AfD-Wahlkampf: NS-Programatik und , lieber „Spiegel“, nicht sozial!

Ausbürgerungen, Blut-und-Boden-Ideologie, die Verunmöglichung jüdischen Lebens in Deutschland – das soll die Kernprogrammatik der AfD im Wahljahr 2017 werden. Das ist reinste NS-Programmatik! 
„Als Frauke Petry zum Punkt Innere Sicherheit kommt, sagt die AfD-Vorsitzende einen Satz, der aufhorchen lässt. Die AfD wolle „die Ausbürgerung krimineller Migranten auch unter Hinnahme der Staatenlosigkeit“.
Ausbürgerungen deutscher Staatsbürger? Das hat Nazi-Deutschland betrieben und zuletzt 1976 die SED-Führung in der DDR, als sie dem Liedermacher Wolf Biermann die Staatsbürgerschaft entzog. Es gibt Nachfragen, ob das wirklich so gemeint sei. „Ja, das haben sie richtig verstanden“, sagt Petry, der Verlust der Staatsbürgerschaft sei ein „harter Schritt, der notfalls notwendig werden würde“.[…]
Ein Gutteil des Programms kreist um die Definition des „Staatsvolks“. Das moderne Staatsbürgerschaftsrecht – seit 2000 in Kraft – will die Partei rückgängig machen. Das „Geburtsortsprinzip“, wonach die Staatsangehörigkeit erworben wird, auch wenn kein Elternteil Deutscher sei, wolle man „aus dem Gesetz streichen und zum Abstammungsprinzip“ zurückkehren.[…]
[…] An anderer Stelle lehnt die AfD „den Handel, die Bewerbung und die Einfuhr von Fleisch aus tierquälerischer Schlachtung (Schächtung)“ ab, sie fordert, eine bisherige gesetzliche Ausnahmeregelung ersatzlos zu streichen. Was scheinbar harmlos als Tierschutz daherkommt, wendet sich im Kern gegen islamische und jüdische Religionspraxis.(…)“ Spiegel

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