#watzkeDD #höcke Faschistischer Offenbarungseid der AfD 

Von Daniel Erk 

Man muss sich das, was Björn Höcke heute in Dresden gesagt hat, wirklich einmal im Original anschauen.
Wenn Höcke nun für die Formulierung vom »Denkmal der Schande im Herzen der Hauptstadt« angegangen wird, dann ist das nicht nur vollkommen berechtigt. Sondern nur der alleroffensichtlichste Anlass. Alles, wirklich alles, was Höcke da in Dresden gesagt hat, bricht mit bundesdeutscher Politik und Tradition. 
Wenn Höcke die Bombardierung Dresdens mit den Atombombenabwürfen über Japan vergleicht, stimmt nicht nur das Zahlenverhältnis nicht. Er erwähnt selbstverständlich auch nicht Coventry, nicht Auschwitz, nicht die Operation Barbarossa.
Wenn Höcke das Denkmal für die ermordeten Juden Europas als Schande bezeichnet, dann stellt er sich ganz bewusst auf die Seiten derer, die aus der Shoah nichts lernen und die keine Verantwortung für den Massenmord übernehmen wollen.
Wenn Höcke anschließend die Demokratisierung und Entnazifizierung als »Rodung der deutschen Wurzeln« bezeichnet, wenn er behauptet, das Ziel der Bombardierung Deutschlands wäre gewesen, »uns unsere kollektive Identität zu rauben«, sagt Höcke sehr eindeutig, was er unter der deutschen Identität versteht: den Nationalsozialismus.
Falls Gauland, Meuthen, Jung, Holm und wie die angeblich so bürgerlichen Herren in der AfD auch alle heißen, auch nur einen Funken Anstand, Ehre und Verantwortungsbewusstsein in sich tragen, müssen sie entweder ein sofortiges Parteiausschlussverfahren für Björn Höcke einleiten – oder selbst austreten.
Eine Partei, die einen solche Politiker zu ihren Führungskräften zählt, darf in Deutschland nie wieder auch nur in die Nähe der Macht kommen.
Und wer nach dieser Rede noch die AfD wählt, weil er deren Flüchtlingskampagne nicht als Wahlkampfmanöver erkennt, der wählt eine Partei, die die Verantwortung für die Shoah, die Demokratisierung Deutschlands und überhaupt das moderne, liberale, weltoffene Deutschland wie es seit 1945 aufgebaut wurde, rundum ablehnt.
Hier der Direkteinstieg zur besprochenen Stelle:

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