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Fragen eines lesenden Arbeiters an die #PEGIDA-Demonstranten

Quelle: No Fragida

„Wenn Ihr Angst vor den Mörderbanden des IS habt,
warum demonstriert Ihr gegen die Menschen,
die vor diesen fliehen müssen ?

Wenn Ihr Angst vor den Mörderbanden des IS habt,
warum seit Ihr nicht solidarisch mit den Menschen in
Kurdistan, die diese Mörderbanden bekämpfen ?

Wenn ihr nicht mehr wollt, das Frauen unterdrückt werden,
warum schürt Ihr den Hass gegen MuslimInnen, statt
den mutigen Kampf der PYG KämpferInnen zu unterstützen ?

Wenn Ihr nicht mehr wollt, das Menschen aus unsatten und
lebensbedrohlichen Verhältnissen in unser Land fliehen müssen,
warum demonstriert Ihr nicht gegen die Verursacher dieser
Verhältnisse ?

Wenn Ihr Angst vor der Dominanz einer Religion habt,
warum demonstriert Ihr nicht für die Trennung von Kirche
und Staat ?

Wenn Ihr Angst um euer Häuschen, um euren Job und
wenn Ihr Angst vor dem kommenden Börsencrash habt,
warum demonstriert Ihr gegen die Schwächsten der Schwachen,
statt ein gutes Leben für ALLE Unterdrückten zu fordern ?

Wenn Ihr Angst vor den Menschen habt, die Ihr nicht kennt,
warum sprecht Ihr nicht mit diesen ?

Wenn Ihr keine Faschisten seid, warum demonstriert Ihr nicht
für ein Verbot aller faschistischer Organisationen und
verhindert, das sich diese wieder Gehör im öffentlichen Raum
verschaffen ?

Wenn Ihr keine Rassisten seid, warum reproduziert Ihr immer und
immer wieder rassistische Parolen ?

Ist euch bewußt, das der Mensch deshalb ein Mensch ist,
weil er sich jederzeit entscheiden kann, ob er ein
Arschloch sein will oder nicht ?

Wenn Ihr nicht wollt, das euer schönes Abendland untergeht,
warum in drei Teufels Namen tut Ihr dann alles für seinen
Untergang?“

HOGESA, PEGIDA und brennende Flüchtlingsunterkünfte: Der Bumerang der Ignoranz

Fußball gegen Nazis:

„Ganz ehrlich, als ich das erste Mal von PEGIDA hörte, habe ich gelacht.Oft habe ich nur gefragt: „Das sind doch die mit dem doofen Namen?“ und ziemlich jeder wusste, wer gemeint ist. Doch ganz so belustigend ist es in diesen Tagen nicht mehr. Tausende Menschen demonstrieren, kaum jemand will wirklich von „Rechtsextremen“ sprechen, man will vielmehr – ganz in Ruhe und ohne Vorbehalte – erst einmal die Motivationen der einzelnen Demonstranten genauer erforschen, ihnen zuhören und vor allem „Kompromisse finden“. Doch wo soll ein Kompromiss liegen, wenn 0,1% Muslime, wie in Sachsen, schon den Volksmob alarmieren?“

Rechte Demo am Brandenburger Tor geplant

„Der Versammlungsort für die rechtsextreme Kundgebung morgen am 13. Februar ist der Pariser Platz (direkt am Brandenburger Tor)!
Wie bereits berichtet versuchen die Rechtsextremen nun nach den Niederlagen in Dresden, morgen Abend in Berlin zu demonstrieren. Nach unserer Kenntnis hat die rechtsextreme Partei „Die Rechte“ eine Kundgebung unter dem Motto „13. Februar 1945 – Berlin gedenkt den Opfern des Dresdener Flammeninfernos“ für den Zeitraum von 20 bis 23.59 Uhr mit 40 Teilnehmenden angemeldet.“ (Quelle)

Nach Magdeburg ist vor Dresden! Aufruf von Irie Révoltés

Nach Magdeburg ist vor Dresden! Zwar haben die Nazis ihre alljährige Zusammenrottung für dieses Jahr abgesagt, aber das heißt nicht, dass sie nicht kommen werden. Zumindest werden wieder Tausende Antifaschisten zur Stelle sein und dem Nazipack den Garaus machen. Am 13. Februar ist es also wieder soweit!

Irie Revoltes: „WIEDER SETZEN – NAZIS BLOCKIEREN!! Am 13. Februar in Dresden! Infos findet ihr unter http://dresden-nazifrei.com

Wer von euch stellt sich in Dresden quer?! PS: Zum Einstimmen empfehlen wir unseren neuen Videoclip zu RÉSISDANSE! „

#linkebpt: Dresdner Parteitag mit Verspätung (Livestream)

Es gab schon Verzögerungen durch das Hochwasser und den daraus resultierenden Zugverspätungen. Ab 14.00 Uhr soll es aber los gehen. Es ist der programmatische Wahlkampf-Parteitag, der die Wahlkämpfer auf die Themen einstimmen will, mit denen die Linke beim Wahlvolk punkten möchte. Dass das schwierig und kontrovers wird, macht das Verfolgen des Parteitages über Livestream vielleicht spannend. Dazu passt der Bericht der Sitzung des Parteivorstandes von Martin Schirewan beim Basistag der Pankower Linken.

Mobiclip, Szenario und Aktionskarte zu Dresden Nazifrei und Blockade am 13.Februar 2013

Mehr Informationen von Dresden Nazifrei findest Du hier.

Szenario und Aktionskarte für den 13.02.2013

Mobilisierung zu #DresdenNazifrei am 13. Februar 2013: Die Nazis werden marschieren

„Drei intensive Kampagnen liegen hinter uns und wir haben es geschafft: Der bis dato größte Nazigroßaufmarsch Europas, der alljährlich am Wochenende nach dem 13. Februar in Dresden stattfand, ist vorerst Geschichte! So deutet auch dieses Jahr nichts auf einen Wochenendaufmarsch der Nazis hin. Doch direkt am 13. Februar 2013, einem Mittwoch, werden trotzdem über 1000 Nazis aus Dresden und der weiteren Umgebung in die Stadt kommen. Mit Fackeln in der Hand wollen sie die Geschichte verdrehen und ihre menschenverachtende Ideologie zur Schau stellen.
Wir werden auch 2013 wieder auf die Straße gehen!
Opfermythen und Geschichtsrevisionismus bekämpfen!
Und jeden Naziaufmarsch blockieren!“

Am 13. und 14. Februar 1945 legten alliierte Bomberverbände durch mehrere Angriffswellen die Stadt Dresden in Schutt und Asche. Ob diese Zerstörung kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs militärisch sinnvoll war, ist bis heute umstritten. COME TOGETHER. DRESDEN UND DER 13. FEBRUAR