Zum 75. Jahrestag der Reichsprogromnacht

„Laut einer aktuellen Studie der Europäischen Union erwägen ein Viertel der Jüdinnen und Juden, Deutschland zu verlassen, weil sie sich hier nicht sicher fühlen. Zwei Drittel der befragten Jüdinnen und Juden in Deutschland meiden es, in der Öffentlichkeit äußerliche Zeichen ihrer religiösen Zugehörigkeit oder ethnischen Herkunft zu zeigen. Es genügt nicht, am 75. Jahrestag der Reichsprogromnacht vom 9. November 1938 der von den Nazis verfolgten und ermordeten Jüdinnen und Juden zu gedenken. Ich erwarte von der neuen Bundesregierung, dass sie vorbehaltlos, verlässlich und hinreichend gesellschaftliche Initiativen gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus fördert. Antisemitismus, Rassismus, Ausländerfeindlichkeit, Homophobie – all das sind Erscheinungen des Mittelalters, die auch das 20. Jahrhundert prägten. Einen Neuansatz im 21. Jahrhundert können wir alle nur miteinander finden.“
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