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#FREITAL #GEGENPROTEST #HEUTE #NOPEGIDA

asylAm heutigen Dienstag sollen weitere Flüchtlinge in Freital ankommen. Neonazis aus dem Umland werden ebenfalls davon mitbekommen haben, was gestern Abend passiert ist. (Gestern Abend flogen Brandsätze gegen die vorübergehende Unterkunft der Flüchtlinge. Ca. 100 „besorgte“ Bürger skandierten mit Pegida-Führer Bachmann und etlichen Nazis gegen die Ankunft der Asylanten in Freital. Es waren viele Kinder unter den Ankommenden. Die Polizei schritt so gut, wie nicht ein, es waren nur 14 Beamte vor Ort. Eine Antinazidemo zum Schutz des Hotels Leonardo wurde nicht genehmigt.)  Es ist daher anzunehmen, dass heute eine größere Ansammlung von #Rassisten und #Neonazis in Freital Präsenz zeigen werden.

Die Seite „Freital wehrt sich“ hat bereits zu einem Marsch zum Hotel Leonardo aufgerufen. Um 20:00 Uhr wollen sich die #Nazis vor Ort treffen. Es muss damit gerechnet werden, dass erneut Übergriffe auf #Refugees geplant sind.

Ab 17:00 Uhr wird es die Möglichkeit geben, den Flüchtlingen am Hotel Leonardo unterstützend zur Seite zu stehen. Aus Dresden und Leipzig gibt es dazu eine gemeinsame sichere Anreise. Näheres findet ihr bei unseren FreundInnen von Einhorn Power via: http://bit.ly/1fwUOzD

Morgen Neonazikundgebung am Bahnhof Lichtenberg verhindern!

Für den morgigen Samstag wurde aus dem extrem rechten Spektrum eine Kundgebung gegen sogenannte Ausländerkriminalität am Bahnhof Lichtenberg angemeldet. Das Lichtenberger Bündnis für Demokratie und Toleranz mobilisiert daher zu einer Gegenkundgebung auf dem Bahnhofsvorplatz ab 14 Uhr.

Ob in der Umgebung von Flüchtlingsunterkünften oder anders wo – wir engagieren uns entschlossen und vielfältig gegen rassistische und extrem rechte Parolen. Ganz nach dem Motto unserer Kampagne „Bunter Wind für Lichtenberg. Vielfältig gegen Neonazis und Rassisten“.

 

Präsent im Prenzlberg: Linke Freiräume verteidigen, gegen einen rechten Kiez!

Gegen ‪#‎HoGeSa‬, Nazischläger und rechte Kneipen!
Die Kneipe „Stumpfe Ecke“ in unserem Kiez kann mittlerweile gesichert als Nazi-Treff betrachtet werden. Dagegen regt sich nun Widerstand, der am Samstag auf die Straße getragen wird: http://antifa-nordost.org/1919/

„Am Samstag, den 17. Januar hatten Nazis aus dem Spektrum der „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) zu einem “Kennlerntreffen” eingeladen. Die rund 50 Nazis konnten sich unter massivem Polizeischutz in der Kneipe „Stumpfe Ecke“ (Naugarder Straße 15) bis in die Morgenstunden ungestört treffen. Vieles spricht dafür, dass sich die Rechten bereits länger beim Kneipenbetreiber angemeldet hatten und dieser sehr wohl wußte um wen es sich da handelt. Dies verwundert nicht, fiel die Kundschaft des Lokals in der Vergangenheit schließlich öfter durch rechte Pöbeleien auf. Bedrohungen gegen Linke und Migrant*innen sind im Umfeld des Kneipenmilieus in Ost-Prenzlauer Berg und rund um den S-Bhf. Greifswalder Straße keine Seltenheit.
Der Kiez bietet eine vielfältige Erlebniswelt für Nazis und Stammtischrassist*innen, die sich seit der Eröffnung des des Thor Steinar-Ladens “Tönsberg” auch bis nach Weißensee erstreckt. Gegen HoGeSa, rechte Kneipen und die wachsende rassistische Stimmung wollen wir zusammen auf die Straße gehen – nicht nur in Prenzlauer Berg.“ mehr

Hier gibt es noch einen Beitrag zum Geschehen: Jenseits der Trasse

Fotos von Sören Kohlhuber von den Nazis, die sich im Kiez rumtreiben

 

25. Tag der Erinnerung und Mahnung – Aktionstag gegen Rassismus, Neonazismus und Krieg!

Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg! Das Problem heißt Rassismus! Gegen Geschichtsverdrehungen! Deutschland muss zahlen – Entschädigung aller Naziopfer jetzt!

Aktionstag gegen Rassismus, Neonazismus und Krieg

Sonntag, den 14. September 2014 | 12 bis 19 Uhr |

Antifaschistischer Fahrradkorso vom Mahnmal für die ermordeten Sinti und Roma, vorbei an Stätten von Verfolgung und Widerstand zum Abschlussfest im Biergarten Jockel in Kreuzberg

Der Tag der Erinnerung und Mahnung gehört zu den größten regelmäßigen Veranstaltungen, die das Gedenken an die Opfer des Nazi-Regimes und die Auseinandersetzung mit Rassismus und Neonazismus verbinden. Damit gelang es, den „Tag der Opfer des Faschismus“ nach 1990 weiterzuführen und ihm ein neues Gesicht zu geben.

2010 kehrte der Aktionstag an seinen historischen Veranstaltungsort zurück: Am Lustgarten, diesmal zwischen Dom und Nationalgalerie, auf der Straße am Lustgarten und der Bodestraße, wo an der Friedrichsbrücke die Bühne steht.

2012 zwangen uns Bauarbeiten diesen Platz zu verlassen. Wir zogen auf das Tempelhofer Feld, auch um an das frühe Berliner Konzentrationslager Columbiahaus und die Zwangsarbeiter_innen zu erinnern, die dort für die Rüstungsindustrie der Nazis arbeiten mussten.

Auch in diesem Jahr findet der alljährliche Tag der Erinnerung und Mahnung – Aktionstag gegen Rassismus, Neonazismus und Krieg wieder statt – diesmal zum 25. Mal. Wie immer ist es der zweite Sonntag im September, der 14. September. Dazu laden wir euch herzlichst ein!

In diesem Jahr werden wir etwas Neues ausprobieren! Statt einer Veranstaltung an einem festen Platz mit Bühne, Zelt und euren Infoständen wollen wir die Erinnerung an Verfolgung und Widerstand in diesem Jahr auf die Straßen Berlins tragen!

Die traditionelle Auftaktkundgebung wird am Mahnmal für die ermordeten Sinti und Roma stattfinden. Damit gedenken wir des 70. Jahrestages der „Liquidierung“ des „Zigeunerlagers“ in Auschwitz-Birkenau am 2./3. August 1944. Zugleich setzen wir ein Zeichen der Solidarität mit den vorwiegend aus osteuropäischen EU-Ländern neu in die Stadt gekommenen Roma und stellen uns dem wachsenden Antiziganismus entgegen. Im Anschluss starten wir einen großen antifaschistischen Fahrradkorso vorbei an Orten von Verfolgung und Widerstand während des Faschismus quer durch Berlin mit Zwischenstopps, darunter auf dem Tempelhofer Feld. Der Korso endet mit einem Abschlussfest in Kreuzberg: Wir sind zu Gast im Biergarten „Jockel“ in der Ratiborstraße, direkt am Landwehrkanal. Für Menschen, die nicht mehr so gut Rad fahren können, wollen wir einen Bus organisieren.

Es ist uns bewusst, dass wir damit einen harten Schnitt zu den liebgewonnenen Gewohnheiten der letzten Jahre einleiten. Vor dem 70. Jahrestag des ersten „Tages der Opfer des Faschismus“ wollen wir das „Erinnern und Mahnen“ an die Opfer des Faschismus erneuern und bei euch – den oft langjährigen Teilnehmer_innen und Unterstützer_innen des „Tages der Erinnerung und Mahnung“ – eine Diskussion anstoßen, wie wir im kommenden Jahr „unseren Tag“ gemeinsam zeitgemäß und würdig begehen und in die Berliner Stadtgesellschaft hinein wirken können.

Auf dem anhängenden Aufruf findet ihr viele Möglichkeiten teilzunehmen und zu unterstützen. Und vielleicht ist es auch eine ganz reizvolle Aufgabe zu überlegen, welche neuen Möglichkeiten und Formen der Korso bietet, eure Anliegen, jenseits eines Infostandes, in die Stadt zu tragen.

Wir sind gespannt auf eure Ideen und Vorschläge und hoffen, dass ihr den Aufruf unterstützt! Natürlich werden alle Unterstützer_innen wieder auf der Homepage genannt.

Mit antifaschistischen Grüßen, Hans Coppi und der Vorbereitungskreis

Kontaktbüro: Berliner VVN-BdA, Rückmeldung per Telefon: 29784178, Fax: 29784378 oder berlin@vvn-bda.de

Steinmeier und die ukrainischen Rechten-Juden in Kiew gewarnt

„Die deutsche Außenpolitik vollzieht eine Zäsur und öffnet sich erstmals für eine demonstrative Kooperation mit Kräften der extremen Rechten. Am 20. Februar ist der Berliner Außenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier (SPD) mit dem ukrainischen Faschistenführer Oleh Tiahnybok in den Räumen der deutschen Botschaft in Kiew zusammengetroffen. Unmittelbar flankiert von Tiahnybok stellte Steinmeier sich anschließend für die internationale Öffentlichkeit zu einem offiziellen Presse-Shooting. Wie das Auswärtige Amt auf seiner eigenen Webseite mit einem Bild bestätigt, nahm Tiahnybok, Vorsitzender der rechtsextremen Partei Swoboda, an den mehrstündigen gemeinsamen Verhandlungen über den bewaffneten Umsturz in der Ukraine mit zwei weiteren Oppositionsführern gleichberechtigt teil.“ mehr 

„Aus Angst vor antisemitischen Übergriffen inmitten des Chaos in Kiew hat der ukrainische Rabbiner Moshe Reuven Asman die Juden zum Verlassen der Stadt aufgefordert. «Ich habe meine Gemeinde aufgefordert, das Stadtzentrum und auch die ganze Stadt zu verlassen und wenn möglich auszureisen», zitierte ihn die israelische Zeitung «Haaretz» am Samstag. «Ich will das Schicksal nicht herausfordern, aber es gibt ständig Warnungen über mögliche Angriffe auf jüdische Einrichtungen», habe der Rabbiner der Zeitung «Maariv» gesagt.“ mehr

Alptraum: Und plötzlich stand ich vorm Nazibus

In ihre ekligen Gesichter zu schauen, ihr räudiges Schnaufen zu hören und ihre widerlichen Parolen mitzubekommen, war jetzt nicht gerade eine Freude. Doch fast überraschend, befand ich mich unmittelbar an ihrem Tourbus.

Erst als ich mich unter Gleichgesinnten wiederfand, konnte ich mich langsam entspannen. Die erbärmlichen zehn Nazis hatten sich in Pankow formiert, um gegen Flüchtlinge und deren Unterbringung in verschiedenen Ostberliner Stadtbezirken zu hetzen.

Natürlich war ich der Aufforderung zur Anti-NPD-Demo gefolgt, hatte aber zuvor das Flüchtlingsheim nicht gefunden. Und so kam ich in die Breite Straße, wo ich zu meinem Entsetzen schon eine NPD-Flagge wedeln sah. Das sowas in Deutschland immer noch möglich ist, will nicht in meinem Kopf. Um auf die andere Straßenseite zu gelangen, um an der Antifa-Demo teilzunehmen, musste ich ganz nah an das Nazipack heran. In diesem Moment waren die „schützenden“ Bullen richtig nützlich.

Pfiffe und die eindeutige Aufforderung, dass sich die Nazis aus Pankow verpissen sollten, übertönten dessen Geschrei. Sie waren 10, wir waren 60. Ich empfinde das Flagge und Gesicht zeigen gegen Nazis als eine der wichtigsten Bürgerpflichten, damit das rechte Spektrum nirgends ein Chance hat, ihre menschenverachtenen Ideologien zu verbreiten. DETAILS

Hier ein weiterer Bericht von den NPD-Kundgebungen in BerlinIMG00668-20140204-2225 IMG00669-20140204-2225 IMG00671-20140204-2227

EXTREMIST_IN

Von Carridwen:

The-Legend-of-Zelda-Episode-12--The-Missing-LinkVielleicht kennt ihr das.
Ich werde von Menschen, die ich nicht mehr jeden Tag sehe, als Extremistin bezeichnet. Es ist ein ganz spontan gewählter Begriff, um mich zu beschreiben.

Mir tut das weh, von alten Freunden oder Familie so genannt zu werden. Sie wissen meistens gar nicht, was sie da tun. Ich versuche ihnen zu erklären, warum es weh tut auf die gleiche Stufe gestellt zu werden mit Rechts-Extremist_innen, die mit ihrerer rechten Ideologie für das Gegenteil einer freien, offenen Gesellschaft stehen. Warum Rechts und Links überhaupt nicht vergleichbar sind und schon gar nicht über den Begriff “Extremismus”, könnt ihr hier noch mal nachlesen.

Nachdem ich diesen Menschen erklärt habe, warum ich nicht Extremistin genannt werden möchte, warum sie aufhören sollten, Menschen Extremist_innen zu nennen und warum sie sich damit einen politischen Kampfbegriff aneignen, der Nazis verharmlost und der Politik hilft, Antifaschismus zu kriminalisieren … nachdem das alles passiert ist, kam ich dann vor kurzem zu dem Punkt, dass mir erklärt wurde, warum überhaupt das Wort “extrem” verwendet wurde: weiterlesen