Aufarbeitung der Aufarbeitung 

​Save the Date. Veranstaltung in Berlin zum Umgang mit Geschichte der #DDR:

Die #DDR neu denken?!
Eine Veranstaltung der Ema.Li.Berlin u.a. mit Anne Helm und Karsten Krampitz am Freitag, den 24. Februar ab 19:00 Uhr im Karl-Liebknecht-Haus, Rosa-Luxemburg-Saal.
„Die Vielzahl der Reden auf Gedenkveranstaltungen zur SED-Diktatur wie auch der Wortmeldungen im „Fall Holm“ haben gezeigt, dass wir im Kontext mit der DDR bis heute über keinen praktikablen Herrschaftsbegriff verfügen. Dabei hat es an Vokabeln nicht gefehlt: Unrechtsstaat, Parteidiktatur, Homunculus sovieticus oder autoritärer Fürsorgestaat. Doch keine dieser Bezeichnungen hat sich durchgesetzt, ist von der Mehrheit der Leute, die in der DDR gelebt haben, angenommen worden. Wir können sagen, worum es sich beim Kaiserreich gehandelt hat, bei der Weimarer Republik und auch beim Dritten Reich. Zur DDR aber fehlen uns die Worte. Denn was auch immer man dem SED-Staat vorwerfen kann, er war an keinem Angriffskrieg und an keinem Völker- und Massenmord beteiligt.

Der „Fall Holm“ hat gezeigt, das die Aufarbeitung der Geschichte der DDR dringender Nötig den je ist. Eine Aufarbeitung, jenseits von Verteufelung und Heroisierung. Ein dritter weg der Aufarbeitung der Geschichte der DDR sozusagen. Ist es an der Zeit, die DDR neu zu erzählen? Ohne dass Staat und Gesellschaft gleichgesetzt, nicht verklärt und schon gar nicht dämonisiert werden.“

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