Kriegsrhetorik und Flüchtlingsobergrenzen-Jüdische Allgemeine und Zentralrat der Juden in der Kritik

Aus dieser Ecke ist aus meiner Sicht selten was zu kritisieren gewesen. Ich teile oft gesellschaftliche Analysen aus jüdischem Blickwinkel.

Heute dagegen gab es gleich zwei Hammerthemen, die in einen Diskurs gelangen müssen. Zum Einen fordert der Zentralrat der Juden, genau wie die zu Recht stark kritisierte CSU, Obergrenzen für Flüchtlinge.

Dazu bemerkt  Thomas Palm: „Der Zentralrat der Juden in Deutschland wirbt für eine Obergrenze für Flüchtlinge. Bitte was???
Ob der Zentralrat auch für eine Obergrenze von Flüchtlingen gewesen wäre, wenn es jüdische Flüchtlinge wären, die zum Beispiel in die USA fliehen wollten? Oh, halt – diese Reglementierung gab es und wurde angeprangert…
Ob der Zentralrat auch für eine Obergrenze von Flüchtlingen gewesen wäre, wenn es jüdische Flüchtlinge wären, die ins Mandatsgebiet von Palästina fliehen wollten? Oh, halt – diese Begrenzung gab es und wurde angeprangert, ja sogar versucht illegal zu umgehen.
Man stelle sich vor, der Staat Israel würde eine Obergrenze für einreisende Juden einführen.
In meinen Augen ist es völlig egal, woher ein Mensch kommt, welche Relegion er ausübt und ob es jetzt 10, 100 oder 1.000 Menschen sind, die hierher kommen. Wir sind verpflichtet zu helfen! Das sagen mir nicht nur Gesetze, sondern auch und vor allem mein Gewissen und mein Glauben.
Schade, dass hier der Zentralrat der Juden dies anders sieht. Aber er spricht nicht in meinem Namen!“
 Dazu der Beitrag zum Nachlesen

Die Jüdische Allgemeine übt sich indes in gefährlicher Kriegsrhetorik. Dazu merkt Uwe Schwarz an: „Das nennt man wohl Mobilmachung. Und der innere Feind, der dabei im Zaum zu halten ist, wird auch gleich benannt: Linke, also Antiwestler, also Terroristenversteher.“

Besonders ist der Generalverdacht zu Linken mehr als problematisch: „Ihre Empathie gilt spürbar den Tätern, denen sie in ihrer ideologischen Ablehnung der liberalen marktwirtschaftlichen Demokratie näherstehen als ihrer eigenen Gesellschaft und deren ermordeten Angehörigen.“

Der Beitrag ist hier nachzulesen

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