Die Linke streitet weiter über den ‪#‎Friedenswinter‬

Friedensdemo-Watch: „Halina Wawzyniak (MdB, Die Linke) äußert sich zum Umgang ihrer Fraktionskollegen und Genossen Wolfang Gehrcke und Christiane Reimann mit den Kritikern des Friedenswinters bzw. deren Papier „Wider denunziatorische Kommunikation – Volksfront statt Querfront“ und nimmt dieses Papier und die darin enthaltenen Strohmänner zur Verteidigung von Jebsen und Mährholz auseinander und zeigt auf, dass Gehrcke und Reimann offenbar selbst verschörungsideologisch argumentieren, auch wenn Frau Wawzyniak das so nicht ausformuliert.“

Wider denunziatorische Kommunikation

Unter der Überschrift „Wider denunziatorische Kommunikation – Volksfront statt Querfront“ haben Wolfang Gehrcke und Christiane Reimann ein Papier[2] vorgelegt. Ein Papier denunziatorischer Kommunikation.

Gleich am Anfang unterstellen Gehrcke und Reimann den Kritikern –nein, Frauen scheint es darunter nicht zu geben, sonst wäre ja ordentlich gegendert worden- des Friedenswinters fehlende Nachdenklichkeit. Sie und die „Mainstreammedien“ arbeiteten Hand in Hand. Da rutscht dann auch schon mal durch, dass Liebich immer noch Liebich heißt und nicht Liebig. Sei es drum. Das erschreckende an der Einleitung ist, dass Gehrcke und Reimann offensichtlich eine große Verschwörung gegen den Frieden sehen, dessen Bedeutung oder Wichtigkeit keinerlei Differenzierung bei den Kritiker/innen des Friedenswinters zulasse. Zur Untermauerung ihrer These der mangelnden Nachdenklichkeit zitieren sie Wolfgang Storz: „`Deutschland ist nicht souverän. Die USA sind das Gegenteil eines Vorbildes. Die Massenmedien lügen und manipulieren. Deutsche dürfen die israelische Regierung nicht kritisieren. Die EU-Bürokratie ist undemokratisch, der Euro ein Irrweg. Die Finanzmärkte beherrschen alles.` Der Autor fragt, sind das Wahrnehmungen und Argumente von `Irren` oder weichen sie nur von Normalität und Mainstream` ab?“ Ich würde Menschen nicht als Irre bezeichnen, aber ich finde, Deutschland ist souverän, die Massenmedien (hier sind ja alle gemeint) lügen und manipulieren nicht per se, Deutsche dürfen die israelische Regierung kritisieren (und tun es auch) und die Finanzmärkte beherrschen nicht alles. Zugespitzter formuliert: Wer solche Thesen durch die Gegend wirft und sie als Folie für Friedenspolitik nimmt, ist kein/e Friedenspolitiker/in. Wer solche Thesen aufstellt, der/die verkürzt, vereinfacht, verdummt und schadet am Ende der Demokratie. Weil er/sie nämlich suggeriert, es gäbe schon jetzt keine Chance mehr etwas zu verändern. Die Frage, die Gehrcke und Reimann beantworten müssten -und der sie ausweichen- ist, ob sie solche Leute als Bündnispartner/innen haben wollen oder ob sie gar diese Thesen teilen…“ Hier kann man den ganzen Beitrag lesen

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Eine Antwort zu “Die Linke streitet weiter über den ‪#‎Friedenswinter‬

  1. Ich will es mal so sagen. Bin vom Blog von Halina W. auf Eure Seite gelangt. Ich habe mich inhaltlich mit ihrer Stellungnahme auseinandergesetzt und einen Kommentar geschrieben. Dieser wurde aber nicht veröffentlicht, weil bestimmte Dinge wohl nicht in Halina W.’s Kritikfähigkeit passen. Oder ist das ihre Art Meinungsfreiheit umzusetzen. Bin gespannt, ob ihr meinen Kommentar veröffentlicht.

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