Sonntags einfach mal im Bett bleiben!

Zum 1. Mai und den verpeilten linken Demonstranten
Von Antigerman Alliance

„Natürlich wird es keinen „Antideutschen Block“ auf der 1. Mai-Demo in Berlin geben. Antisemitische Wahnsinnige, die sich auf Kommando zu einem Lynchmob formieren, können für Kommunisten niemals Kooperationspartner sein. Dass doch so viele Menschen – auf allen Seiten – an die Echtheit unseres Aufrufes geglaubt haben, hat uns überrascht.

Zu glauben dass die, die da am 1. Mai aufmarschieren, für eine bessere Welt streiten, ist bestenfalls naiv. Sie tun das Gegenteil. „Einfach leben – hart kämpfen“ lautet zum Beispiel die Parole des quartalsirren „Jugendwiderstandes“, der dem Proletariat nach getaner Schufterei eben nicht Zerstreuung und Genuss, sondern Enthaltsamkeit und Demut verordnet.

„Fordert nicht Arbeit und Brot, fordert Freizeit und Kuchen!“, möchte man diesen Pseudokommunisten auf die Hirnrinde tätowieren. Eine Linke, in der „Arbeit für alle“ als Versprechen, nicht als Drohung, verstanden wird, ist verloren. Der „Jugendwiderstand“ steht pars pro toto für den Zustand der Bewegung.

Zum Antisemitismus der „Revolutionären 1. Mai-Demo“ wurde an anderer Stelle Ausreichendes gesagt. Hier nur so viel: Ein Blick in die Unterstützer-Liste reicht. Da marschiert unter anderem die „BDS“-Gruppe mit, die sich vordergründig für einen Boykott Israels auf allen Ebenen einsetzt.

Selbst Norman Finkelstein, Stichwortgeber der Antisemitischen Internationalen (u.a. Verfasser des Buches „Die Holocaust-Industrie“) nennt den BDS eine „Sekte“, die nichts als die Zerstörung Israels im Sinn hat (http://bit.ly/1VEpYrB). Dass sich so jemand distanziert, will etwas heißen. In diesem Sinne Chapeau.

Wir könnten nun andere Gruppen wie etwa die „Interventionistische Linke“ mit ihrem hippiesken „Für alle“-Block auffordern, es den Ökolinken gleichzutun und das Bündnis zu verlassen (http://bit.ly/1VEq7eA). Aber das werden wir nicht tun. Die Genossen haben sich entschieden. Es ist nicht unsere Aufgabe, Menschen zu besseren Linken zu erziehen.

Die Welle von Hass und Vernichtungsdrohungen, die unserem Scheinbündnis entgegenschlug, gibt uns recht. Ohne die Wirkung überhöhen zu wollen dokumentiert sie doch in beachtlichem Ausmaße, mit wem wir es wirklich zu tun haben.

Linke, zu deren Standard-Wortschatz „Hurensohn“, „Missgeburt“ etc. gehört. Linke, die zum Pogrom gegen Juden (Codeword: Zionist) und deren Freunde aufrufen und sich einnässen, wenn man ihre drei, vier Alibijuden als das bezeichnet, was sie sind. Linke, die sich ausschließlich gegen Antisemitismus positionieren wenn es dazu dient, ebenjene Kämpfer gegen Antisemitismus zu denunzieren, denen der Judenhass nicht erst bei sechs Millionen Toten beginnt.

Linke, die ihren echten oder vermeintlichen Migrationshintergrund mit einer Monstranz vor sich hertragen als sei dies ein ideologischer Standortvorteil und dabei in rassistischer Art und Weise implementieren, Juden und ihre Freunde (Codewort: Antideutsche) seien ausschließlich „Kartoffeln“, nichtjüdisch und somit ohnehin des Diskurses nicht würdig.

Wer sich mit diesen eliminatorischen Wahnsinnigen nicht gemein machen möchte, den laden wir ein, am Sonntag erstmal im Bett zu bleiben und sich vom strapaziösen Alltag zu erholen. In der kommenden Woche gibt es ein paar Veranstaltungen, die wesentlich sinnvoller sind, als mit ein paar verwirrten Straßenschlägern Bürgerschreck zu spielen. Wir empfehlen:

Antirassistische Gedenkveranstaltung für May Ayim. Dienstag, 3. Mai um 17 Uhr in Berlin -> http://bit.ly/1SxTJI4

Straight to Hell! Weg mit den braunen Zonen! Weg mit der AfD! Demo am Donnerstag, 5. Mai, 15 Uhr in Bornhagen/Thüringen -> http://bit.ly/1SCNbof

Naziaufmarsch in Demmin blockieren: Sonntag, 8. Mai um 8 Uhr -> http://bit.ly/1WWDg1X“

Antigerman Alliance, April 2016.

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