25. Tag der Erinnerung und Mahnung – Aktionstag gegen Rassismus, Neonazismus und Krieg!

Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg! Das Problem heißt Rassismus! Gegen Geschichtsverdrehungen! Deutschland muss zahlen – Entschädigung aller Naziopfer jetzt!

Aktionstag gegen Rassismus, Neonazismus und Krieg

Sonntag, den 14. September 2014 | 12 bis 19 Uhr |

Antifaschistischer Fahrradkorso vom Mahnmal für die ermordeten Sinti und Roma, vorbei an Stätten von Verfolgung und Widerstand zum Abschlussfest im Biergarten Jockel in Kreuzberg

Der Tag der Erinnerung und Mahnung gehört zu den größten regelmäßigen Veranstaltungen, die das Gedenken an die Opfer des Nazi-Regimes und die Auseinandersetzung mit Rassismus und Neonazismus verbinden. Damit gelang es, den „Tag der Opfer des Faschismus“ nach 1990 weiterzuführen und ihm ein neues Gesicht zu geben.

2010 kehrte der Aktionstag an seinen historischen Veranstaltungsort zurück: Am Lustgarten, diesmal zwischen Dom und Nationalgalerie, auf der Straße am Lustgarten und der Bodestraße, wo an der Friedrichsbrücke die Bühne steht.

2012 zwangen uns Bauarbeiten diesen Platz zu verlassen. Wir zogen auf das Tempelhofer Feld, auch um an das frühe Berliner Konzentrationslager Columbiahaus und die Zwangsarbeiter_innen zu erinnern, die dort für die Rüstungsindustrie der Nazis arbeiten mussten.

Auch in diesem Jahr findet der alljährliche Tag der Erinnerung und Mahnung – Aktionstag gegen Rassismus, Neonazismus und Krieg wieder statt – diesmal zum 25. Mal. Wie immer ist es der zweite Sonntag im September, der 14. September. Dazu laden wir euch herzlichst ein!

In diesem Jahr werden wir etwas Neues ausprobieren! Statt einer Veranstaltung an einem festen Platz mit Bühne, Zelt und euren Infoständen wollen wir die Erinnerung an Verfolgung und Widerstand in diesem Jahr auf die Straßen Berlins tragen!

Die traditionelle Auftaktkundgebung wird am Mahnmal für die ermordeten Sinti und Roma stattfinden. Damit gedenken wir des 70. Jahrestages der „Liquidierung“ des „Zigeunerlagers“ in Auschwitz-Birkenau am 2./3. August 1944. Zugleich setzen wir ein Zeichen der Solidarität mit den vorwiegend aus osteuropäischen EU-Ländern neu in die Stadt gekommenen Roma und stellen uns dem wachsenden Antiziganismus entgegen. Im Anschluss starten wir einen großen antifaschistischen Fahrradkorso vorbei an Orten von Verfolgung und Widerstand während des Faschismus quer durch Berlin mit Zwischenstopps, darunter auf dem Tempelhofer Feld. Der Korso endet mit einem Abschlussfest in Kreuzberg: Wir sind zu Gast im Biergarten „Jockel“ in der Ratiborstraße, direkt am Landwehrkanal. Für Menschen, die nicht mehr so gut Rad fahren können, wollen wir einen Bus organisieren.

Es ist uns bewusst, dass wir damit einen harten Schnitt zu den liebgewonnenen Gewohnheiten der letzten Jahre einleiten. Vor dem 70. Jahrestag des ersten „Tages der Opfer des Faschismus“ wollen wir das „Erinnern und Mahnen“ an die Opfer des Faschismus erneuern und bei euch – den oft langjährigen Teilnehmer_innen und Unterstützer_innen des „Tages der Erinnerung und Mahnung“ – eine Diskussion anstoßen, wie wir im kommenden Jahr „unseren Tag“ gemeinsam zeitgemäß und würdig begehen und in die Berliner Stadtgesellschaft hinein wirken können.

Auf dem anhängenden Aufruf findet ihr viele Möglichkeiten teilzunehmen und zu unterstützen. Und vielleicht ist es auch eine ganz reizvolle Aufgabe zu überlegen, welche neuen Möglichkeiten und Formen der Korso bietet, eure Anliegen, jenseits eines Infostandes, in die Stadt zu tragen.

Wir sind gespannt auf eure Ideen und Vorschläge und hoffen, dass ihr den Aufruf unterstützt! Natürlich werden alle Unterstützer_innen wieder auf der Homepage genannt.

Mit antifaschistischen Grüßen, Hans Coppi und der Vorbereitungskreis

Kontaktbüro: Berliner VVN-BdA, Rückmeldung per Telefon: 29784178, Fax: 29784378 oder berlin@vvn-bda.de

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