Schulzzug auf Nebengleis

Von Kolja Möller 

„solange man sich die „Probleme“ vollständig und ohne Not vorgeben lässt – Schulz-Zug im Saarland gestoppt (trotz Zugewinne für die SPD), 

Abgeschlagenheit in den Umfragen (obwohl der Wahltag erst in vier Monaten ist und es ja eben Sinn eines Wahlkampfes ist, Leute zu überzeugen), 

„Flüchtlingsströme/Obergrenze/Sicherheit als zentrales Thema“ (trotz breiter Solidaritäts- und Willkommensbewegung in der Gesellschaft), 

„faule Griechen, für die wir nicht zahlen“ (wider jeder ökonomischen Vernunft), „Themen, die die Menschen interessieren“ (statt zu sagen, dass es bei Wahlen eben nicht nur um „Themen“ geht, sondern um die Frage, welche Funktionseliten Einfluss auf den Staatsapparat nehmen) – wird es nix.

 Für politische Veränderungen braucht man schon einen Schuss Resilienz und Mut zum Konflikt. Hat man den nicht, sollte man konsequent sein und die eigene „Strategie“ an eine Unternehmensberatung auslagern. 

Es könnte sich paritätisch aus besonders schlaumeierischen „Kennern“ des politischen Lebens der sog. „linksliberalen“ Presse, FB Trolls und Bots sowie einigen Algorithmen zusammensetzen, die ca. alle 3 Stunden die „Stimmungen“, „Themen“, „Angebote“ usw. erfassen und dann höchst flexibel auf die veränderte Marktlage reagieren.“


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