RoG| Angriffe und Drohungen bei Legida-Demonstration

Prof. Dr. Hajo Funke

Reporter ohne Grenzen verurteilt die Drohungen und Angriffe auf Journalisten bei der Legida-Demonstration in Leipzig am Mittwochabend. Medienberichten zufolge griffen Anhänger der Gruppierung „Leipzig gegen die Islamisierung des Abendlandes“ mehrere Reporter tätlich an, die über den Protestzug berichteten.

Demonstranten und Gegendemonstranten in Leipzig. © dpa / Peter Endig

„Diese Angriffe zeigen, wie kurz der Weg von ‚Lügenpresse‘-Rufen zur Gewalt ist“, sagte ROG-Vorstandssprecher Michael Rediske. „Wer Journalisten bedroht oder angreift, vergreift sich am Grundrecht der Pressefreiheit.“

Die Leipziger Volkszeitung (LVZ) berichtete, zunächst hätten Legida-Demonstranten Journalisten mit Schlägen attackiert. Kurz darauf hätten sich rund 50 Angreifer aus den Reihen der Legida-Anhänger auf die vor dem Demonstrationszug laufenden Journalisten gestürzt. Ein Fotograf wurde nach verschiedenen Berichten von Vermummten zu Boden getreten und seine Kamera beschädigt. Ein lokaler Radiosender meldete, Augenzeugen zufolge seien Medienvertreter beschimpft, bespuckt und verprügelt worden.

Auch Legida-Ordner sollen Fotografen bedrängt und ihre Kameras weggedrückt haben. Einer der Ordner…

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