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Mein 1.Mai-Kompass: Heraus zum Kampf- und Feiertag der Werktätigen!

Der Mai fängt jedes Jahr turbulent an. So auch dieses Jahr. Hier ein kleiner Überblick zu Veranstaltungen rund um den Maifeiertag:

Schon am Vorabend wird zur Walburgisnacht geladen. Das kann man revolutionär feiern,Walpurgisnacht 2015 wie in Wedding, oder auch bieder politisch, wie im Bürgerbüro BerlinXXnet. 

Die Linke Pankow startet am Freitag um 13.00 mit dem Fest an der Bötzoweiche. Da fließt ab Mittag bereits das Bier in Strömen und man wird auf sehr traditionelle Art und Weise unterhalten. Danach könnte es direkt zum Mariannenplatz nach Kreuzberg gehen, wenn gleiche Partei einen auf Party macht und dazu auch Musikacts eingeladen hat: – Pearls Of Trinity, – MOTO, –TransitFM, – ARSEN, – Partytour. Das geht dann bis 19.00 Uhr.

Nachdem man dann ordentlich vorgeglüht hat, wartet nebenan am Spreewaldplatz ab 18.00 Uhr der revolutionäre 1. Mai. (Demoroute)erstermai.nostate.net

Parallel dazu findet natürlich das große MyFest36 statt und kann einem aufregenden Tag die Krone aufsetzen. Damit alles ruhig bleibt, wurden 7000 Polizisten nach Kreuzberg rekrutiert…da sag ich mal: Schöne Schicht…Flyer - Voderseite

Damit der 1. Mai auch nazifrei bleibt, gibt es hier auch noch ein paar wichtige bundesweite Mobilisierungshinweise. In Berlin sollte insbesondere Hohenschönhausen und Marzahn nazifrei bleiben. Dazu gibt es hier ein paar Anmerkungen. In Hohenschönhausen treten ab 11.00 Uhr einige sympathisierende Musiker auf: – Mal Élevé (von Irie Révoltés) , – Filou (von Berlin Boom Orchestra), – Pyro One

Am 2. Mai geht es gleich weiter: Ab 13.00 Uhr am Senefelder Platz kommt es zur schönsten und wichtigsten Demonstration des Jahres. Lasst Euch überraschen.

Morgen Neonazikundgebung am Bahnhof Lichtenberg verhindern!

Für den morgigen Samstag wurde aus dem extrem rechten Spektrum eine Kundgebung gegen sogenannte Ausländerkriminalität am Bahnhof Lichtenberg angemeldet. Das Lichtenberger Bündnis für Demokratie und Toleranz mobilisiert daher zu einer Gegenkundgebung auf dem Bahnhofsvorplatz ab 14 Uhr.

Ob in der Umgebung von Flüchtlingsunterkünften oder anders wo – wir engagieren uns entschlossen und vielfältig gegen rassistische und extrem rechte Parolen. Ganz nach dem Motto unserer Kampagne „Bunter Wind für Lichtenberg. Vielfältig gegen Neonazis und Rassisten“.

 

NRW-Essen: Nach den Linken kommen die Nazis?

„Linksjugend [solid] NRW & “ Die Linke“ NRW machte es vor
nun kommen die Neonazis

Die Tragweite des Verhaltens der Linksjugend[solid] NRW
& Die Linke NRW zeigt sich nun von der anderen Seite.
Nachdem es in NRW zu zahlreichen antisemitischen
Ausschreitungen gekommen ist, fühlen sich Neonazis
eingeladen in Essen eine Demo anzumelden.

Die Neonazis wollen am 1 September vor der Alten Synagoge
demonstrieren unter dem Motto “Für die Opfer des Gazakrieges und für das Verbrechen an der Menschheit und Deutscher Helden“

Das sich die Anmelder aus Badenwürtenberg Essen als Veranstaltungsort aussuchen wundert nicht. In Essen ist sowohl
die Linksjugend [solid] als auch “Die Linke“ für ihr Befürworten
und dulden von antisemitischen Verhalten und gemeinsamen
Aktionen mit Nazis bekannt.

Pateimitglieder wie Christian Priest haben ihr Parteiamt Innerhalb
der Linken niegergelegt, da sie sich homophoben und
antisemitischen Angriffen innerhalb der Parei im wieder stellen
mussten.

NRW steht nun als Synonym für NeuRechtenWahnsinn.
Situationen wie diese zeigen deutlich das es niemals einen
Deal mit rechts geben darf.

Es ist zu hoffen, dass die Veranstaltung am 1 September
nicht genehmigt wird. Aber in NRW kann man sich nicht sicher
sein, selbst links ist dort das neue rechts.

http://www.ruhrbarone.de/essen-neonazi-will-vor-synagoge-demonstrieren/87837

http://www.derwesten.de/staedte/essen/neonazis-wollen-in-essen-vor-der-synagoge-aufmarschieren-id9752128.html#plx1306944895

Alles kopiert und zitiert vom folgenden Profil: Aluhut für Ken

„Der NSU ist nur die Spitze des Eisbergs“

Von 
Amadeu Antonio Stiftung

„Der NSU ist nur die Spitze des Eisbergs“ – die oft benutzte Floskel soll veranschaulichen, dass die rechtsextreme Szene gefährlicher ist, als bisher angenommen. Und trotzdem arbeiten sich Untersuchungsausschüsse und Gerichte nur an diesem kleinen Teil ab, wenn es um die Aufarbeitung des staatlichen Versagens im Umgang mit rechter Gewalt geht.

Den NSU als Einzelfall abzutun greift zu kurz. Denn bis heute stehen bundesweit Neonazis mit Haftbefehl auf der Fahndungsliste, derenAufenthaltsort den Sicherheitsbehörden unbekannt ist. Ein großer Teil der Neonazis verfügt über die Erlaubnis zum Waffenbesitz. Und rassistisch motivierte Täter sind bereit, Gewalt auszuüben. Im Schnitt zweimal täglich schlagen sie zu. Auch das ist nur „die Spitze des Eisbergs“. Denn laut der Europäischen Grundrechteagentur kommen nur ein Fünftel aller rassistischen Übergriffe zur Anzeige – weil die Betroffenen kein Vertrauen in die staatlichen Rechtssysteme haben.

Wir sollten nicht vergessen: auch die Mitglieder des NSU waren jahrelang untergetaucht, hatten Zugang zu Waffen und planten unerkannt ihre Mordserie an zehn unschuldigen Menschen.

Unglaublich: Polizei und Stadt Rostock rollen den Nazis den roten Teppich aus

Dienstag, 14 Uhr: Stadt Rostock untersagt jeden Gegenprotest! Quelle

Fast unglaublich, aber wahr: Die Stadt Rostock hat derzeit alle Gegenveranstaltungen im Stadtteil Groß Klein untersagt! Polizei und Stadt rollen den Nazis den roten Teppich aus und wollen jeden Protest verhindern. Die Bescheide sind den jeweiligen Anmelder_innen noch nicht schriftlich zugestellt worden. Trotzdem haben sie bereits angekündigt gerichtlich gegen das faktische Protestverbot vorzugehen. Da es in der gängigen Rechtssprechung durchaus ein Recht auf Protest in Hör- und Sichtweite gibt, gehen wir davon aus, dass die Klagen erfolgreich sein werden. Allerdings werden die Dinge dadurch bis zuletzt in Bewegung bleiben.

Wir halten an unseren Treffpunkten fest und informieren euch natürlich so schnell wie möglich, wenn es was Neues gibt!
Lasst uns am Donnerstag den Nazis, aber auch der Stadt Rostock, zeigen, was wir von ihnen halten!

Anreise aus der Innenstadt: 10 Uhr S-Bahnhof Parkstraße | Pünktlich!

Treffpunkt für den Nordwesten: 10 Uhr S-Bahnhof HP Lütten Klein (IGA-Seite)

http://nazisstoppen.blogsport.eu/

Erfolgreiche Blockade des versuchten Nazi-Aufmarsches am 26.04.2014 in Berlin Kreuzberg

Tausende Antifaschist*innen haben sich am Samstag, 26.04.2014, einem Aufmarsch der NPD in Berlin-Kreuzberg in den Weg gestellt. Durch eine Blockade des Auftaktortes konnte sich die Nazi-Demonstration nur wenige Meter bewegen. Damit scheiterte der Versuch der Nazis, einen Aufmarsch quer durch Kreuzberg durchzuführen.

Nachdem die Berliner NPD eine Demonstration durch Kreuzberg mit dem Startpunkt Jannowitzbrücke angekündigt hatte, versammelte sich in den Morgenstunden immer mehr Gegendemonstrant*innen in den Straßen rund um Auftaktkundgebungsort. Bis zum Mittag waren an verschiedenen Punkten der geplanten Route Blockaden von zum Teil mehr als 1.000 Teilnehmer*innen eingerichtet worden.

Als die ca. 100 Nazis am frühen Nachmittag ihren Aufmarsch begannen, war bereits nach 100 Metern wieder Schluss. Angesichts der Übermacht der Gegenproteste konnte die Polizei weder die ursprüngliche Route noch eine Ausweichstrecke bereitstellen. Die Nazis mussten umkehren. An der Jannowitzbrücke scheiterte der Versuch der Berliner NPD, in Kreuzberg Stärke zu demonstrieren.

Die Polizei attackierte die Blockaden der Gegendemonstrant*innen im Laufe des Tages mehrfach. Es kam zu teils brutalen Festnahmen. Schlagstöcke und Pfefferspray wurden gegen Antifaschist*innen eingesetzt.

Nach den erfolgreichen Blockaden rund um die Jannowitzbrücke zogen zahlreiche Gegendemonstrant*innen in einer spontanen Demonstration durch Kreuzberg zum Moritzplatz.

Bereits am 1. Mai kommt es zur nächsten Kraftprobe. Die NPD hat eine Demonstration in Berlin-Neukölln angemeldet. Ziel des Aufmarsches ist eine Geflüchtetenunterkunft in der Neuen Späthstraße. Auch hier rufen Antifaschist*innen zu Protest und Blockaden auf.

https://www.youtube.com/watch?v=u8ZdYIEx5hs#t=147

Naziaufmarsch am 1. Mai!

Die NPD plant am 1. Mai einen Aufmarsch in Friedrichshain/Kreuzberg und/oder Neukölln.

>> Mehr Informationen

Aktueller Stand: 03.04.2014

Die Route der Nazidemonstration ist seit gestern öffentlich:

11.00 Uhr startet die Demonstration am S/U-Bahnhof Neukölln, Karl-Marx-Straße/Lahnstraße. Sie führt von der Silbersteinstraße, den Britzer Damm über die Späthstraße und die Blaschkoallee und endet am U-Bahnhof Blaschkoallee. Eine Zwischenkundgebung ist bei Lidl in der Späthstraße  geplant.

Motto der rechtsextremen Demonstration ist “Unser Volk zuerst: Ausländerstopp jetzt!”

Mehrere Gegenveranstaltungen sind geplant. Aktuell wird man auf dieser Seite informiert.