#koeln #Polizei #afdBPT Der gewollte Ausnahmezustand 

Liebe Kölner Polizei,
könnte es sein, dass Ihr da ein klitzekleines bisschen übertrieben habt? Das klang ja schwer nach Ausnahmezustand, was Ihr da wochenlang beschworen habt: Linkextremistische Gewalttäter drohten in Horden nach Köln einzufallen, eine Stadt im Würgegriff der Autonomen. Düster düster, was Ihr da an die Wand gemalt hattet. Am Ende fuhr nicht mal mehr die KVB zum Ort der Demonstration. 
Ja ja, vom Ausnahmezustand sprach auch die AfD, aber das sind ja sozusagen Selbstviktimierungsprofis aus durchsichtigem Kalkül. Und die haben sich auch gleich erkenntlich gezeigt. Spenden für die Kölner Polizei: Was für ein selbstgefälliger Schabernack.
Dabei lief es doch ganz friedlich ab: Zehn- bis zwanzigtausend Menschen demonstrierten friedlich gegen Rassismus in der Innenstadt, sogar die Karnevalisten waren dabei. Wahrscheinlich wären es sogar deutlich mehr gewesen, wenn Ihr nicht so auf den Putz gehauen hättet. Und nicht nur Familien mit Kindern hatten’s schwer. Wie gesagt: Die Bahnen fuhren nicht, und die Innenstadt war weiträumig abgesperrt. Weil Ihr das so wolltet.
Vielleicht seid Ihr und Eure Chefs ja ein bisschen übernervös nach all der Kritik in den letzten Jahren. Die kam ja schließlich besonders laut auch von Rechtsaußen. Deshalb nochmal zur Erinnerung: Ja, es gehört zu Eurer Aufgabe, Versammlungen zu schützen – und nicht, sie zu behindern. Genau: Und das gilt nicht nur für die AfD.
Georg Restle

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