Schlagwort-Archive: Gauck

Gauck über Schabowski: „Im Kreis meiner Unterdrücker“

„Die ganze Welt dreht sich um mich, denn ich bin nur ein Egoist
Der Mensch, der mir am nächsten ist, bin ich, ich bin ein Egoist
Die ganze Welt dreht sich um mich …

Ganz oben auf der Liste, ja, da stehe ich
Du mußt mir schon verzeihen, aber ich liebe mich
Das obwohl übermaßend durchaus kritisch bin,
hab ich den ganzen lieben Tag nur mich im Sinn“

„Joachim Gauck hat Schabowskis Witwe dies schriftlich wissen lassen. Ihr verstorbener Mann habe zum – Gauck wörtlich- „Kreis meiner Unterdrücker“ gehört.“ Beitrag im Spiegel

Advertisements

Ich habe in einem Unrechtsstaat gelebt!

Jetzt ist es raus. Ihr könnt mich alle dafür maßregeln und zur Rechenschaft ziehen. Ich werde zu Kreuze kriechen, nur dafür, dass ich in dieser Gesellschaft endlich vollwertig anerkannt bin.

Also das Dritte Reich ist nicht gemeint. So alt bin ich dann doch nicht und dafür sollte noch ein anderer Begriff gewählt werden. Aber das Land meiner Kindheit und Jugend war so voller Unrecht, dass man es jetzt, 25 Jahre danach auch ganz offiziell so nennen darf.

Ich habe auch nicht im Iran gelebt, in Kuba geheiratet oder in Nordkorea meinen Grundwehrdienst absolviert. Wobei diese Länder ja der Achse des Bösens zuzuordnen sind. Oder ist das auch schon wieder vorbei?

Der IS, ist das ein Unrechtsstaat, oder relativiert man mit einem Vergleich am Ende noch die DDR?

Ich empfand ja damals die BRD als Unrechtsstaat. So viele Arbeitslose, Berufsverbote, Polizeigewalt und dann noch der Nato-Doppelbeschluss…das war schwer zu verkraften. Die Werbung spiegelte nicht die Wirklichkeit des westlichen Nachbarn wieder.

Überhaupt Unrechtsstaat, ist das nicht das Vokabular der Sieger.  Um die Lebensleistungen der Unterlegenen zu delegitimieren und sie unwerter zu machen?

Oder ist es die letzte Rache der verschwundenen Bürgerrechtsbewegung, die sich ja bei den Ostgrünen zahlreich tummeln und sonst in gesellschaftpolitischen Diskursen keine Stimme haben, nicht gehört werden und sich jetzt immer wieder mit der hochschäumenden Energie an DDR, SED/Linke, Stasi, Unrechtsstaat und ostdeutschen Biographien abarbeiten. Denn von Aufarbeitung kann hier wahrlich nicht die Rede sein. Und ich bin für Aufarbeitung!

Doch die Lebensleistungen der Lengsfelds und  Knabes müssen auch ihren Stellenwert erhalten, gerade in diesen Jubiläumstagen. Mit wen sollen wir denn sonnst den Mauerfall feiern? Mit Schabowski, Krenz oder gar Merkel und Gauck?

Alles sind sie Ossies, die es so ganz unterschiedlich verarbeitet haben, dass auch sie in einem Unrechtsstaat lebten. Tja, nicht alles, was vom Osten kam, war gut und erhaltenswert. Aber Manches schon. Das Ampelmännchen, zum Beispiel. Ein Symbol des Unrechtsstaates DDR, dass es geschafft hat, im Imperialismus westdeutscher Prägung zu überleben.

Wir, die ehemaligen Bürgerinnen und Bürger, haben im Prinzip auch überlebt. Uns werden zwar immer noch in Form solcher Tiefschläge unsere Vergangenheit vorgehalten, aber ansonsten kämpfen wir an den Fronten des Kapitalismus.

Hätte man den Deutschen bis in die Siebziger ihr Nazideutschland auch so vorgehalten, wäre es mit manch einer Aufarbeitung wahrscheinlich besser gelaufen. Aber gegen die Roten, Kommunisten und Linken gehts halt viel besser und einfacher.

Schön wäre es, wenn alle Parteien auch für ihre ganze Scheiße, die sie im Laufe der Jahrzehnte verzapft haben, mal so konstant und ausdauernd zur Rechenschaft gezogen werden. Man hätte einfach noch mehr Grund dazu.

Zur Aufarbeitung von DDR-Geschichte

Gauck und das Völkerrecht

Von Willy Wimmer: Widerspruch wird erste Bürgerpflicht

Ein Kommentar des ehemaligen verteidigungspolitischen Sprechers der CDU/CSU zu Joachim Gaucks Vorstellung vom Völkerrecht

„Seit seiner Rede vor den Teilnehmern der diesjährigen internationalen Sicherheitskonferenz in München halten die Menschen in Deutschland die Luft an, wenn unser Herr Bundespräsident Gauck zu Fragen der Außen-und Sicherheitspolitik spricht. Es scheint einen durchgehenden roten Faden für seine diesbezüglichen Reden zu geben. Davor haben die Menschen Angst, denn es hört sich so an, als würde unser Staatsoberhaupt dafür plädieren, Deutschland wieder „ans Gewehr“ zu bringen.

Der Herr Bundespräsident Joachim Gauck sollte zwei Umstände wohl berücksichtigen. Wir haben eine historische Erfahrung als Volk mit Angehörigen seiner früheren Berufsgruppe. In den letzten einhundert Jahren, aber auch davor, haben dessen Angehörige zu oft erst die Kanonen gesegnet – und anschließend erklärt, warum wieder etwas fürchterlich schief gegangen ist. Wir sind also gewarnt. Aber jetzt scheinen wir im höchsten Staatsamt jemanden zu haben, die uns alle wieder in eine Katastrophe führen könnte. Das wäre selbst für diese Berufsgruppe neu, gerade auch für jemanden, der das in der ehemaligen DDR gerade in der Evangelischen Kirche mögliche und an Fakten orientierte Denken und Reden erleben durfte. …“ Quelle

Weltfriedenstag 2: Gauck hetzt gegen seine Befreier

So begehen die deutschen politischen Eliten den 75. Jahrestag des Beginns des 2. Weltkrieges: Während Merkel am historisch so bedeutsamen 1. September über neue Waffenlieferungen in ein Kriegsgebiet abstimmen lässt, wird ihr „Bundespräsident“ nicht müde, gegen die damaligen Befreier vom faschistischem Joch, dem heutigen Russland, zu hetzen, ihnen eine Art Kriegserklärung zu geben und sie von der europäischen Nachkriegsordnung zu eliminieren. Das ganze passiert an der Westerplatte bei Danzig, wo Deutschland den schrecklichsten aller Kriege begann und ganz Europa in Schutt und Elend stürzte.

Kein Zeichen von Demut, kein Gedanke von Dankbarkeit gegenüber dem Osten, nur Propaganda war vom Kriegstreiber Gauck zu vernehmen. Der böse Russe steht bei ihm auf der Tagesordnung. Die Pietät- und Instiktlosigkeit deutscher Politiker ist an diesem so traurigem Jubiläum kaum zu überbieten. Merkel und Gauck bilden das Duo Infernale von Großkotzigkeit, Arroganz, Geschichtsvergessenheit und Großmacht, wie es deutsche Politik schon lange nicht mehr gesehen haben.

Also ich schäme mich dafür!

Das sagt die Linke zum Gauckschem Fehlgriff.

Vielen Dank an SPD/Grüne: Kriegsgeile Bundespräsidentenattrappe hat sich es mit seinen Pfarrern so richtig verscherzt

Dieser schlimmste Ostexport seit der Schrankwand Zeulenroda hat nicht nur die aufgeklärte Nation verkrätzt, sondern auch seine ehemaligen Betbrüder aus dem Osten. Erst war es sein Sozialdarwinismus, seine schizophrene Bürgerechtsattitüde, sein empathiefreies  Abgrenzungsparadigma gegenüber den Opfern der Gesellschaft, seinem asozialem und völlig unsolidarischem Selbstverwirklichkeitstraumata von Menschen, denen er was zu sagen gedenkt, dann sein kruder Freiheitsbegriff, der nur auf der Kraft des Stärkeren basiert, seinem tief verwurzeltem und paranoiden Antikommunismus und jetzt ist es die konsequente Kriegshetze. Die SPD und die Grünen haben uns einen Präsidenten geschenkt, der reaktionärer und gefährlicher daher kommt, als alle Früheren zusammen. Sowas kann man sich in seinen fiesesten Alpträumen gar nicht ausdenken, was dieser alter Sabbersack alles von seinem irrationalen und menschenverachtenden Weltbild von sich gibt. Seine Aufgaben werden sich nur noch darum drehen, die deutschen Waffen zum Töten anderer Menschen in Kriegseinsätzen zu segnen.

Vielen Dank an die rot-grüne Koalition für diesen Freiheitskämpfer…

Kommentare…über unseren Präsidenten

#MSC50: Sicherheitskonferenz in München: Extremismus von Oben/Gaucks Rede und ein Einspruch

Rede von Bundespräsident Gauck zur Eröffnung der Münchener Sicherheitskonferenz. Manche nennen es auch Kriegstreiberei!

Protest gegen das „Propagandaforum für Kriege“: Tausende zu Demo gegen #Siko in #München erwartet http://dasND.de/922775 

„Die Gelehrten und Weisen fördern den Frieden in der Welt“ (Berachoth 63b). Voll das Thema verfehlt…

„Gaucks Botschaft nach draußen: Deutschland ist erwachsen geworden.“ Diese Drohung sollte die Welt ernst nehmen.

Einspruch Herr Bundespräsident!

„Was für eine Rede! Er möge sich nicht vorstellen, „dass Deutschland sich klein macht“, sprach der Bundespräsident. Dieses Land solle eine größere Rolle spielen auch bei der Lösung militärischer Konflikte in „fernen Weltregionen“. Ein „größeres“ Deutschland also?
Die rhetorischen Fragen des Bundespräsidenten zum Tag der Deutschen Einheit, fordern vor allem eins: Widerspruch!

Es geht eben nicht darum, ob Deutschland sich groß oder klein macht; es geht auch nicht um ein Zuviel oder Zuwenig an internationaler Verantwortung. Es geht – weniger schlicht – um das Wie. Hätte ein militärisches Eingreifen in Libyen der Rolle Deutschlands in der Welt mehr entsprochen? Soll ein „selbstbewusstes“ Deutschland in Syrien Weltpolizist spielen? Was immer den Bundespräsidenten geritten haben mag, über ein „größeres“ Deutschland zu fabulieren; es wird von den Kriegstreibern dieser Welt genau so verstanden werden: Die Bundeswehr als führende Kraft in den Kriegs- und Krisenregionen dieser Welt. Das alte Gerede vom ökonomischen Riesen und militärischen Zwerg feiert bei Gauck Wiederauferstehung; als wäre Deutschlands Zurückhaltung, politische Konflikte eben nicht zuvörderst militärisch zu denken, kein Ausdruck von Größe.

Gaucks Rede, und das ist das Schlimme daran, trifft tief ins Unterbewusste eines Minderwertigkeitskomplexes, der bei all jenen schlummert, die von einem wahrhaft großen Deutschland träumen, an dem der Rest der Welt genesen soll. Wer meint, davon seien wir weit entfernt, soll sich nur an die aufgepeitschte Volksseele erinnern, die faulen Griechen und trägen Spaniern deutsche Tugenden empfiehlt.

Angesichts der großen europäischen Krise steht Deutschland vor allem eines gut zu Gesicht: Bescheidenheit. Das Gerede von einem größeren Deutschland sollte sich verbieten – hundert Jahre nach Ausbruch eines Krieges, der als Folge deutscher Großmannsucht einen ganzen Kontinent verheerte. Auch deshalb muss diesem Bundespräsidenten widersprochen werden. Und das mit aller Macht!

Georg Restle“

#nichtmeinpräsident Gauck: Die Fratze des Neoliberalismus verherrlicht

„Selten hat ein ‪#‎Bundespräsident‬ sich so eklatant & so undifferenziert zur Tagespolitik geäußert wie ‪#‎Gauck‬ das gerade tat. Die Tatsache, dass er seine offensichtliche Liebe zum‪#‎Neoliberalismus‬ lediglich als ‚Haltung‘ bezeichnete, macht es nicht besser. Könnte man den Bundespräsidenten privatisieren & ins Ausland verkaufen, es wäre sicherlich die beste Lösung.“ 
„Liebe Freunde, unser Bundespräsident, der Freiheitskämpfer Pastor Gauck, hat den Schafspelz abgelegt. In einer Rede, die so klingt als wäre sie von der Deutschen Bank und von Nestle gesponsort, beklagt er sich, dass der Begriff Neoliberalismus in Deutschland so negativ besetzt sei. Viele Deutsche hielten die Marktwirtschaft nicht für gerecht, sondern beklagten Gier und Rücksichtslosigkeit, sagte Gauck. Ebenso klinge das Wort Freiheit für manche bedrohlich. In der Tat, Herr Gauck, die Freiheit der Banken zum Beispiel ist ausserordentlich bedrohlich. Nicht nur der Tagesspiegel jubelt. Diese Rede käme gerade zur rechten Zeit. Denn – man will es gar nicht glauben – die „Bundesregierung fremdelt mit dem Wettbewerbsgedanken und kümmert sich lieber um Umverteilung und um Mindestlöhne“. Wohne ich in einem anderen Universum? Unsere GROKO? Der Bundespräsident wünscht sich mehr intellektuelle Redlichkeit und mehr historisches Bewusstsein für das breite Spektrum der Liberalität. Eine intellektuell stets redliche Journalistin, die bestechend kluge Daniela Dahn, hat ein Buch geschrieben, das ich Herrn Gauck wärmstens empfehle. In „Wir sind der Staat“ schreibt sie: „Priorität im Rechtsdenken hat nicht das Recht auf Arbeit und Kultur, das Recht auf Gesundheit in einer intakten Umwelt, das Recht auf Leben und Altern in Würde, eben das Recht auf Freiheit und Unabhängigkeit, sondern das Recht auf Einfluß durch Eigentum.“ Sehr verehrter Herr Gauck, ich weiß nicht was Sie unter intellektueller Redlichkeit verstehen, so wie mir viele ihrer eher vagen Sätze ziemlich nebulös erscheinen, aber was sagen Sie dazu: Privatbanken erhalten von uns Bürgern über unsere Bundesbank Traum-Kredite zu einem Zinssatz von 1 Prozent. Einlagen der Privatbanken bei der Bundesbank werden mit 4 Prozent verzinst. Wir haben keine Chance dem zu widersprechen. Mag vielleicht unter vielen anderen Punkten daher der schlechte Ruf des Neoliberalismus rühren? Es ist nämlich u n s e r Geld!! Der Dispokredit für Finanzschwache und Normalverbraucher liegt derzeit bei über 17 Prozent. Frau Dahn schreibt:“ Wer angesichts dieser Unverschämtheit nicht zum Radikaldemokraten wird, hat offenbar viel Geld zu verschenken.“ Daniela Dahn for präsident! Daniela Dahn Wir sind der Staat Rowohlt“
‪#‎Linke‬-Chef Riexinger hat dem Bundespräsidenten eine sehr parteiliche Einmischung vorgeworfen. Auslöser der Kritik: eine Rede Gaucks, in der dieser den „freien Markt“ gelobt, den „‪#‎Neoliberalismus‬“ verteidigt und „gefühlsbetonten ‪#‎Antikapitalismus‬ abgelehnt hatte. Springers „Welt“ jubelte über den „provokaten Befreiungsschlag“ des Staatsoberhauptes. mehr
„Gauck hält in Freiburg ein Plädoyer für freie Marktwirtschaft und Neoliberalismus und missversteht die Bedeutung der Begrifflichkeit Freiheit! Wer heute – angesichts der desaströsen Folgen der neoliberalen Deregulierungspolitik (siehe Finanzkrise), ja diese Richtung noch verteidigt, wirkt auf mich seltsam wirklichkeitsfremd. Herr Bundespräsident – wo ist die Reaktion auf das was dieses Deutschland tatsächlich belastet – wo ist Ihr tatsächliches Eintreten für die Freiheit – für die Bürgerrechte, die gerade massivst verletzt werden – für das Entgegentreten staatlicher und gesellschaftlicher Ausspähung des ganzen Landes? Wenn ihnen unsere Freiheit und unsere Menschenrechte am Herzen liegen, warum haben Sie so feige gekniffen, als es darum ging, uns gegen die kriminelle Totalüberwachung durch NSA und GCHQ zu verteidigen und klare Worte an USA und GB zu richten? Warum? Herr Gauck – nicht der freie Markt und der freie Wettbewerb sind die Eckpfeiler der Demokratie – NEIN – Die Eckpfeiler einer Demokratie sind: -Menschwürde und Bürgerrechte / Meinungs- und Pressefreiheit -Demonstraions- und Versammlungrecht / Unabhängiges Gerichtswesen -freie Wahlen und unabhängige Volksvertreter !!!!!!! Schade – dieser Bundespräsident predigt de facto eine Ellenbogen-Gesellschaft ohne Solidarität und macht Wahlkampf für eine FDP, die bereits Geschichte ist.“