Der Staatsterror beim #G20 ist noch nicht vorbei 

#G20, alles schon wieder vorbei? Nein!
Ein anonymer Beitrag einer verletzten Genossin, die, wie viele andere neben ihr, bis heute mit den Verletzungen zu kämpfen hat:
„Meistens ist mir ja ziemlich egal was Leute meinen Schlaues auf Facebook kundzutun. Politik macht sich auf der Straße und nicht im Internet. Aaaaber wenn Menschen tagelang in Hamburg für eine solidarische Gesellschaft kämpfen und dabei von zugekoksten Cops eingemacht werden und Team Facebook-AktivistInnen sich entsolidarisiert weil sie aufschnappen was in der bürgerlichen Presse herbei halluziniert wird bleib ich auch nicht mehr ruhig. Donnerstag Abend sind tausende Bullen stundenlang unter „Attacke“-Rufen in 12 000 DemonstrantInnen gestürmt. Immer und immer wieder wild um sich schlagend ohne Rücksicht auf Menschenleben. Grundlos und vorbereitet. Die hatten nie vor die Demo laufen zu lassen. Wir haben gesehen wie die Leute vor lauter Panik meterhohe Mauern runter gesprungen sind. Andere sind um ihr Leben gerannt. Ein Mensch schwebt in Lebensgefahr. Ich halte auch nichts davon Geringverdienern die Kleinwägen anzuzünden oder Spätis zu plündern oder what ever…. aber, dass die Leute wütend auf die Straße gehen und den Bullen das zurück geben was sie uns gegeben haben ist das völlig richtige Signal und eine legitime Reaktion. Ich lieg hier im Kh mit nem kaputten Sprunggelenk und nem bis auf den Knochen aufgerissenen Knie… neben mir eine schwerverletzte Genossin. Die Notaufnahme ist voll mit Menschen die von Bullen gejagt und verprügelt wurden dafür, dass sie sich gegen die kriegerischen Machenschaften der G20 wehren. Wer zu hause geblieben ist und meint jetzt gegen die zu hetzen, die weiter kämpfen sollte ganz schnell facebook ausschalten, hier her fahren und sich selbst ein Bild machen. Wie kommt ihr überhaupt dazu zu glauben was die Presse bringt? Das Absperrgitter ist nicht eingestürzt…. das USK hat es eingetreten und auf uns drauf geworfen. Kommt her und schaut euch an was hier los ist. Ihr werdet schockiert sein und euch zurückhalten euch so unsolidarisch denen gegenüber zu verhalten, die handeln und sich wehren. Was hier passiert ist die krasseste Polizeigewalt, die wir jemals erlebt haben. Das hatte nichts mehr mit „für Ordnung“ sorgen zu tun. Das waren exzessive, koordinierte und grundlose Angriffe gewaltgeiler Staatsdiener. Meine Solidarität gilt allen, die heute noch einmal versuchen kämpferischen Protest gegen Krieg und Ausbeutung zu äußern.“
Der Ermittlungsausschuss „G20“ und das Legal-Team freuen sich auch im Nachgang über Geld um für die Leute im Knast und vor Gericht da sein zu können:
Rote Hilfe e.V.

Stichwort „G20“

IBAN: DE25 2605 0001 0056 0362 39

BIC: NOLADE21GOE

Sparkasse Göttingen

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