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Berlin: Solidarität mit #Hamburg #Klobürste nicht vergessen #Gefahrengebiet

Eingebetteter Bild-Link

Sa. 11. Januar 2014:
Soli-Demo gegen das „Gefahrengebiet“ in Hamburg.
18.00 Boxhagener Platz, Berlin-Friedrichshain

Kommt zahlreich, verbreitet den Termin, bringt Klobürsten mit und solidarisiert euch mit den Betroffenen in Hamburg. „Gefahrengebiet“ in Hamburg abschaffen!

Hintergrundinfos: http://www.publikative.org/2014/01/08/der-wind-dreht-sich-an-der-waterkant/

#HH: Ein Abendspaziergang im Gefahrengebiet Hamburger Innenstadt/PM der Kritischen Polizisten

Tom Warnke betrübt hier: Hamburg Schanze

„Heute Abend habe ich mir ein Bild vom Gefahrengebiet rund um das Karoviertel und die Schanze gemacht. Um kurz nach 19 Uhr beobachtete ich die erste Polizeikontrolle an der Ecke Schulterblatt / Schanzenstraße. Aus Richtung Neuer Pferdemarkt kamen drei Wannen angefahren und mindestens 15 PolizistenInn sprangen raus und kesselten eine Gruppe von 4 schwarz gekleideten Menschen.

Die Personalien wurden kontrolliert und die Menschen wieder gehen gelassen. In zwischen sammelten sich vor American Apparel ca. 10 weitere Menschen, um das Geschehen zu beobachten. Nach dem die Kontrolle beendet war und die Menschen nicht gleich abzogen, kamen gegen 19:20 Uhr wieder Polizeieinheiten angefahren und kontrollierten die rumstehenden Menschen, darunter die bereits kontrollierten. Foto: http://bit.ly/19UfTe8

Während dieser Kontrolle gingen gegen 19:45 Uhr 3 schwarz gekleidete Menschen auf der anderen Straßenseite vorbei. Sofort rannten PolizistenInn auf sie zu und kontrollierten auch diese. Jetzt war auch die Presse, unter anderem Jonas Walzberg von Mittendrin , anwesend.

Ein empörter Anwohner, der vergeblich das Gespräch mit den PolizistenInn suchte, gab ein Interview, in dem er seine Solidarität mit den Kontrollierten bekundete und sich über die Unverhältnismäßigkeit der Maßnahmen beschwerte. Er habe Angst, dass dieses Verhalten die Situation erst recht zum Eskalieren bringt und überlegte, wie er das Ganze seinem kleinen Sohn erklären soll.

Die Menschen in dieser Kontrolle erhielten Teilweise Platzverweise für den Bereich Schulterblatt / Juliusstraße. Die nächste größere Kontrolle beobachtete ich gegen 20:45 Uhr in der Lippmannstraße. Hier wurden 13 Menschen von einem Aufgebot von 11 Mannschaftswagen gekesselt und kontrolliert. Foto: http://bit.ly/1dzODpE Diesmal wurden die Menschen komplett durchsucht, abgetastet und die Inhalte ihrer Taschen genau begutachtet. Dies wiederspricht den rechtlichen Bestimmungen für Gefahrengebiete. Siehe http://bit.ly/1iDqoKV

Alle Menschen erhielten einen vorgefertigten Platzverweis, inklusive Stadtplan mit eingezeichnetem Gefahrengebiet, bis morgen früh um 06:00 Uhr. Fotos:http://bit.ly/KqVQy9 und http://bit.ly/1bGQ00R

Unter den kontrollierten Menschen befanden sich auch Anwohner, die nach Polizeiaussage sich für die Zeit des Platzverweises nur noch alleine im Gefahrengebiet bewegen dürfen, ansonsten drohe ihnen eine Ingewahrsamnahme.

Mein Fazit nach 3 Stunden spazieren gehen im Gefahrengebiet: Keine Spur vom sogenannten „Augenmaß“, keine Beachtung der gesetzlichen Richtlinien (Was erwartet man auch?) , diskriminierende Kontrollen von allen Menschen die Schwarz tragen und/oder in (Kleinst)Gruppen unterwegs sind. Viel Solidarität von AnwohnerInnen. Wenn die Polizei so weitermacht, wird die Lage erst recht eskalieren. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis genervte AnwohnerInn durchdrehen oder alkoholisierte PartygängerInn bei einer Kontrolle aggressiv werden. Der Plan der Polizei geht also auf.

Gute Nacht und passt auf euch auf!“

Oder auch so…: Satire: Ein Sonntagsausflug nach St. Pauli oder in 5 Schritten zum Krawallmacher

Einen Rundumschlag von wahrhaftiger Art bieten die Kritischen Polizisten in ihrer Pressemitteilung, die ich hier gerne verlinke:

„Wer die Genesis zur Seite schiebt,
kommt zwangsläufig zu falschen Analysen und Bewertungen“

#Gefahrenzone: HYPER HYPER IS NOW – IN DOWNTOWN HAMBURG

THE DANGER ZONE GAME IS ON! DER CHALLENGE
FÜR MUTIGE HOODWALKER AND FAMILIES!

ES IST EASY UND BRINGT TONS OF FUN! WE SWEAR!
INVITE ALLE DEINE FRIENDS!

FORM A FUNNY GROUP & AB AN DIE FRISCHE LUFT. WEAR BLACK OR USE SOME BAND/SOCCER MERCH SWAG TO WIN.

PACKT ETWAS BACKPULVER, OREGANO ODER ANDERE KRÄUTER IN KLEINE PLASTIKSÄCKCHEN AND OF COURSE PUT FUNNY LITTLE THINGS IN YOUR RUCKSACK OR JACKENTASH.

WALKED DANN HAPPY IN ALTONA, ST. PAULI ODER
IM SCHANZENVIERTEL AROUND THE CORNER.

DAS WINNER TEAM DES GAMES IST, WELCHES MÖGLICHST OFT IN EINEN CHECKPOINT DER POLICE SCORED UND DIE MEISTEN CREDITS COLLECTED!
SIE EARNEN MAXIMUM HOOD WALKER RESPECT!

CREDITS BEKOMMEN:
Z.B. DOCUMENT SHARES, PIC POSTS UND STORIES!

1 CHECKPOINT SCORE = 5 CREDITS!
1 PIC POST TWITTER = 10 CREDITS!
1 DOCUMENT PIC POSTING TWITTER = 15 CREDITS!

SEHR IMPORTANT:

EURE SCORES TWITTERT AND POSTET IHR EINFACH UND ZEIGT SIE DEN ANDEREN GAMERN IN DER ZONE. ONLY UNTER VERWENDUNG DES FOLGENDEN HASHTAGS:

‪#‎Gefahrenzone‬

IHR BRAUCHT NIX, WAS IHR NICHT HABT.

IHR HABT RECHTE!
SAMMELT BONUSPUNKTE INDEM IHR SIE KENNT:
http://www.jura.uni-hamburg.de/hrn/2013/03/13/vg-hamburg-verdachtsunabhangige-identitatskontrolle-und-durchsuchung-in-sog-gefahrengebieten-aufenthaltsverbot-und-ingewahrsamnahme/

IHR HABT GRUNDRECHTE!
SAMMELT ULTRA BONUSCREDITS, INDEM IHR DIE POLIZEI UNVERZÜGLICH AUFFORDERT, DEN „VERWALTUNGSAKT“ SCHRIFTLICH ZU BESTÄTIGEN,
WENN IHR GERADE SCORED:
http://grundrechte-kampagne.de/aktuelles/rechtsweg

IHR HABT FRESHE MOVES!
ENHANCE YOUR „AUGENSCHEINLICH“ CREDIBILITY
AND SWAG UP WITH TUCH VOR GESICHT OR
PUT REALLY FUNKY THINGS IN YOUR GEPÄCK.

GOOD LUCK UND SEID FRIEDLICH

https://www.facebook.com/events/553472861410688/

Bitte über die Feiertage nicht mehr twittern

bitter suessser blog

Bitte über die Feiertage nicht mehr twittern

Der stellvertretende Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) Hessen, Björn Werminghaus, hat sich ja am Wochenende besonders klug zu den Protesten in Hamburg geäußert. Auf Twitter. Dort bezeichnete er die Hamburger Demonstranten als „gewalttätigen Abschaum“. So weit, so mies. Was ich in weiterer Folge schockierend finde, ist die Reaktion des DPolG-Bundesvorsitzenden Rainer Wendt beziehungsweise das offizielle Statement der Deutschen Polizeigewerkschaft:

Der Fehler sei mit dem Kollegen erörtert worden und man habe ihn gebeten, das Twittern über die Feiertage einzustellen, sagte Wendt. – Spiegel Online

Achso, klar. Gegen unkontrollierte Wutausbrüche und extreme Gedankengänge in einer Führungsposition der Deutschen Polizeigewerkschaft hilft es bestimmt, einfach mal ein paar Tage nicht zu twittern. Aus den Augen, aus dem Sinn – was man nicht weiß, macht uns nicht heiß. Das ist natürlich genau das, worüber man sich als Bürger freut. Der Herr Werminghaus kriegt halt einfach Social Media Guidelines vorgelegt…

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Medienberichte und Realität #hh2112/PM der Veranstalter

#HH2112: Die Polizei, die Medien und die Gewalt ein Beitrag aus Publikative.org, der zu einer ähnlichen Einschätzung kommt.

Die Polizei hat vergangenen Samstag eine international mobilisierte Demonstration in Hamburg (Thema: Rote Flora verteidigen, Esso-Häuser durchsetzen und Refugee-Bleiberecht) unter Angabe fadenscheiniger Gründe (“zu zeitig losgelaufen” oder auch “massive Gewalt gegenüber der Polizei vor Demobeginn”) nur wenige Meter nach der Start für beendet erklärt.

Die Pressemitteilung der Veranstalter_innen
Video zum Demostart (deutlich sichtbar fliegen keine Gegenstände in Richtung Polizei, diese setzt sich auch erst die Helme auf, als die Demo kommt).
Zwei der wenigen lesbaren Einschätzungen: hier & hier

von der leine an die elbe

Die Berichterstattung über eine Demonstration in Hamburg zeigt deutlich, dass viele Medien zu unkritisch mit Informationen der Polizei umgehen und sich von ihr an der Nase herumführen lassen.

florableibt1

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