Aus Kamelopedia, der freien Kamel-Enzyklopädie: Ich-bin-kein-aber-Nazi

„Ich-bin-kein-aber-Nazi, der, ist ein etwas scheues neurotisches Kamel, das sich vom gewöhnlichen Nazikamel vor allem dadurch unterscheidet, dass es seine Sätze häufig mit „Ich bin kein Nazi, aber…“ beginnt. Der natürliche Lebensraum des Ich-bin-kein-aber-Nazis ist der Stammtisch.

Ich-bin-kein-aber-Nazis tendieren häufig zur Paranoia, insbesondere einer gesteigerten Form der Verschwörungstheorie und glauben nicht sagen zu dürfen was sie denken, obwohl sie das meist schon tun, bevor sie dieses überhaupt so richtig zu Ende gedacht haben. Desweiteren ist unter Ich-bin-kein-aber-Nazis die Obsession weitverbreitet, unbedingt allen beweisen zu wollen, dass, wer homophob, antisemitisch, fremdenfeindlich, überdeutsch und sozialdarwinistisch ist, alleine deswegen mit Nazis noch lange nicht das Geringste gemeinsam hat. Der Nachweisversuch erfolgt in der Regel darüber, dass etwa das ältere Ich-bin-kein-aber-Nazi-Kamel eifrigst und energischst beteuert, niemals Mitglied in NSDAP, SA oder SS gewesen zu sein, und gipfelt zumeist in der triumphalen Behauptung, dass es alleine deswegen schon kein Nazi sein könne. Sein jüngeres Pendant argumentiert nahezu identisch, jedoch mit dem Hinweis, schließlich kein Wähler oder Mitglied der NPD zu sein. Wen diese Schlussfolgerung nicht überzeugt, der wird vom Ich-bin-kein-aber-Nazi rigoros als antideutsch oder Gutmensch beschimpft. … weiterlesen

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