Armut: „Ich füttere euch nicht durch“

​“Liebe Putzkräfte, Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger, liebe Logistik-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und all die anderen Niedriglöhner, Aufstocker und Geringverdiener. Eure Armut widert mich an. Wie kann man nur sein ganzes Leben arbeiten, und am Ende hat man nichts für die Rente? Wie könnt Ihr euch 3 Mahlzeiten am Tag reinstopfen, in einem Bett mit Daunendecke schlafen, im Winter die Heizung einschalten und euch ein Auto leisten, um damit in die Arbeit zu fahren? Und dann wundert ihr euch, weil es keine Rente gibt. Altersvorsorge? Vermögensberatung? Aktien? Davon habt ihr doch noch nie etwas gehört, ihr Asseln. 

Wenn ich euch beim Lidl an der Kasse stehen sehe, wie ihr euch einen Luxus-Weißwein für 2.29 Euro in eure Tasche packt, dann frag ich mich. Ist das gerecht, wenn jemand, der in solch einem Luxus lebt, dann, wenn die Rente nicht zum Leben reicht, auf die Renten der anderen schielt? Auf meine Luxusrente haben es diese Schmarotzer abgesehen. Während ich spare und spare und mir nichts gönne. Erst letztens habe ich auf meinen 8. Urlaub in diesem Jahr verzichtet, weil im April kein Schnee mehr in Sankt Moritz lag. Außerdem spare bei Telefon und Strom und koche selbst.

Während sich dekadente Niedriglöhner fertiggekochte Essensreste und Pfandflaschen aus den Mülleimern picken. 

Spart endlich! Ich füttere euch nicht durch, wenn ihr (arm und) alt seid! Verreckt doch! Mir doch alles egal. Hauptsache in Sankt Moritz liegt wieder Schnee.“

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