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Internationale Woche gegen Rassismus: Ein Beitrag aus Sachsen

Quelle PEGIDA#watch:

++Anti-Asyl-Fasching in Reinhardtsdorf – ‚Diskutable Meinungen‘ in Sachsen++ http://goo.gl/nch6zI

„Die sächsische Provinz befindet sich einmal mehr aus unangenehmen Gründen in den bundesweiten Schlagzeilen. Von dem, am 14.02. durchgeführten „Anti-Asyl-Fasching“ des Reinhardtsdorfer Karnevalsclub e.V. sind sowohl im Tagesspiegel.de, der Sächsische Zeitung als auch der Bild-Zeitung abstoßende Bilder aufgetaucht, die zeigen, was man in Sachsen mittlerweile alles folgenlos öffentlich äußern darf.
Die gesamte Veranstaltung war geprägt von widerlichsten rassistischen ‚Scherzen‘, was nicht verwundert zieht man in Betracht, dass die NPD in diesem Wahlkreis 2014 16,1 % der Wählerstimmen bekam.
Bezeichnend ist, dass ausgerechnet in der internationalen Woche gegen Rassismus (http://goo.gl/MgAtUZ) das sächsische Hinterland mit solchen Geschichten auf sich aufmerksam macht. So sieht also der Reinhardsdorfer Beitrag zum Thema Rassismus aus.

Viel verstörender ist, dass dem regierenden Bürgermeister des Ortes, Olaf Ehrlich (parteilos) nur Folgendes dazu einfällt:

„Sicherlich war das bitterböser Humor auf Kosten der Asylbewerber. Aber wer will zensieren, was als Satire gerade noch erlaubt ist und was nicht?“, fragt er. Von zwei Dutzend Bildern waren aus seiner Sicht zwei, drei grenzwertig. Wären sie klar menschenverachtend gewesen, hätte er sie ausgeschlossen.

PEGIDA#watch: Wie bitte Herr Ehrlich?! Wer solche Bilder als ‚Satire‘ empfindet, für den scheint Nazipropaganda nichts weiter als ein Scherz zu sein. Solche menschenverachtenden ‚Scherze‘ zu verharmlosen ist nicht nur verantwortungslos, sondern spricht auch Bände darüber, was in Sachsen offenbar salonfähig geworden ist. Demnächst sind Übergriffe auf Refugees dann sicher wieder „Dumme-Jungen-Streiche“.
Wen solche Bilder angesichts der politischen Lage nicht alarmieren, dem ist nicht mehr zu helfen!
Gerade in der internationalen Woche gegen Rassismus ist eine Debatte zu dem Thema in der sächsischen Zivilgesellschaft offenbar mehr als überfällig!“

NRW-Essen: Nach den Linken kommen die Nazis?

„Linksjugend [solid] NRW & “ Die Linke“ NRW machte es vor
nun kommen die Neonazis

Die Tragweite des Verhaltens der Linksjugend[solid] NRW
& Die Linke NRW zeigt sich nun von der anderen Seite.
Nachdem es in NRW zu zahlreichen antisemitischen
Ausschreitungen gekommen ist, fühlen sich Neonazis
eingeladen in Essen eine Demo anzumelden.

Die Neonazis wollen am 1 September vor der Alten Synagoge
demonstrieren unter dem Motto “Für die Opfer des Gazakrieges und für das Verbrechen an der Menschheit und Deutscher Helden“

Das sich die Anmelder aus Badenwürtenberg Essen als Veranstaltungsort aussuchen wundert nicht. In Essen ist sowohl
die Linksjugend [solid] als auch “Die Linke“ für ihr Befürworten
und dulden von antisemitischen Verhalten und gemeinsamen
Aktionen mit Nazis bekannt.

Pateimitglieder wie Christian Priest haben ihr Parteiamt Innerhalb
der Linken niegergelegt, da sie sich homophoben und
antisemitischen Angriffen innerhalb der Parei im wieder stellen
mussten.

NRW steht nun als Synonym für NeuRechtenWahnsinn.
Situationen wie diese zeigen deutlich das es niemals einen
Deal mit rechts geben darf.

Es ist zu hoffen, dass die Veranstaltung am 1 September
nicht genehmigt wird. Aber in NRW kann man sich nicht sicher
sein, selbst links ist dort das neue rechts.

http://www.ruhrbarone.de/essen-neonazi-will-vor-synagoge-demonstrieren/87837

http://www.derwesten.de/staedte/essen/neonazis-wollen-in-essen-vor-der-synagoge-aufmarschieren-id9752128.html#plx1306944895

Alles kopiert und zitiert vom folgenden Profil: Aluhut für Ken

Europawahl: Mehr Minus als Plus

Die Deutschen haben sich für einen reaktionären Konservatismus und haltungslosen Opportunismus entschieden.

CDU verliert zwar, dennoch sind ihre Stimmenanteile relativ stabil und gefestigt. Merkel als Domina Europas bringt der deutschen Seele genau das, was sie braucht: sich als besserer Mensch zu fühlen und den Anderen und anders Denkenden die eigene perfide Doktrin aufzudrücken.

Dass eine Partei wie die SPD ohne Rückgrad und Haltung heute Zugewinne zu verzeichnen hat, zeigt, dass in dieser Welt Opportunismus und das instrumentelle Verhältnis zur Macht gefragt sind. Sie werden als Ideologie anerkannt und in dieser ehemaligen Arbeiterpartei zelebriert.

Die Grünen haben ein achtbares Ergebnis, trotz des schwierigen Spitzenpersonals, erreicht. Wahrscheinlich haben sachliche Argumente die Punkte gebracht.

Stagnation prägen das Ergebnis der Linken. Vielleicht hätte man den Alexis aus Griechenland auf die Wahlplakate kleben sollen. Jedenfalls kann man sich über dröge Auftritte und mantramäßig wiederholten Parolen so richtig nicht freuen. Man gönnt ihnen echt frischen Wind und originelle Persönlichkeiten.

Wer nach unten tritt, sich konsequent unsolidarisch und erzreaktionär zeigt, hat mittlerweile in Deutschland auch eine Chance, siehe AfD. Die Unterschiede zur NPD sind nur marginal zu erkennen, dummer Bauernfang hat seine Früchte getragen. Es ist ein Problem, wenn etablierte Parteien, die das GG zumindest anerkennen und umsetzen wollen, dem auf Dauer nicht entgegen zu setzen haben. Der ganze krude Mob hat eine Heimat gefunden.

Die FDP bleibt weiterhin am Rande der Bedeutungslosigkeit. Das ist gut so, geriert sie sich ja weiterhin als Partei der großen Ungerechtigkeit.

Die Piraten haben wahrscheinlich einen Abgeordneten, na wenigstens. Ich hätte denen wirklich mehr gegönnt, gerade in Zeiten von Überwachung und TTIP.

Schön für die Tierschutzpartei für den einen Prozent, dagegen hätte man sich die  Nazis sparen können.

Wenn man nach dem Resteuropa schaut, ist ebenfalls mehr Elend als Freude zu sehen. Der rechte Rand in UK ist auf dem Vormarsch und die Franzosen haben fast komplett ihr Gehirn in die Urne gesteckt. Die Gewinne von France Nationale sind apokalyptisch.

Den einzigen Grund zur Freude bekommt man bei einem Blick nach Griechenland. Hier gewann die linke Gruppe ein Viertel aller Stimmen und ist stärkste Kraft. Ach könnte nicht überall Griechenland sein?

Erfolgreiche Blockade des versuchten Nazi-Aufmarsches am 26.04.2014 in Berlin Kreuzberg

Tausende Antifaschist*innen haben sich am Samstag, 26.04.2014, einem Aufmarsch der NPD in Berlin-Kreuzberg in den Weg gestellt. Durch eine Blockade des Auftaktortes konnte sich die Nazi-Demonstration nur wenige Meter bewegen. Damit scheiterte der Versuch der Nazis, einen Aufmarsch quer durch Kreuzberg durchzuführen.

Nachdem die Berliner NPD eine Demonstration durch Kreuzberg mit dem Startpunkt Jannowitzbrücke angekündigt hatte, versammelte sich in den Morgenstunden immer mehr Gegendemonstrant*innen in den Straßen rund um Auftaktkundgebungsort. Bis zum Mittag waren an verschiedenen Punkten der geplanten Route Blockaden von zum Teil mehr als 1.000 Teilnehmer*innen eingerichtet worden.

Als die ca. 100 Nazis am frühen Nachmittag ihren Aufmarsch begannen, war bereits nach 100 Metern wieder Schluss. Angesichts der Übermacht der Gegenproteste konnte die Polizei weder die ursprüngliche Route noch eine Ausweichstrecke bereitstellen. Die Nazis mussten umkehren. An der Jannowitzbrücke scheiterte der Versuch der Berliner NPD, in Kreuzberg Stärke zu demonstrieren.

Die Polizei attackierte die Blockaden der Gegendemonstrant*innen im Laufe des Tages mehrfach. Es kam zu teils brutalen Festnahmen. Schlagstöcke und Pfefferspray wurden gegen Antifaschist*innen eingesetzt.

Nach den erfolgreichen Blockaden rund um die Jannowitzbrücke zogen zahlreiche Gegendemonstrant*innen in einer spontanen Demonstration durch Kreuzberg zum Moritzplatz.

Bereits am 1. Mai kommt es zur nächsten Kraftprobe. Die NPD hat eine Demonstration in Berlin-Neukölln angemeldet. Ziel des Aufmarsches ist eine Geflüchtetenunterkunft in der Neuen Späthstraße. Auch hier rufen Antifaschist*innen zu Protest und Blockaden auf.

https://www.youtube.com/watch?v=u8ZdYIEx5hs#t=147

Störungsmelder: „Berliner NPD will am 26. April durch Kreuzberg ziehen“

„Im Wahlkampf zum Europaparlament sucht die Berliner NPD um ihren Landesvorsitzenden Sebastian Schmidtke wieder gezielt die Provokation: Für den 26. April planen die Rechtsextremen einen Aufmarsch durch den Berliner Stadtteil Kreuzberg. Nicht das erste Mal will die kriselnde Partei, die sich seit Jahren mit Skandalen, einer dünnen Personaldecke und klammer Kasse sowie aktuell einem Verbotsverfahren in Karlsruhe konfrontiert sieht, so mediale Aufmerksamkeit sichern.

Nach eigenen Angaben wollen die Neonazis ab 12 Uhr vom U-Bahnhof Moritzplatz die Oranien- und Wiener Straße entlang über die Liegnitzer Straße zur Reichenberger Straße ziehen. Von dort soll es zum Kottbusser Tor und schließlich zum U-Bhf. Prinzenstraße gehen. Eine entsprechende Veranstaltung hat NPD-Landeschef Sebastian Schmidtke heute Abend auf Facebook erstellt. Dort heißt es, man wolle die „Brennpunkte von Multikulturalismus, Kriminalität und Verslumung aufsuchen“, womit neben dem Görlitzer Park und Kottbusser Tor in erster Linie das Protestcamp der Flüchtlinge am Oranienplatz sowie die besetzte Schule in der Ohlauer Straße gemeint sind. …“ weiterlesen

Auf Facebook präsentiert der Berliner NPD-Chef die Route

Auf Facebook präsentiert der Berliner NPD-Chef die Route

Arbeitskreis Schwule in der NPD: Wir machen den Scheiß hier ja nicht aus Spaß

Aus Facebook:

„Die allermeisten haben es ja bereits geahnt: Wir machen den Scheiß hier ja nicht aus Spaß an der Freude oder anderen infantilen Gutmenschengetue, sondern wir sind Teil eines großen PLANS. Finanziert von der Rockefeller-Stiftung und mit freundlicher Unterstützung der Rothschilds, wurden uns unbegrenzte Mittel zugesichert mit denen wir mittels GENDER-MAINSTREAMINGS auch innerhalb der Kameraden die HOMOSEXUALISIERUNG der Gesellschaft vorantreiben sollen.

Nach der Phase der Aufbauarbeit und des Kontakte knüpfen, sind wir froh die ersten Ergebnisse unserer, auf viele weitere Jahre gesicherten, Studie präsentieren zu können:

Charakterisierung der unterschiedlichen Formen homosexuellen Verhaltens unter Kameraden (Teil I):

Ausgehend von der Benachrichtigung von Facebook haben wir folgende Grundtypen festgestellt. (Ausgangslage ist immer die Meldung durch Facebook: „Der Arbeitskreis Schwule hat ein Bild von Dir geteilt.“)

• 0. Der „Null-Typ“: Keinerlei Reaktion. Mögliche Ursachen: Maik ist verbimmelt und bekommt gar nichts mehr mit bzw. ihm ist alles Scheiß egal. Sextyp: a) Hat kein Sex; b)Treibt es mit jeder/m.

• 1. Der „heimliche Umsteller“: Stellt das geteilte Bild einfach auf privat um, ohne zu reagieren. Ursachen: Dschustin fühlt sich erwischt: „Scheiße hoffentlich hat das keiner von den Kameraden mitbekommen, dass die mein Bild geteilt haben.“ Sextyp: a) Auf jeden Fall interessiert an gleichgeschlechtlichen Kontakten, aber durch den Druck der Kameraden verschüchtert und verängstlicht.

• 2. Der „Komiker“: Kommentiert unter dem Bild: „Das hättet ihr wohl gerne ihr schrägen Vögel.“ Ursachen: Enrico fühlt sich geschmeichelt. Sextyp: Treibt es mit jeder/m.

• 3. Der „Beleidigte“: Kommentiert unter dem Bild: „Ihr Drecksviecher, im Internet ´ne große Fresse aber auf der Straße nehmt ihr die Füße in die Hand wenn wir marschieren. Nehmt sofort mein Bild raus.“ Ursachen: Ronny hat extreme Komplexe, die er durch seine Überaffirmation mit von ihm für männlich gehaltene Attribute kompensieren will. Sextyp: Armes Würstchen, meistens zu besoffen um überhaupt Sex zu haben, außerdem sehr kleines Gemächt.

• 4. Die „Hysterische“: Kommentiert nicht unter dem Bild sondern schickt Privatnachricht: „Ich geh zur Polizei, Screens sind gemacht, das ist Rufmord…“ Ursachen: Steven ist ähnlich Typ 1. aber mit dem Unterschied, die Kameraden können es ruhig sehen, dass die ein Bild von mir geteilt haben (heimlich stolz). Sextyp: Hält sich für potent und würde es auch mit Männern probieren.

• 5. Der „Erleichterte“: Kommentiert sofort hysterisch auf der Seite und sagt sofort Mandy, Nancy und Jaqueline Bescheid die auch kommentieren. Ursachen: Kevin ist erleichtert, dass „es“ endlich öffentlich ist. Sextyp: Der Genießer, endlich ohne schlechtem Gewissen alles ausprobieren.“

Kein Döner für Faschos: “ Mädels, Ihr seid einfach spitze! Bussi und weiter so!“

Link

…und das ist schon morgen: Lärmdemo gegen Nazis und Rassisten am Frankfurter Tor