Lafontaine, Wagenknecht und die Querfront

Exportabel

2014 trennt sich die Spreu vom Weizen, meinte kürzlich „Nazienkel“ hier im Blog. Da scheint was dran zu sein, wenn man sich die Entwicklung der vergangenen Monate ansieht: Ob Albrecht Müller, Jens Berger oder nun auch Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine: Sie alle haben mittlerweile keine Probleme mehr, sich auf rechte und antisemitische Kameraden und verschwörungstheoretische Argumentationen einzulassen.

Lafontaine behauptete kürzlich in der Talkshow von Maybritt Illner allen Ernstes, das Unrecht in der DDR werde derzeit nur thematisiert, um von den US-Drohnen abzulenken. Er war nicht bereit, das Unrecht zu sehen, ohne zwanghaft vom Reich des Bösen zu schwadronieren. Seine Gegenspielerin war Katrin Göring-Eckardt: Politisch in vielem problematisch, hat sie in diesem Moment Lafontaines rechte Demagogie aufgezeigt hat und auch den problematischen Friedenswinter angesprochen. Lafontaines Reaktion: nochmal die Drohnen.

Lafontaines Vorgehen wurde in diesem Fall überdeutlich. Der Mann ist nicht dumm und weiß, was er tut, wenn er – völlig…

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