Stimmen zum #linkeBPT: Verheerendes Signal

„Der Parteitag verkommt zur Show des Parteivorstandes. Wenn Debatten nicht stattfinden um ein Flut angeblicher Dringelichkeitsanträge zu behandeln und die Delegierten zu Klatschern degradiert werden dann stimmt etwas nicht mit der innerparteilichen Demokratie. Richtig zufrieden mit dem Parteitag scheint im übrigen niemand zu sein und das sagt schon eigentlich alles.“

„Inhaltlich und personell ist dieser Parteitag ein verheerendes Signal. Die Linke verabschiedet langsam aber sicher von konstruktiver Politik und Gestaltungsanspruch. Einrichten im Dagegensein reicht nicht. Zeit zum Nachdenken…“

„Das proviziert mehrere persönliche Erklärungen von Delegierten – weil zu wenig Raum für die Anträge aus der Partei auf so einem Parteitag sei. »Die Fokussierung auf den Parteivorstandes ist nicht in Ordnung«, sagt Tilman van Loos. Er spricht von einer Vorstandsshow, ein Parteitag habe »gar nicht stattgefunden«.“

„Innerparteiliche Postdemokratie“

„Gregor Gysi sei im südlichen Niedersachsen unterwegs, hieß es auf dem Linkenparteiag. Das ist nicht allzu weit von Magdeburg entfernt – und doch scheint es, der Abstand zwischen ihm und der Partei ist größer geworden ist. Zu groß?“

„Wahlergebnisse aus Magdeburg lesen…
Puh! So viele gute Leute sind nicht gewählt worden, einige wenige haben es nur knapp geschafft. Ihnen sei für die kommenden zwei Jahre viel Kraft und Mut gewünscht! Ihr werdet gebraucht!
Doch ganz gut, nicht vor Ort zu sein. In der Stimmung wäre es übel, nun sieben Stunden Heimfahrt per Bahn bewältigen zu müssen.“

„Es macht Spaß mit Dietmar Bartsch zusammen diese Fraktion zu führen.“

„#Demokratie ist es, der #Bevölkerung #Torten zu geben. Mensch stelle sich vor, der #Pöbel komme sonst noch auf die Idee, Steine oder Ähnliches zur #Meinungsäußerung zu verwenden…

Was würde #Brecht zur Torte sagen, zur daraufhin lauthals ausgebrochenen #Solidarität der sonst, bei #Antisemitismus, ertrunkenen #Flüchtenden, #Querfront und #Nationalismus so schweigsamen linken Masse?

Und jetzt schweigt doch bitte mit Eurem #Tortenterror, #Solichor und #Empörungsgeschrei, wenn das alles war und bleibt, dann hat der Genosse #Gysi tatsächlich recht: saft- und kraftlos! Dahinein passt dann auch die Entschärfung der Kritik an #Wagenknecht und #Lafontaine im Vorfeld von Anträgen.“

„Dies war ein sehr zwiespältiger, vielleicht auch mit vielen politischen Rückschlägen behafteter Parteitag aus unserer Sicht. Wir werden uns dazu in den kommenden Tagen verständigen und öffentlich äußern.
Eine intensive Debatte werden und müssen wir dazu auf unserer Mitgliederversammlung am 11. Juni in Berlin führen.
Wir gratulieren Klaus Lederer & Frank Tempel zu ihrer Wahl in den PV.
Wir bedanken uns aber jetzt vor allem bei Halina Wawzyniak, Steffen Bockhahn, Stefan Hartmann und Steffen Harzer für ihre aus unserer Sicht großartige Arbeit im Parteivorstand in den letzten Jahren. Dazu auch in den kommenden Tagen mehr!“

„Was hängen geblieben ist? Wir sind die Partei der noch mehr sozialen Gerechtigkeit und des Friedens und so, man. Immer einmal mehr wie im Vorjahr. Wusste gar nicht, dass ich 2007 Mitglied in einer fast religiösen weltanschauungsgemeinschaft geworden bin, dachte ja immer, ich wäre Mitglied einer Partei geworden, wo es Debatten gibt und neue Ideen diskutiert werden, statt auf ein Weiter-So zu setzen während Antragsdebatten zu Gunsten der übermäßigen Redezeit und Selbstdarstellung von Grinsekatzen-Rhetorikern weichen müssen.“

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