Wagenknecht in Israel: sie hätte sich den Besuch sparen können

Mit so einer Erklärung hätte sie sich den Besuch in Israel sparen können. Wer sich nur zur einseitigen Kritik gegenüber Israel hinreißen lässt, hat die Thematik und Komplexität der Region nicht verstanden. Dieser aggressive Duktus gibt den Antisemitismus in den Reihen ihrer Fans Wasser auf ihre Mühlen. Das ist weder verantwortungsbewusst noch links oder sensibel, sondern nur bescheuert! Und das als Fraktionschefin der linken Bundestagsfraktion…

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Wie schrieb Wolfgang Prinz dazu :
„So schürt Wagenknecht den Israel-bezogenen Antisemitismus.
Dieser Israel-Besuch hätte die Möglichkeit zu einer Korrektur der katastrophalen Nahost-Politik der Linken geboten. Wenn die Linken – Vorsitzenden endlich die Palästinenser aufgefordert hätten, Israels Existenzrecht und seine Grenzen anzuerkennen, die ständigen Raketenangriffe einzustellen und mit den terroristischen Attacken auf israelische Zivilisten aufzuhören.
Doch dann kommt von Wagenknecht bloß wieder die übliche Kritik an Israel, ohne die ausschließliche Schuld von Hamas und Fatah für das Ausbleiben eines Friedensprozesses überhaupt nur zu erwähnen. Frieden kann es nur gegen Sicherheit geben, gegen die Anerkennung Israels in sicheren Grenzen und gegen die Aufgabe der revanchistischen Forderung der Rückkehr aller als Flüchtlinge reklamierten Araber. Die Palästinenser müssen ihre Vernichtungsabsicht gegen Israel aufgeben. Das müßte bei einem Besuch von Linken in Israel und Ramallah zuallererst gesagt werden. Stattdessen schon wieder das  Gejammer über zu hohe Zäune und Mauern, die Blockade Gazas und die Siedlungspolitik.
Was hat Wagenknecht eigentlich gegen meterhohe Zäune und Mauern einzuwenden? Sie sind absolut notwendig, solange Hamas und Fatah ihre terroristischen Aktionen und Raketenangriffe gegen Israel starten. Israel hat selbstverständlich das Recht, seine Bevölkerung vor dem palästinensichen Terror zu schützen.
Ebenfalls hat Israel das Recht und ist klug beraten, die Zufuhr von Waren nach Gaza zu kontrollieren. Im übrigen ist diese Kontrolle nicht unmenschlich. Aus Israel werden täglich 900 LKW-Ladungen an Lebensmitteln nach Gaza geliefert. Aber natürlich muss Israel die Zufuhr von Waffen ausschließen, solange die Hamas Israel vernichten will.
Ohne eine Kritik des palästinensischen Vernichtungswillens kann man sich zukünftige Besuche in Israel schenken. Das A und O bei einem Fortschritt im Friedensprozess ist die Anerkennung Israels und Garantie von Sicherheit für alle Israelis und die Einstellung der terroristischen Überfälle auf Israel.“

Eine Antwort zu “Wagenknecht in Israel: sie hätte sich den Besuch sparen können

  1. Ich verstehe überhaupt nicht, wieso in der Linken soviel persönliche Befindlichkeits-Energien in dieses kontinuierliche und für die Linke und die potentiellen Linken-WählerInnen eher nicht konstruktiven Bashing gegen Sahra Wagenknecht verbrannt werden.

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