Alptraum: Und plötzlich stand ich vorm Nazibus

In ihre ekligen Gesichter zu schauen, ihr räudiges Schnaufen zu hören und ihre widerlichen Parolen mitzubekommen, war jetzt nicht gerade eine Freude. Doch fast überraschend, befand ich mich unmittelbar an ihrem Tourbus.

Erst als ich mich unter Gleichgesinnten wiederfand, konnte ich mich langsam entspannen. Die erbärmlichen zehn Nazis hatten sich in Pankow formiert, um gegen Flüchtlinge und deren Unterbringung in verschiedenen Ostberliner Stadtbezirken zu hetzen.

Natürlich war ich der Aufforderung zur Anti-NPD-Demo gefolgt, hatte aber zuvor das Flüchtlingsheim nicht gefunden. Und so kam ich in die Breite Straße, wo ich zu meinem Entsetzen schon eine NPD-Flagge wedeln sah. Das sowas in Deutschland immer noch möglich ist, will nicht in meinem Kopf. Um auf die andere Straßenseite zu gelangen, um an der Antifa-Demo teilzunehmen, musste ich ganz nah an das Nazipack heran. In diesem Moment waren die „schützenden“ Bullen richtig nützlich.

Pfiffe und die eindeutige Aufforderung, dass sich die Nazis aus Pankow verpissen sollten, übertönten dessen Geschrei. Sie waren 10, wir waren 60. Ich empfinde das Flagge und Gesicht zeigen gegen Nazis als eine der wichtigsten Bürgerpflichten, damit das rechte Spektrum nirgends ein Chance hat, ihre menschenverachtenen Ideologien zu verbreiten. DETAILS

Hier ein weiterer Bericht von den NPD-Kundgebungen in BerlinIMG00668-20140204-2225 IMG00669-20140204-2225 IMG00671-20140204-2227

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s