#Volksbühne: Senat verpasst die Chance auf einen kulturellen Freiraum und ein Signal für Stadt von unten.

von Hanno Breakman 

Die Besetzer*innen sind draußen. Die Volksbühne steht wieder leer. Die Chance einer auf Dauer gestellten Volksbühne in kollektiver Intendanz wurde verpasst.
Da die öffentliche Meinung und die am Haus Arbeitenden sehr unzufrieden mit der Einsetzung des neuen Intendanten Dercon waren, viel Kreativität vorhanden war und die politische Situation viel Handlungsspielraum verhieß, war die Besetzung der Volksbühne ein Supercoup. Es war ein tolles Spektakel und hätte weitaus mehr werden können, als eine kurze Performance. 

Die ersten Plena des am Freitag besetzten Volksbühne Theaters waren improvisiert. Es gab Platz für alle Wünsche: Einen Ort, an dem sich alle Initiativen für eine gerechte und demokratische Stadt treffen können; Einen Ort für Kunst und Kultur im Sinne der Volksbühnen-Bewegung; Die Absetzung Dercons und die Weiterführung der Volksbühne unter kollektiver Intendanz mit eigenem Programm.

Die Erfahrung sagt: Am Anfang einer Besetzung ist erstmal Platz für alles. Eine ganz große Idee kann formuliert werden. Die Utopie wird gelebt. Alles scheint möglich. Schließen sich jedoch nicht im Lauffeuer weitere Besetzungen an und die große Revolte erwacht, muss auch eine konkrete und umsetzbare Forderung her. Gerade die Weiterführung eines großen Theaterhauses ist doch äußerst schwierig und erfordert Beharrlichkeit, die die wenigsten dauerhaft aufbringen können.

Es folgte das Angebot von Dercon und Kultursenat, den Grünen Salon und den Pavillon der Volksbühne dauerhaft betreiben zu dürfen. Gespräche mit Mitarbeitern zeigten, dass die Lösung der Verlegung der Besetzung innerhalb des Hauses bevorzugt wurde. Ein Plenum am Mittwoch Abend brachte jedoch keine Entscheidung und kein Ergebnis. Dabei waren Besetzer*innen, Künstler*innen, Arbeiter*innen, Sympathisant*innen und Medien dort. Es war der perfekte Ort, seine Forderungen zu erklären, das Angebot mit Bedingungen anzunehmen und den Erfolg einer auf Dauer gestellten Volksbühne in Eigenregie zu verkünden. Diese große Chance wurde verpasst.

Noch wusste niemand, dass Dercon Tags danach mit der Polizei anrücken und der Besetzung ein Ende bereiten würde. Das ist eine riesen schweinerei! Als am Donnerstag Morgen Dercon mit Polizeibegleitung die Besetzer*innen aufforderte zu gehen, war der Widerstand dann jedoch nicht groß. Es wurden die Sachen zusammengepackt und bis auf ein Dutzent beharrliche Besetzer*innen verließen alle das Gebäude. Die Aktion wurde zur erfolgreichen Performance erklärt.

Bleiben wird wohl nur eine kurze Geschichte, die Episode der besetzten Volksbühne. Ohne Druckmittel ist es schwer etwas zu fordern. Ohne Raum sind die alternativen Inszenierungen nicht weiterzuführen. Ein Raum für alternative Kultur und Bewegung fehlt. Diese Art von Besetzung in der gesamten Volksbühne oder anderen Theatern weiterzuführen ist unrealistisch. 

Bevor die Öffentlichkeit, die Leute und die Kraft völlig futsch sind, wäre es einen Versuch wert, den Grünen Salon und den Pavillon doch noch zu fordern. Hier wäre eine kollektive Intendanz, ein alternatives Programm und ein Raum für die Stadtbewegungen umsetzbar. Der Kultursenator, der nun den Polizeieinsatz mit ansehen musste, wäre sicherlich noch einmal zur Unterstützung der Forderung zu bewegen. Auch Dercon will vielleicht nicht jede Sympathie verspielen. Ein nach Hause gehen ohne jedes Ergebnis wäre vor allem für die beschworene Bewegung in der Stadt zu ärgerlich! #Volksbuehne

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Lafontaine/Wagenknecht nach der Wahl: Machtbessesene Zerstörungswut Richtung Parteispitze

von Lilja Triolet

Das detaillierte Wahlergebnis sagt auch aus, dass es Wählerinnen und Wähler geben soll, die ihr Kreuz bei der Linken trotz Wagenknecht und Lafontaine gemacht haben und nicht wegen. Wer Sorgen um „Überfremdung“ oder „Bevorteilung“ von Asylbewerbern, Hass auf andere Menschen, Medien, Meinungen ernst nehmen will, statt sie zu demaskieren, verspielt mögliche Stärken der Linken, nämlich soziale Fragen differenziert und global zu beantworten. Was soll dieses anhaltende Konkurrenzgeschwafel unter Ärmeren oder dieses diffuse Wagenknechtstatement nach den ersten Wahlergebnissen? Hatte denn je ein Mensch, der auf Tranferleistungen hierzulande angewiesen ist, weniger Einkommen, weil das Leben in Syrien unerträglich ist? Sind miese Löhne oder ein angespannter Wohnungsmarkt erst eine Tatsache seit 2015? Haben alle AfD-Wähler Existenzsorgen? Wer ist für schlecht bezahlte und ausufernde Jobs verantwortlich, vielleicht doch Unternehmen, herrschende Politik, ja auch Gewerkschaften und Kommunen, wir alle, weil wir politisch nichts erfolgreich dagegen setzen? Abgesehen davon ist über globales Teilen sowieso noch zu reden und nicht zuerst über die regionale Auslagerung caritativer Konfliktdämpfung, dann schon eher über brutale Fluchtabwehr und was es mit Menschen auf Jahrzehnte macht, wenn körperliche Unversehrtheit oder Bildung Fremdwörter sind.
Wählerinnen und Wähler der AfD wussten genau, wen sie wählen.
Mit solchen Ansagen wie hier von Lafontaine, einschließlich seiner machtbesessenen Zerstörungswut in Richtung Parteispitze, machen wir uns politisch unglaubwürdig, überflüssig und handlungsunfähig, vor allem wenn es um thematische Strategien und Bündnisse geht.
Besonders heikel ist dieses wahlanalytisch vergröbernde und letztlich damit nur innerparteiliche Konflikte befeuernde Statement auch in anderer Hinsicht:

Es geht wahlstrategisch jetzt mit Riesenschritten Richtung Europa. Macron macht gerade durchwachsene Vorschläge, die trotzdem an einigen Stellen sehr diskutabel sind (Steuern, Digitales) und wir sollen uns in völlig inakzeptabler Weise mit den mehr oder weniger „verirrten“ Wählern in Sachsen beschäftigen, die u. a. König Kurt und seine CDU nie sehen wollten? Nochmal: Wählerinnen und Wähler wissen was sie tun, sie brauchen unsere bevormundenden Deutungen nicht, sie brauchen eher interessante politische Vorschläge.
Und vielleicht machen wir endlich auch Politik für die, die uns gewählt haben, statt mal nebenbei urbane Spektren zu diskreditieren. Das und anderes erhoffe ich mir auch von der neuen linken Bundestagsfraktion, denn „praktisch liefern“ kann sie die nächsten 4 Jahre nichts, aber sie könnte all ihre Ressourcen für öffentliche Anhörungen, Projektideen und Gesetzesvorschläge nutzen, die nicht nur unter der Kuppel diskutiert werden. Gab es da nicht mal den anderen Plan B mit moderner Industriepolitik, neuen Wohnformen, Agrar- und Verkehr, mit einer begonnenen Debatte um mehr freie Zeit, Gleichstellung und Lebensweisen? So eine europäisierte Ausgabe davon, die Migration konkret einschließt, wäre sicher ein guter Ansatz. Tja und was mir ansonsten noch wirklich Sorgen macht, ist dieses Trauerspiel SPD, sowohl im städtischen wie im politischen Berlin. Kann man da nicht mal auf die zugehen und sagen: lasst uns gemeinsam Schüssehören üben!  https://www.facebook.com/oskarlafontaine/posts/1552437538151041

Beschämend 

Bitte keine „Nazi-Keule“?  Warum wir die AfD nicht normalisieren sollten.
Fast 13 % in ganz Deutschland. In Sachsen hauchdünn stärkste Partei. Jeder vierte männliche Wähler in Ostdeutschland. Das ist die Erfolgsbilanz einer Partei, die es erfolgreich geschafft hat, sich als biedermännische Variante einer Protestbewegung zu gerieren, die sich die Verteidigung von Volk, Nation und Rassenreinheit auf die Fahne geschrieben hat. 
Und selbst wenn es „nur“ 13 % sind: Der zweistellige Erfolg einer völkisch-nationalistischen Partei ausgerechnet in dem Land, das durch seinen rassistischen Nationalismus einen ganzen Kontinent verheerte, ist mehr als eine Fußnote. Er ist für dieses Land zutiefst beschämend. Offenbar zeigt sich ein nicht unerheblicher Teil der Wähler immun gegen den alten Ruf „Wehret den Anfängen!“ Offenbar wollen knapp 13% im Land einen völkischen Ungeist wieder auferstehen sehen, der Auschwitz erst möglich gemacht hat.
Wer dies aus falsch verstandenem Verständnis für die Wähler der AfD bestreitet oder behauptet, mit dem Nazi-Vorwurf würden Millionen Anhänger der AfD zu Unrecht diskriminiert, begeht einen kardinalen Fehler. Er normalisiert damit ein Geschichts- und Gesellschaftsverständnis, das den Grundwerten einer weltoffenen freiheitlichen Gesellschaft im Kern widerspricht und in der Glorifizierung des Vernichtungskriegs der deutschen Wehrmacht seine hässlichste Fratze zeigt. Nein, die AfD ist keine „normale“ Partei. Schon gar nicht in diesem Land.
Dies muss immer wieder deutlich gemacht werden, auch und gerade denen gegenüber, die jetzt meinen, man müsse mehr Verständnis haben für die Sorgen der AfD-Klientel und deren Wunsch, gesellschaftliche Tabus aufzubrechen. Nein, für die Ängste vor Menschen muslimischen Glaubens muss man kein Verständnis haben und die Relativierung des Holocausts ist schon gar kein Tabubruch, den irgendjemand verteidigen sollte.
Darum geht es also vor allem: Dieser Gesellschaft wieder zu vermitteln, dass Grundrechte wie die Religionsfreiheit in diesem Land unveräußerlich sind und der Nationalsozialismus kein vernachlässigenswerter Betriebsunfall einer deutschen Heldengeschichte ist. Und dass eine Partei, die das anders sieht, auch weiterhin mit allen demokratischen Mitteln bekämpft werden muss.
Georg Restle

Volksbühne kann nicht übernommen werden

Stimmen zur Roten Flora von Berlin: …aus dem Würgegriff der Kulturstalinisten

Die neue Berliner Kulturlandschaft:

„Eine anarchistische Party-Zwischennutzung in Berliner Tradition wäre rüde, aber harmlos und vielleicht sogar unterhaltsam. Aber es geht offenbar um weit mehr, und das ist alles andere als lustig. Die Besetzer verkünden, es handle sich um ein „langfristiges Projekt“. Ihre detaillierte „Hausordnung“ klingt, als wollten sie ihren eigenen kleinen Anti-Staat mit hoher Regeldichte errichten: Das Theater soll offenbar zu einem autonomen Zentrum im Stil der Roten Flora umfunktioniert werden.“

Peter Laudenbach, Süddeutsche Zeitung, 25.9.2017
„Es herrscht eine latente Stimmung aus Angst, Hass und Gewalt, die jederzeit kippen kann. Ihr Krieg der Worte eskalierte zu kriminellen Taten. Doch bis auf ein paar Beschwerden von Anwohnern wegen Lärmbelästigung meldet die Polizei keine besonderen Vorkommnisse aus der Volksbühne. Ist unser Rechtsempfinden so geschwächt, dass wir dieses Delikt des Hausfriedensbruches nur noch als Kavaliersdelikt empfinden?“

Hans Marquardt, BZ, 25.9.2017
„Sowas kann und darf nicht geduldet werden. Ich fordere darum den Senat auf, die Volksbühne aus dem Würgegriff der Kulturstalinisten zu befreien. Zudem muss aufgeklärt werden, welche Rolle Mitarbeiter der Bühne bei den gesetzeswidrigen Aktionen spielen.“

Hans-Joachim Berg, AfD Landesverband Berlin, 25.9.2017

Das schönste Geräusch ist die kulturelle Dissonanz  

Von Karl Kobs 

Die häufigste Erklärung für die Verluste  der Union lautet: Die CDU sei nach links gerutscht, Merkel habe sich „sozialdemokratisiert“, was immer das auch heißen mag. Konservative Unions-Anhänger fühlten sich bei Themen wie Globalismus, Gendermainstreaming und Flüchtlingspolitik von Ihrer Partei nicht mehr repräsentiert und wechselten eher aus Frust, denn aus Überzeugung zur AfD. – Kann man so sehen, wenn man diese Art von politischer Gesäßgeographie bevorzugt.
Ich bevorzuge eine andere Deutung. Nicht die CDU hat sich verändert, sondern die Welt, in der wir leben – und es sind die Konservativen, die den Anschluss verloren haben. Was AfD und Linke unisono als „entfesselten Kapitalismus“ bezeichnen, ist nichts anderes als der unaufhaltsame kulturelle Wandel infolge des Zusammenwachsens der Arbeitsmärkte, in der die klassische Ehe zwischen Mann und Frau nicht mehr das Maß aller Dinge ist und es im übrigen vollkommen wurscht ist, woher der Arbeitskollege kommt und welche Vorlieben er teilt, solange er uns nicht mit bornierten Ansichten über Gott und die Welt auf die Nerven geht.
Man könnte also auch sagen, die CDU ist nicht nach links gerückt, sondern nach vorne – und die Reaktionäre, von denen es in jeder (!) Partei Vertreter gibt, stemmen sich gegen den Trend. Rückzugsgefechte! Denn wie schon bei vielen anderen Themen in diesem Land, ob § 218 oder §175, gilt die alte Regel: Was noch vor Jahrzehnten als kultureller GAU bezeichnet wurde, ist heute gelebte Praxis und regt außer den üblichen Verdächtigen aus der völkischen Intellektuellen-Szene niemanden mehr auf.
Jamaika ist ein guter Anfang, die AfD ziemlich alt aussehen zu lassen. Das schönste Geräusch ist die kulturelle Dissonanz.

Das braune Tal der Ahnungslosen

Die Empfangsmöglichkeiten für das bunte Westfernsehen waren sehr begrenzt und konnten nur verbessert werden, wenn man etwas technische Begabung und handwerkliches Geschick besaß. Atemberaubende Antennenkonstruktionen bildeteten die Silhouette sächsischer Städte. Der güldene Westen kam dennoch nur zu einem Bruchteil störungsfrei in die Haushalte des Bezirkes Dresden. Die Spur noch heutiger Ahnungslosigkeit wurde schon zu finsteren DDR-Zeiten gelegt.
Die Bundestagswahl 2017 ist eine Zäsur. Die Wendeverlierer und Wendeversager,  die vorher Unpolitischen, die angehängten und die ahnungslosen Mitmenschen haben ihr politisches Zuhause gefunden. Endlich ist wieder jemand da, der sagt, wo es lang geht, der in autoritärer Attitüde den Stammtisch ernst nimmt, Ängste und Hass kanalisiert und identitätsstiftent den Volkskörper belebt. Da stört es nicht, sich abzugrenzen, auf Schwächere einzutreten, alles Fremde fortzujagen und seinen Hass rauszubrüllen, wenn es nur dazu dienen kann, die eigenen Unzulänglichkeiten zu übertünchen und das eigene Versagen zu kompensieren.

Die DDR war autoritär. Sie sorgte für Wohlbehagen, Geborgenheit und Orientierung. Der Einstieg in eine neue Gesellschaft, vom Sozialismus zum Kapitalismus, musste von 18 Millionen vollzogen werden. Wohlbehagen, Geborgenheit und Orientierung fielen plötzlich weg. Stattdessen bekam man Freiheit und die Aufforderung, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. In Unkenntnis dessen, was bereits Andere im Westfernsehen erfahren hatten, taumelte der Südosten der ehemaligen DDR von einer Pleite in die andere. Die einst strukturstarke Gegend würde ausgedünnt, Arbeitgeber wurden zerstört oder wanderten ab. Es gab lediglich blühende Landschaften und rausgeputzte Städte. 

Und Biographien waren nicht mehr gefragt. Die Erosion der eigenen Identität und Zugehörigkeit nahm fahrt auf und wurde von der bundesdeutschen Öffentlichkeit forciert. Zurück blieben unerwähnte und nicht erzählte Lebenswege und ein flächendeckendes Scheitern ostdeutscher Lebensentwürfe. 

In dieses Vakuum ist nun diese neue rechte Partei gestoßen und hat vor allen Dingen im strukturkonservativen Sachsen gewildert. Sie hat es geschafft, die Gescheiterten aufzufangen, indem sie den anderen, den fremden und denen da oben die Schuld für die eigene Misere gibt. Dresden, als Hauptstadt der Bewegung strahlt. Den antifaschistischen Widerstand hat der CDU-Freistaat schon frühzeitig gebrochen. So konnten NaziStrukturen gedeihen, besorgte Bürger sich organisieren und Andersdenkende verfolgt werden. No go areas etablierten sich und linke Gruppen waren fast nur noch in Leipzig zu finden. Die sächsische Justiz und Polizei war entsprechend infiltriert und ideologisiert. 

Die Politisierung des Stammtischen ist rechts ausgerichtet. Dass sich Menschen hier und anderswo für Politik interessieren und sich einmischen wollen, ist zunächst einmal nichts schlechtes. Das sie hier mit einfachen Antworten versorgt werden, hat dazu geführt, dass vor allem Rechte bei der politischen Bildung Erfolg haben. Das bequeme Denken und die einfache Verlagerung von Schuld macht es der AfD ziemlich leicht, als Rattenfänger zu agieren.

Natürlich sind nicht alle AfD-Wähler Nazis. Aber sie haben Nazis gewählt. Wer NS-Propaganda verbreitet, wer den Diskurs zur Umschreibung der deutschen Geschichte in Form von Relativierungen von Verbrechen befeuert, wer antirassistische, homophobe, antisemitische und chauvinistische Grundideen als Eckpfeiler eigener Politik begreift, wer alles demokratische und alle Demokraten bekämpfen und jagen will und wer das gut findet, will den Faschismus. 

Bei allem Verständnis, aus Protest eine pro-faschistische Partei zu wählen, es ist nicht nur erbärmlich, es ist menschenverachtend. Es wird nur kurzzeitig das eigene Unvermögen zur eigenen Lebensgestaltung verdrängen. Es wird eher die Zugehörigkeit zu Dunkeldeutschland festschreiben und dich entkoppeln von Mitmenschlichkeit, Empathie, Moral und Ethik. 

Und du wirst bekämpft werden. Du wirst dich nicht lange hinter absurden und ekelhaften Floskeln verstecken können. Die Mehrheit ist reflektiert, informiert, realistisch und geschichtsbewusst. Sie wird es nicht zulassen, dass sich dieser gärige und braune Haufen vergrößert. Wer die Vergangenheit nicht kennt, hat keine Zukunft.