LINKEN-Vorstand: Verhöhnt und das Weite gesucht

„Denn je mehr Kipping und Riexinger durch das mindestens robuste Agieren Wagenknechts in die Defensive gedrückt wurden, desto mehr erwarteten sie von dem 42-Jährigen uneingeschränkte Solidarität und verübelten ihm jede mutmaßliche oder tatsächliche Abweichung. So geriet Höhn zwischen die Mühlsteine einer teils neurotischen Vierecks-Beziehung und suchte konsequent das Weite.“

Auch durchaus zitierbar. So sehr ich verstehen kann, dass in solch einem Hickhack jemand „das Weite sucht“, so sehr vermisste ich gegenüber Wagenknecht und Co die deutliche Kritikäusserung, die ich über all die Jahre ansonsten so sehr an Matthias Höhn geschätzt habe, wenn es darum ging, regressive Tendenzen in der Partei zu thematisieren. Plötzlich, seit der Doppelspitze im Bundestag, war Ruhe, nicht nur von seiner Seite. Eine fatale Ruhe. Kein Widerspruch mehr. Das, so finde ich, ist die eigentliche politische Torheit. (M. Schreiner)

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