Paradigmenwechsel auf dem deutschen Automarkt 

Von Karl Kobs 

Nur weil ein Technikfreak einen Haufen Plastik um einen Elektromotor gebogen hat, heißt das noch lange nicht, dass der Verbrennungsmotor im Allgemeinen und die deutsche Autoindustrie im Speziellen „fertig hat“, wie man jetzt allenthalben lesen kann. Drei Argumente dagegen:

1. Totgesagte leben länger!

2. Sprit wird demnächst so billig sein wie Hansa Pils.

3. Nichts kann ein in vielen Jahrzehnten von Tausenden von spezialisierten Ingenieuren hochoptimiertes Produkt so einfach ersetzen – schon gar nicht eine derzeit noch weitgehend unausgereifte Technologie, deren Vorteile überschätzt und deren Probleme notorisch unterschätzt werden.
Und wenn in einigen Jahren ein bezahlbares E-Modell im Kleinwagensegment auf den Markt kommt, wird es vermutlich nicht Tesla sein, sondern ein deutscher Hersteller. Immerhin, diesen Paradigmenwechsel angestoßen zu haben, dürfte Elon Musks Verdienst sein.

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