Folgen der Ebola-Epidemie: Das Virus steckt die Volkswirtschaften an

linkepower

Quelle: NZZ

Die Ebola-Epidemie in Westafrika fordert einen fürchterlichen Tribut. Ende September überschritt die Zahl der Toten laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in den drei hauptsächlich betroffenen Ländern die Schwelle von 3000. Obwohl die Seuche Anfang Jahr in Guinea begonnen hatte, werden dessen Nachbarländer Liberia und Sierra Leone mittlerweile stärker in Mitleidenschaft gezogen, weil das Virus dort von den ländlichen Seuchenherden auf urbane Zentren übergegriffen hat.

Das amerikanische Gesundheitsministerium warnte Mitte September vor einem Worst-Case-Szenario, gemäss dem die Zahl der Erkrankungen in Liberia und Sierra Leone bis Ende Jahr auf mehrere hunderttausend steigen könnte. Auch die wirtschaftlichen Auswirkungen sind in den beiden genannten Ländern, die zu den einkommensschwächsten in Afrika zählen, am schlimmsten. In Sierra Leone verschärften die Behörden im September die Quarantäne-Massnahmen, von denen nun alle 14 Distrikte des Landes betroffen sind. Von 5,7 Mio. Sierra-Leonern sitzen mittlerweile mehr als 1 Mio. in ihren Dörfern und Quartieren fest. In der…

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