(Update) #Linke: Causa Mark S./Dehm bricht alte Wunden auf oder Kindergarten, große Gruppe

Neues Deutschland: Zurück in die Vergangenheit? Ein Kommentar zum Beitrag des ND von Potemkin

LINKE-Reformer attackieren Diether Dehm – in dem Beitrag des NDs gibt es noch mehr Aufklärung und Zusammenhänge zu dem Fall.

und noch eine Meinung…Verschrottungsfest der Linken?

„Kipping und Riexinger haben Mark S. Dehm und seinem Anhang zum Fraß vorgeworfen. Für einen fragilen Burgfrieden . Der wird aber nur kurze Zeit halten. Kipping und Riexinger haben dafür die Glaubwürdigkeit der Partei und ihre eigene ins Nirvana befördert. Dass die beiden Herrschaften so nebenbei die Statuten der Partei außer Kraft gesetzt haben kommt dazu. Dass sie das Revolverblatt “junge Welt ” ausgeladen haben, wirkt eher wie eine Verlegenheitsgeste. Dafür wirft sich das nationalbolschewistische Hetzblatt nun schön in Opferpose.“ (aus Potemkins Kommentarspalte)

“Ein Gutes hat der Rauswurf von Mark S.. Einige Leute die sich jetzt stark fühlen lassen ihre Maske fallen. Hinter ihrem sonstigen Gerede von Meinungsfreiheit, Arbeitnehmerrechten , innerparteilicher Demokratie etc. wird sichtbar, dass sie dieses nur für sich so verstehen. Das Gesicht des autoritären Kommunismus wird sichtbar. Geändert hat sich bei denen gar nichts.”

Eigentlich wollte ich mal beim Fest der Linken am Rosa-Luxemburg-Platz vorbei schauen. Da kommen mir Parteimitglieder mit Mark-S.- Solidaritätsbuttons entgegen und der unvermeidliche Diether Dehm posiert in gockelhafter Machoattitüde, wie immer, über den Platz, als gehörte er ihm. Soweit, so gut.

Das bekommt eine andere Dimension, wenn man erfährt, dass der Internetbeauftragte der Linken und gut vernetzte Mark S. gerade von den Parteivorsitzenden entlassen wurde. Nun wäre es an sich keine Nachricht wert, wenn ein Mitarbeiter des KL-Hauses wegen ungebührlichen Verhaltens entlassen wird, aber bei Mark ist das anders.

Seine Einlassungen über bestimmte Parteigenoss*innen und die Hasstiraden gegenüber der Postille „junge Welt“ auf Facebook sind legendär und finden immer Beifall bei den sogenannten Reformern.

Nachdem der für Personal zuständige Bundesgeschäftsführer Höhn eine Entlassung von Seibert ablehnte, zogen die Vorsitzenden Kipping/Riexinger die Reißleine. S. soll als Gipfel der Unverschämtheit geäußert haben, dass sein Intimfeind Dehm gegrillt werden soll.

Natürlich wäre Dehm für viele eher ein Kandidat zum „Abschuss“ gewesen, da er der Partei nachweislich mehr geschadet als genützt hat. Warum er einen besonderen Schutz hat, kann nur an seinem Image als Millionär liegen.

Damit sind aber auch die Fronten in der Partei, die nach dem Parteitag in Göttingen als versandet galten, insbesondere im Karl-Liebknecht-Haus wieder klar zum Vorschein gekommen. Auf der einen Seite die ewig gestrigen Dehm/junge Welt und das gesamte unwürdige K-Gruppen-Pack der Westlinken und auf der anderen Seite die arroganten und selbstgefälligen Reformer aus dem Osten, die dem Pluralismus der Linken sowieso skeptisch gegenüber stehen. Wer dachte, diese Kategorien gibt es nach Göttingen nicht mehr, sieht sich seit gestern getäuscht.

Der Basis ist dieser Zwist aus der „Behörde“ am Rosa-Luxemburg-Platz kaum zu vermitteln, kommt er auch zur Unzeit. Im September stehen Bundestagswahlen an und die Linken müssen um jede Stimme kämpfen. Wie vermeintliche Wähler mit den Nachrichten aus der Streitburg KL-Haus umgehen werden, kann sich jeder denken.

Hier kann man ausführlich die Konfrontationslinien in der Linken lesen, die Werte der Kontrahenten  werden doch eigentlich in Nahost verteidigt…oder?? (BAK Shalom, junge Welt)

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