Hausbesetzer auf Gran Canaria: Die Hoffnung stirbt zuletzt

Bodenfrost

Die Anarchistische Föderation von Gran Canaria (Federación anarquista Gran Canaria/FAGC) brachte im Februar letzten Jahres 20 bedürftige Familien ohne Einkommen und ohne Dach über dem Kopf in leerstehenden Wohnblocks unter, die sie organisiert hatten. Die Bewohner machten sich anschließend gemeinsam ans Werk, richteten die Gebäude wieder her, verschönerten die Umgebung. Um die Versorgungslage zu verbessern, wurde auch Gemüse angebaut an manchen Stellen.

Da sich die wirtschaftliche Lage in Spanien – entgegen den Aussagen der Regierung – keineswegs besserte, machte die Anarchistische Föderation Gran Canaria weitere leerstehende Häuser ausfindig und stellte sie den Notleidenden zur Verfügung (siehe Bodenfrost). Mittlerweile sind es bereits 65 Wohnungen, denen insgesamt 207 Bewohner neues Leben einhauchen. 103 von ihnen sind minderjährig. Die Anarchistische Föderation Gran Canaria schreibt auf ihrer Webseite, dass es sich dabei um die wahrscheinlich massenhafteste Besetzung in der Geschichte Gran Canarias handle. Es sei „das größte Projekt von Enteignung und…

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