Brandanschlag auf das Flüchtlingscamp Oranienplatz

Mutmaßlicher, feiger Brandanschlag auf Infrastruktur Refugeecamp

„Solidarität mit den protestierenden Refugees vom Oranienplatz nötiger denn je. Verstärkte Präsenz zum Schutz und zur Unterstützung, insbesondere über Nacht, am Infopunkt des Refugeecamps ist wichtig und notwendig!

Sie haben nicht viel und protestieren seit über einem Jahr unter den menschenunwürdigsten Lebensbedingungen. Doch selbst das scheint einigen Rassist_innen noch zu viel. Der mutmaßliche Brandanschlag auf den Toilettenwagen von heute Morgen stellt eine weitere Eskalationsstufe dar. Der Verweis auf einen wahrscheinlich rassistischen Hintergrund, begründet sich aus vorangegangenen An- und Übergriffen auf das Camp und seine Bewohner_innen, wozu auch angezündete Müllcontainer, Naziaufkleber und Kundgebungen im direkten Umfeld, sowie beständige Hetze auf rassistischen Facebookseiten einschließlich ihrer Foto-Dauerüberwachung gehörten. Erst letzte Woche war die Nazi-Facebookseite „Nein zum Camp“ abgeschalten und über laufende Ermittlungen berichtet worden. Die Nazi- und Rassist_innen-Facebookseite „BB Hellersdorf“ veröffentlich Fotos von vor und nach dem Brandanschlag und zeigt Verständnis für den Brandanschlag, versucht ihn zu legitimieren und verhöhnt die Betroffenen. Andererseits bleibt die Kritik an den geistigen Brandstifter_innen und der Eskalationsstrategie bei der Stimmungsmache gegen das Refugeecamp und seine Bewohner_innen von Henkel bis Kurt Wansner etc. aber auch an der unsachlichen, einseitigen und undifferenzierten, negativen Eskalationsberichterstattung von bestimmten Teilen der „konservativen bis bürgerlichen“ Medien aufrecht erhalten. Der Schaden soll sich auf ca. 20.000 € belaufen und auch das Nebengebäude wurde beschädigt. Eine Versicherung, die sich bereit erklärt den offen stehenden Toilettenwagen zu versichern, konnte im Vorfeld nicht gefunden werden. Nun ist die herrschende Politik gefragt. Sowohl bei den Kosten für den Schaden, wie bei der Aufstellung eines neuen Toilettenwagens, wenn sie mit ihrem Anliegen eine menschenwürdige und dauerhafte Lösung für die Refugees zu finden, ernst genommen werden will. Und Rassist_innen sei schon jetzt versichert, nach Auskunft der Refugees vom Oranienplatz, werden sie sich davon weder beeindrucken oder einschüchtern, noch vertreiben lassen!“

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