Wagenknecht verhindern!

Wagenknecht versucht in ihren vermeintlich einzigen Kompetenzterrain am rechten Rand zu fischen. Wie europafeindlich sie sich geriert, kann man in der Kolumne im ND nachlesen. Sie hat keine integrative Kraft, sie hat gesellschaftspolitisch bisher noch keinerlei Akzente gesetzt. Sie spaltet, wo man zusammenfuehren muesste. Sie ist allein machtpolitisch interessiert. Vielleicht soll sie ja als verlaengerter Arm von Lafontaine die Partei zerstoeren. Sie hat keine Kompetenzen fuer einen Fraktionsvorsitz. Potemkin findet die richtigen Worte zu dieser Schaumschlaegerin. hier die Artikel: Feuer frei! Wagenknecht will Doppelspitze endlich umsetzen Wagenknechts Totalausfall

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2 Antworten zu “Wagenknecht verhindern!

  1. Max Kretzschmar

    Ich finde diesen, Euren Machtkampf auf allen Kanälen und mit allen Mitteln einfach nur furchtbar peinlich, zum Fremdschämen und jämmerlich. Mit „links und emanzipatorisch“ hat dies in meinen Augen nix mehr zu tun, wenn in Deinem Antexter unter der Beißreflexparole, aus dem 20. Jahrhundert bekannt und gegen andere Parteien gerichtet in bloßen Mutmaßungen und verschwörungstheoretisch „argumentiert“ wird: „vermeintlich einzigen Kompetenzterrain“ (abgesehen von der Grammtik eine furchtbare Anmaßung in meinen Augen), „Sie ist allein machtpolitisch interessiert“, „Vielleicht soll sie ja als verlaengerter Arm von Lafontaine die Partei zerstoeren“ … und auf drei Hetzartikel auf Potemkin verweist, welche sich selbst durch ihre Hasstiraden in einer eigens kreierten Rubrik ihrem Hassobjekt Nummer 1 widmen. In meinen Augen ist dies spalterisch und machtpolitisch und rückverweist auf seine demagogischen AutorInnen. Ich habe ihre Kolumne im ND gelesen, die sprachlich holprig ist, ungenau und unpräzise in ihren Erläuterungen und in meinen Augen nicht der Rede wert, eigentlich. Umso verwunderter bin ich über die Spitzfindigkeiten der Interpretationen der VertreterInnen des fds. Aber nun ja – Unsere Linke wird auch diesen Machtkampf der sich machtpolitisch gerierenden Strömungen überstehen, hoffentlich, weil viele Menschen diese hochnotpeinlichen Auseinandersetzungen nicht sehen …

  2. Wie Max schon andeutete, lieber Raik, ist das leider ein Klogriff. Ich lese da aneinandergereihte Aussagesätze und Vorwürfe, die als Feststellungen formuliert sind. Kann man ja machen, aber der Leser stellt sich doch immer die Frage nach dem Warum. Sie hat gesellschaftspolitisch noch keine Akzente gesetzt? Warum? Dicke Bücher hat sie geschrieben und ist einer der Dauergäste im Fernsehen, wenn es um Wirtschafts- oder Sozialpolitik geht. Aus der politischen Linken gibt es derzeit kaum eine andere Person, die so stark Akzente setzt. Also was soll uns dein Vorwurf sagen?

    Sie spaltet, wo man zusammenführen müsste. Wo spaltet sie? Was ist spalten, und wo muss man wen zusammenführen? Wer spaltet nicht?

    Sie sei allein machtpolitisch interessiert. Woher weißt du das? Woran machst du das fest? Ist sie dann nicht in der falschen Partei, wenn sie nur machtpolitisch interessiert wäre? Was verbirgt sich hinter diesem Vorwurf?

    Ganz dicke wird’s aber bei der Sache mit dem verlängerten Arm von Lafo, der die Partei zerstören soll. Womit um Gottes Willen ist denn diese wirklich extreme Aussage begründet? Seit wann hat Lafo ein Interesse daran, seine Partei zu zerstören? Warum sollte er? Der Mensch ist Mitglied seiner Partei und hat darüber finanziell und biographietechnisch ausgesorgt. Der muss sich nichts mehr beweisen. Also das ist schon mehr als eine wilde Verschwörungstheorie, außerdem definitiv justiziabel.

    Sie hat keine Kompetenzen für den Fraktionsvorsitz? Welche Kompetenzen sind denn das, und welche fehlen ihr da? Auch diese Aussage ist leider ein Rätsel und ein nicht untermauerter Vorwurf.

    Abschließend: Potemkin. Natürlich findet Potemkin die „richtigen Worte“. Ein Kampfblog, das am rechtesten Rand der politischen Linken angesiedelt ist, ist sicherlich keine distanzierte Nachrichtenagentur. Und das mit der „Schaumschlägerin“ würde ich anstelle von Potemkin auch nicht so hoch hängen. Immerhin urteilt da ein Blog, dessen Autoren durch eher schlichte Weltbilder auffallen und die deutsche Rechtschreibung kaum rudimentär beherrschen, über eine zweifelsfrei gebildete Frau. Letzteres sollte man dringend akzeptieren, auch wenn Sahra Wagenknecht Meinungen hat, die man definitiv nicht teilen muss. Aber sie ist keine Schaumschlägerein, sie will auch nicht ihre eigene Partei zerstören (Was sollte sie davon haben?), und natürlich verfügt sie über eine beeindruckende Intelligenz, ganz egal, wie man zu dem steht, was sie aus diesen Fähigkeiten macht. Mit leeren Vorwürfen und Parolen schießt man sich nur selbst ins Abseits. Wenn das alles noch mit der schon von Max angesprochenen falschen Grammatik rüberkommt, macht’s das nicht besser. Nur mal so als Hinweis.

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