Die Echsen wollen vögeln: Wer wirklich hinter den neuen Montagsdemos steckt

von Amseln Neft

„Ostermontag auf dem Potsdamer Platz in Berlin. Sina Spielvogel (24) ist ganz aus dem Häuschen: So viele Menschen, die voller Einsatz für Friede, Freude und Eierkuchen demonstrieren – das erlebt sie sonst nur bei Facebook. Jetzt ist sie live dabei, hält ein Schild hoch. Aufschrift: „Nie wieder Grieg“. Sina schmunzelt. Da hat sie sich verschrieben. Und sie findet es cool, zu den eigenen Fehlern zu stehen. Außerdem: Wer sagt, dass man Krieg immer mit „K“ am Anfang schreiben muss? Wer legt so etwas überhaupt fest? Ihr Freund Felix erklärt uns: „Was wahr ist und was nicht, wird viel zu oft von den Mächtigen bestimmt. Wir bekommen zum Beispiel von Kindesbein an beigebracht, dass zwei und zwei gleich vier ist. Gesetzt den Fall, es käme in Wirklichkeit fünf heraus – würden wir jemand glauben, der uns das beweist?“

 

Gute Frage! Wie Sina und Felix sind einige der Anwesenden Querdenker. Manche auch Kreuz-und-Quer-Denker. Auf den ersten Blick scheint sie nicht viel zu verbinden: Zwischen unauffälligen Gestalten mit Friedenstauben-Button an der Jack-Wolfskin-Jacke und mückengesichtigen Studentinnen mit Dreadlocks unter den Achseln stehen gutgelaunte Jungspunde, die auf ihren Aluhüten laktosefreie Bio-Sardinen grillen. Ein Wut-Rentner versucht zu beantworten, worum es hier geht: „Um Frieden“, sagt er nachdenklich. „Und darum, dass man über die aktuellen Grenzen des deutschen Reiches noch einmal diskutieren müsste.“ “ Der ganze Text

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