Antifa Berlin: „11. April: Henkel – wir kommen!“/PM der Refugees

„Wir kommen nicht um uns zu bedanken – Wir reissen dir die Hütte ab! Demonstration gegen Innensenator Henkel und seinen Law & Order – Wahn!“

„Aus Protest gegen die Räumung des Oranienplatzes, gegen die Polizeiübergriffe auf Mieter_innenproteste, gegen den Angekündigten Verschärfung des Polizeigesetzes und gegen die sich immer repressivere Innenpolitik des SPD/CDU-Senats ziehen wir am Freitag um 18 Uhr vom Antonplatz in Weissensee zum Wohnsitz unseres Innensenators Henkel. Wer nicht bei der Jungen Union ist sollte vorbeikommen..“

Freitag | 11.April | 18 Uhr | Antonplatz

Presseeinladung für den 09.04. um 11.00 Uhr Oranienplatz

9. April 2014: Baumbesetzung Oranienplatz und Pressekonferenz protestierender Refugees zur polizeilichen Räumung und kolonialen Spaltungspolitik und -praxis des Berliner Senats

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit laden wir, protestierenden Refugees vom Oranienplatz, der Schule etc., Sie herzlich ein, an unserer morgigen (09.04.) Pressekonferenz um 11.00 Uhr auf dem Oranienplatz zur kolonialistischen Spaltungspolitik und -praxis des Berliner Senats, dem gegenseitigen Aufhetzen, zur polizeilichen Räumung und unseren Forderungen ein. Derzeit ist weiterhin ein Baum auf dem Oranienplatz besetzt.

Forderungen:

– koloniale Praxis und Spaltungspolitik des Berliner Senats (Spaltung und gegeneinander Aufhetzen)
– Aufenthaltsgenehmigung nach § 23
– Residenzpflicht abschaffen
– Wohnungen statt Lager
– Stop Deportation
-Recht auf Arbeit, gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe in alllen Bereichen des gesellschaftkichen Lebens
– Recht medizinische Versogung und Zugang zu juristischem Beistand
– Wiederaufbau Veranstaltungszelt und selbstgestalteter Info-, Protest- und Vernetzungspunkt
– sofortige Wiederaufnahme der Verhandlungen (Gespräche und Lösungen für alle)

Mit Freundlichen Grüßen
protestierende Refugees vom Oranienplatz und der Schule

PRO ASYL: „Das ‪#‎Flüchtlingscamp‬ auf dem Berliner ‪#‎Oranienplatz‬ist gestern geräumt worden. Nicht alle Flüchtlinge wollten ihre Zelte abbauen. Schließlich griff die Polizei ein und setzte die zwangsweise Räumung der letzten Zelte durch.
In den vorangehenden Wochen hatte der Senat mit großer Eile eine „Einigung“ forciert und damit die Spaltung der Bewohnerinnen und Bewohner des Camps vorangetrieben. Im Ergebnis standen viele von ihnen unter massivem Druck, das Camp zu räumen, auch wenn sie das selbst gar nicht wollten, so der Berliner Flüchtlingsrat.
Gestern standen sich dann Flüchtlinge, die bislang gemeinsam protestiert hatten, auf verschiedenen Seiten konfrontativ gegenüber.
Ihre Forderungen nach einer humanitären Lösung und nach Gehör für ihre politischen Forderungen sind weiterhin berechtigt. Das Angebot von Unterkunft, Verpflegung und rechtlicher Beratung darf nun nicht davon abhängig gemacht werden, ob alle Oranienplatz-Flüchtlinge der „Einigung“ zugestimmt und ihr Zelte abgebaut haben oder nicht.“

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