Der Bahnstreik trifft die Falschen

Pinksliberal

CDU-Mitglied und GDL-Chef Claus Weselsky ist pausenlos damit beschäftigt, seinen arbeitskämpferischen Amoklauf zu rechtfertigen. Die breite Kritik an den Bahnstreiks ist mehr als berechtigt, denn Opfer sind die Fahrgäste und nicht die Bahn.

Ein Streik hat den Zweck, den bestreikten Betrieb zu schädigen. Das macht bei Dienstleistungsunternehmen natürlich nur dann Sinn, wenn die Endkunden auf einen Mitbewerber ausweichen können. Diese Option haben Bahnkunden nicht. Wenn ein Zug nicht fährt, dann ist der Fahrgast das Opfer. Während es im Fernverkehr noch Alternativen wie das Flugzeug oder Fernbusse gibt, sind die Bahnfahrer im Nahverkehr dem Streik hilflos ausgeliefert. Angestellte kommen nicht zur Arbeit, Studenten nicht in die Uni und Schüler nicht in die Schule.

Mobilität ist ein menschliches Grundbedürfnis. Ähnlich wie Essen, Trinken, Gesundheit und Wohnen ist es ein fester Bestandteil unseres Miteinanders. Wer solche Grundbedürfnisse betreikt handelt nicht nur dreist sondern auch verantwortungslos. Was wäre wenn beispielsweise die Banken nur einen…

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