Auch in #Heidenau: Der Feind steht links

Nachdem zwei Nächte lang Nazis und Rassisten völlig und fast völlig unbehelligt in Heidenau randalieren und Flüchtlinge bedrohen dürften und die Polizei eher flüchtete, als eingriff, sollte es in der dritten anders werden. Man orderte mehr Beamte, fuhr Wasserwerfer auf und zeigte immerhin mehr Präsenz.

Doch wie schon vorab befürchtet werden musste, (in der zweiten Randalnacht wurden die wenigen Supporter der Flüchtlinge ausgeleuchtet und kontrolliert, die Nazis konnten sich unbehelligt im Dunkeln sammeln..) wurde das erhöhte Aufgebot der Polizei nicht etwa deswegen aufgefahren, um die Flüchtlinge mehr schützen zu können. Die angekündigten antifaschistischen Demonstrationen waren das Ziel der, wie sich später heraus stellte, völlig auf Eskalation getrimmten Beamten. Die Wasserwerfer waren auf Antifa ausgerichtet.

Nicht etwa die Nazis wurden aufgemischt, obwohl sie für die Verletzungen unter der Polizei verantwortlich waren. Endlich waren für die sadistisch ausgerichteten Beamten genügend Linke da, um loszuschlagen. Die, die dafür verantwortlich waren, dass die Flüchtlinge vom rechten Mob beschützt werden, wurden plötzlich kriminalisiert. Wenn mann mit Knüppeln und Pfefferspray bisher sehr sparsam umgegangen ist, so wurden jetzt die Reserven rausgepfeffert.

Es gab Verletzte unter den linken Antifaschisten, die Nazis blieben weiterhin unbehelligt. Es gab Verhaftungen, Nazis wurden lediglich kontrolliert. Die sächsische Polizei wurde ihren Ruf gerecht: Gegen Nazis machtlos, aber kreativ im Bekämpfen linker Gruppen, auch in Heidenau.

‪#‎nopegida‬ ‪#‎watch‬ ‪#‎fcknzs‬ ‪#‎heidenau‬ ‪#‎polizei‬ ‪#‎antifa‬

„Die sächsische Polizei lässt Neonazis zwei Tage mehr oder weniger ungestört vor der Asyl-Notunterkunft in Heidenau randalieren. Bilanz sind u.a. über 33 verletzte Beamte und eine handvoll Festnahmen. Eine Bankrotterklärung eigentlich, wäre da nicht noch der dritte Tag: Nach Verhängung eines Kontrollbereiches wird die spontane Antifa-Demonstration erneut von organisierten Gewalttätern angegriffen. Die Polizisten reagieren sofort mit massiven Knüppel- und Pfeffersprayeinsatz, gegen die Antifaschisten, die so quasi zurück in den Zug geprügelt wurden…Das Resultat sind mehrere Schwerstverletzte, die erst in Dresden behandelt werden konnten. So wird im‪#‎KontrollbereichHeidenau‬ gezeigt, was ‪#‎säcsischeVerhälnisse‬ sind: Der Staat hilft den Lokalpatrioten ihr reines Nazi-Land zu erhalten.“

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