solid Bochum und trotzkistische Sandkastenspiele

Von junge Welt Watch 

„Die „Linke“ und ihre Jugendorganisation tut sich bekanntlich gerade in NRW durch eine fehlende Distanz zu Antisemiten hervor. Das zeigte nicht zuletzt der unsägliche antijüdische Aufmarsch, den die Linksjugend Essen 2014 auf die Beine gestellt hat (bit.ly/1sBzLQl). 
Diesmal möchte uns die Linksjugend Solid Bochum dankenswerter Weise an diesen Umstand erinnern. Warum sie sich als Widerstandsbewegung titulierten, möchte ein User auf Facebook wissen. Die kleinen Revolutions-Racker antworten: „Wir halten es da mit der Begriffsbestimmung von Ulrike Meinhof: ‚Protest ist, wenn ich sage, das und das passt mir nicht. Widerstand ist, wenn ich dafür sorge, dass das, was mir nicht passt, nicht länger geschieht.'“ (bit.ly/2iUO41O).
Nun ist es bezeichnend, dass die vermeintliche Avantgarde der Arbeiterklasse – von der die wenigsten Mitglieder schon qua Alter und Grad der physischen Verwahrlosung über eine abgeschlossene Berufsausbildung oder einen Realschulabschluss verfügen – auf Weisheiten einer verhaltensgestörten Judenhasserin von vor 100 Jahren zurückgreifen. Für Meinhof war die Ermordung des israelischen Olympiateams in Müchen ’72 durch linke Islamnazis zum Beispiel ein „antifaschistischer Akt“.
Nun kam es in Berlin zu einem amüsanten Vorfall. Ein strasser’esker Schlägertrupp namens „Jugendwiderstand“ suchte die Silvesterfeierlichkeiten der antisemitischen Trotzkistengruppierung aus dem Umfeld „Klasse gegen Klasse“ auf und gab ihnen, was sie verdienten: Ein paar vor die Fresse. Es war der alte Stalinisten vs Trotzkisten-Streit, der in those days vorerst mit einem Eispickel beendet wurde.
Auch in NRW exkrementieren sich die Trotzkisten, und dazu gehört Solid Bochum, vor den Stalinos in ihrem Jugendverband ins Unterhöschen. Das geht soweit, dass sich Aktivisten wie Daniel Kerekeš im Geheimen an die Antideutschen wenden und um gemeinsames Paktieren gegen den inneren Feind ersuchen. Aber das nur am Rande.
Wir wollen etwas Öl ins Feuer gießen und die Genossen ermutigen, es ihren Berliner Nazi-Kumpanen gleichzutun und den relativ verwahrlosten Elendsgestalten in Bochum ein paar „Ansagen“ zu machen, wie es in Berlin heißt. Die Solid Bochum-Revolutionäre dürften ja psychisch und physisch gewappnet sein, wenn sie schon Linksterroristen zitieren, zur Intifada aufrufen und auch optisch den Eindruck einer kampfbereiten Hooligantruppe erwecken. Das sind sie übrigens:

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Eine Antwort zu “solid Bochum und trotzkistische Sandkastenspiele

  1. Ja, wirklich total amüsant, wenn die übelste Stalinistentruppe in Deutschland Leute zusammenschlägt. „physische Verwahrlosung“, „verhaltensgestört“, „relativ verwahrlost“ – da haste Dir ja was eingetreten.

    Aber über „Antideutsche“ jammern, die die schönen Ema.Li-Projete kaputtmachen …

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