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Demo für ein BGE – Es wird Zeit, über unser Menschenbild nachzudenken

Freiheit trifft Gerechtigkeit – Berlin – 14.September 2013 – Neptunbrunnen (Bild von Dieter Marwitz)

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Am Mittwoch wurde der 18-Jährige Antifaschist Clément Méric in Paris von Faschisten ermordet.

clementAm Mittwoch Abend wurde Clément Méric, ein 18-Jähriger Antifaschist, in Paris von Neonazis der rechtsradikalen Gruppe “Jeunesses Nationalistes Révolutionnaires” ermordet. Die Neonazis haben Clément und seine Freund*innen umzingelt und angefangen sie zu beleidigen und zu schubsen. Plötzlich schlug einer der Angreifer Clément mit einem Schlagring ins Gesicht. Er fiel auf den Boden und sein Kopf stieß gegen einen Metallpfosten. Während seine Freund*innen versuchten sich zu verteidigen, musste er noch weitere Schläge einstecken. Die Angreifer sind kurz danach geflüchtet und konnten bisher nicht identifiziert werden.

Clément wurde ohnmächtig ins Krankenhaus “La Salpêtrière” gebracht, in dem er nach einigen Stunden aufgrund seiner schweren Verletzungen verstarb.

Gedenkkundgebungen und Meinungen

Mord an Antifa in Paris

In Berlin findet am 9. Juni eine Antifa-Demo am Hermannplatz statt (Grossdemo wegen Türkei am Sonntag), wo ebenfalls Clement gedacht werden soll.

Clément von Nazis ermordet Kein Vergeben! Kein Vergessen! Demonstration: 7. Juni 2013, Köln HBF Vorplatz, 21:00 Uhr (Es geht pünktlich los)

Ket­ten­kund­ge­bung gegen Ras­sis­mus in Deutsch­land und Eu­ro­pa – ge­mein­sam zu den Orten von Ras­sis­mus und Re­pres­si­on in Ber­lin am 27.​4.​2013

Noch eine wichtige Demonstration:

„Wir star­ten um 16 Uhr an der Eu­ro­päi­schen Kom­mis­si­on Unter den Lin­den/Wil­helm­stra­ße. Wei­ter geht’s um 17 Uhr an der Nie­der­säch­si­schen Lan­des­ver­tre­tung ge­gen­über vom Mahn­mal für die er­mor­de­ten Jü­din­nen und Juden in Eu­ro­pa. Um 18 Uhr gibt es eine Kund­ge­bung gegen Sprin­ger, Bun­des­dru­cke­rei und Se­nats­ver­wal­tung für So­zia­les an der Ru­di-​Dutsch­ke-​Stra­ße/Axel-​Sprin­ger-​Stra­ße, um ab­schlie­ßend ab 19 Uhr ge­mein­sam an­ti­ras­sis­tisch im Görli ab­zu­hän­gen.

Die Kund­ge­bun­gen wer­den an­ge­mel­det sein, um die Wege da­zwi­schen müsst ihr euch sel­ber küm­mern. Es soll, wie un­se­re Me­teo­ro­lo­gie-​Ab­tei­lung vor­aus­sagt, ast­rei­nes Fahr­rad­wet­ter geben ; )

Die Uhr­zei­ten für die Kund­ge­bun­gen ste­hen fest, ihr könnt also auch je­der­zeit da­zu­sto­ßen oder erst ab 19 Uhr in der Gör­lit­zer Park kom­men und Er­fri­schun­gen, Gril­le­quip­ment und gute Laune mit­brin­gen. Kommt alle und bleibt in Be­we­gung!

Das ganze fin­det im Rah­men von Fight ra­cism NOW! statt.“ mehr

Kurzmitteilung

Wir haben es satt – Demo in Berlin (Livestream)

Vertreibung in Berlin geht weiter: YAAM MUST SURVIVE!

Und wieder ein bedrohtes Projekt:

Das YAAM hat eine Kündigung erhalten und seine Existenz ist konkret bedroht. Zeigt eure Solidarität für den Erhalt des YAAM und kommt alle heute (Freitag, 12.10.) gegen 13:30 Uhr VOR das Rathaus Kreuzberg (Yorckstr. 4-11)!

Yaam erklärt: “

Das YAAM hat eine Kündigung erhalten aber nicht von HochTief.
Morgen (12.10.) findet keine Demo im YAAM statt, sondern eine Pressekonferenz im Rathaus Kreuzberg.

Seit Wochen gibt es Gerüchte, das multikulturelle Projekt YAAM könnte das nächste Opfer des Immobilienbooms am Spreeufer werden.
Nun musste der Vorstand des YAAM Kult e.V. (http://www.yaam.de/) mitteilen, dass sich die Gerüchte bestätigt haben. Die Existenz des YAAM ist bedroht, und zwar – zu unserer völligen Überraschung – sehr kurzfristig.

Wir bitten alle YAAM Freunde sich morgen
Fr. 12.10. gegen 13:30 Uhr VOR dem RATHAUS KREUZBERG, Yorckstr.4-11. einzufinden, um Solidarität mit dem YAAM zu zeigen.

Im Moment können wir nicht mehr sagen, weitere Infos gibt es dann nach der Presseerklärung !!!“

Noch ne Demo: diesmal in Köpenick der Karneval der Kulturen der PARTEI – mit der Hüpfburg vor der NPD-Zentrale

Weltweites Protestwochenende

Wieder einmal gab es ein Wochenende mit vielen Protesten gegen die Zustände, gegen Ungerechtigkeiten, für eine bessere Welt. Besonders auf der iberischen Halbinsel versammelten sich Viele, um die Politik von unmenschlichen Zwangsmaßnahmen zur Erfüllung europäischer Richtlinien abzubringen.In New York meldet sich die Occupy-Bewegung zu Wort (Livestream) und in Potsdam verhindern Antifaschisten ein Nazi-Demo. Es wird noch etliche Wochenenden wie dieses geben und es wird mehr Gründe, als uns lieb sind, geben, um zu demonstrieren, leider.