Wer schützt uns vor der Polizei?

Emanzipatorische Linke

Am 21. Dezember 2013 sollte im Hamburger Schanzenviertel eine Demonstration für den Erhalt der Roten Flora, der sogenannten „Esso-Häuser“ und für das Bleiberecht der (Lampedusa-)Flüchtlinge stattfinden. Es waren zwischen 7.500 und 10.000 Menschen erschienen. Zu der geplanten Demonstration kam es aber nicht, denn die Polizei stoppte den Demonstrationszug nach wenigen Metern mit einem massiven Aufgebot an Personal und Bewaffnung. In der Folge kam es zu einer der schwersten Straßenschlachten in der jüngeren Geschichte Hamburgs. Wie üblich folgten reflexartige Forderungen nach einer Verschärfung des Versammlungsrechts vonseiten der CDU und eine breite Verdammung der Gewaltbereitschaft der „Chaoten“. Notwendig ist jedoch eine genau umgekehrte Herangehens- und Betrachtungsweise der Ereignisse dieses Tages.

Unmittelbar nach Beginn der Demonstration wurde die Spitze des Demonstrationszuges von Polizeieinheiten angegriffen – mit der fadenscheinigen Begründung, die Demonstranten seien „zu früh“ losgelaufen. Es wurde mit Tritten und Schlagstockhieben speziell auf Schienbeine und Knie der Demonstrationsteilnehmer der ersten Reihen gezielt und…

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Eine Antwort zu “Wer schützt uns vor der Polizei?

  1. Um die Titel-Frage zu beantworten:

    Das ist eigentlich Aufgabe der Armee. Oder im Zweifel die der Bürger: Wenn der Staat mit seinem Gewaltmonopol nicht verantwortungsvoll umgehen kann, verliert er seinen Anspruch darauf.

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