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