Schlagwort-Archive: Personaldebatte

Klaus Ernst und die Beckenpisserverschwörung

„Ein Häuflein kam zum anderen „ – liest sich wie der Aufruf zur Entlarvung einer internationalen Beckenpisserverschwörung. (»Man muss sich ein Schwimmbecken vorstellen, in das so lange reingepinkelt wird, bis es stinkt«, sagte Klaus Ernst damals in Stuttgart »Und die Pinkler stehen auf dem Dreimeterbrett und lassen sich beklatschen.«)

Offenes Lob. An Klaus Ernst Eine Position von Dr.Diether Dehm, MdB über die feindseligen Kapitalmedien und Ernsts Job als Parteivorsitzender.

Dagegen meint Bodo Ramelow in der FAZ, dass Ernst als Parteichef total versagt hat und warnt Wagenknecht davor, auf einen alleinigen Sieg des linken Flügels zu setzen. „Wenn Sahra Wagenknecht sagt: Ich werde die Rache meines Lebensgefährten vollenden, dann wird uns das sehr schaden. Dann helfen auch die schönsten Talkshow-Auftritte nichts.“

Linke: Reaktionen auf das Kandidat*innen-Karussell (mit updates)

Linke Führungsdebatte ist nur noch mit flüssiger Hilfe zu ertragen!

Caren Lay sagt bei Potemkin: „Das war wohl etwas missverständlich: ein einziger Wahlgang ist dann möglich wenn es nur einen männlichen Bewerber gibt. Nach heutigem Stand gibt es aber mehr als einen Bewerber, deswegen muss es 2 Wahlgänge geben. Ein Antrag zur weiblichen Doppelspitze wäre in der Tat nur als politischer Antrag möglich, ob das sinnvoll ist, ist eine ganz andere Frage, eher nicht. Selbstverständlich gelten Satzung und Wahlordnung und es gibt eine Wahlkommission die uns durch das Verfahren leiten wird.

Ich habe gesagt dass ich wieder für den gf PV kandidieren möchte um meine Arbeit fortzusetzen, kann mir aber auch vorstellen das als Stellvertreterin zu tun. Richtig ist: im Team anzutreten heißt nicht, alle Posten zu vergeben, sondern einen gemeinsamen Ansatz zu teilen und ich hoffe, dem schließen sich viele an!“

Linke: Der unaufhaltsame Aufstieg Sahras http://bit.ly/MtlcXx
Interview mit Bernd Riexinger: „Lafontaine wäre unser Zugpferd gewesen“ – Stuttgarter Zeitung http://fb.me/1we7OBbmi
Nach all den Affären, Streitigkeiten, Beleidigungen und Wahlniederlagen kann Die Linke nicht mehr tiefer sinkenhttp://bit.ly/Khgf36
Linkspartei-Politikerin: Was will Wagenknecht?…http://spon.de/adFmV

Emanzipation möglich (neues deutschland) Mit Oskar Lafontaines Rückzug bei der Bewerbung um den Parteivorsitz und dem konkreten Angebot einer weiblichen Doppelspitze erfährt die Hoffnung auf einen Neustart der LINKEN doch noch eine Begründung. Der Göttinger Parteitag hat die Chance, der Partei das Debakel einer fast schon unvermeidlichen Z… von Jürgen Reents

Erklärung zum Thema aus Brandenburg

SCHWABEDISSEN/KIPPING WÄREN EIN ZEICHEN FÜR EINE NEUERFINDUNG DER PARTEI Revolte aus Verlegenheit KOMMENTAR VON STEFAN REINECKE

Oskar bei Anne Will: Mehr O-Töne gibt es hier

Oskar Lafontaine: Abgang des linken Mephisto von Franz Walter im spiegel

»Namen sind nicht so wichtig«. Katharina #Schwabedissen über ihr Wunschteam #LINKE #Kipping http://dasND.de/227717

http://www.facebook.com/Frauenpower2012 Für Kipping und Schwabedissen

Weibliches Doppel will #LINKE führen / #Bartsch hält trotz Kritik an Kandidatur fest #Kipping #Schwabedissen http://dasND.de/227648

Dietmar Bartsch: „Wer sich für Wahlen bewirbt, nimmt ein grundlegendes demokratisches Recht wahr. Dazu möchte ich auch andere ermuntern.“http://www.dietmar-bartsch.de/kolumne/items/fuer-einen-neuanfang.html

– Lafontaines Rückzug setzt Bartsch unter Druck: Nach dem Rückzug von Oskar Lafontaine geht der Führun…http://adf.ly/8tSCm

Schwabedissen schließt Zusammenarbeit mit Bartsch, laut Morgenmagezin, ausdrücklich aus! „… das habe ich schon vor Monaten ausgeschlossen“

Über einen guten Stil in der Partei zu reden und danach zu handeln sind halt immer noch zwei paar Stiefel – leider http://fb.me/Dv0Kq773

„Mal einfach die Klappe halten“ – Chef der Berliner Linken rechnet mit | Interview Parteichef Ernst habe sich ‚komplett selbst disqualifiziert‘, sagt der Berliner Linken-Chef Klaus Lederer. Auch den Fraktionsvize im Bundestag, Ulrich Maurer, nimmt Lederer ins Gebet – und fordert in der Führungsspitzendiskussion ein Ende der Scheindebatten. http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1765104/

Kreisvorstand bedauert Rückzug von Oskar Lafontaine: In einer Erklärung bedauert die Führung des Krei… http://bit.ly/Lb6g14

Generationswechsel und Aufbruch. Weniger das Ob, sondern das Wie entscheidet. http://www.sueddeutsche.de/politik/linke-im-machtkampf-lafontaine-draengt-auf-generationswechsel-1.1365377

Nach Lafontaines Rückzug: Wagenknecht als Linke-Chefin im Gespräch http://bit.ly/Lb3TLK

Ostdeutsche Linke erwartet Ende des Führungsstreits: Schkeuditz (dapd). In der seit fünf Jahren vereinigten Link… http://bit.ly/KiENsS

Linke-Parteivize Bierbaum will Wagenknecht als Kandidatin für Parteivorsitz http://dlvr.it/1cPWpn

SZ: „Nächste Runde im Kampf um den Linken-Vorsitz: Lafontaine zeigt sich etwas „erleichtert“, nicht den Vorsitz zu übernehmen und fordert junge Köpfe an der Parteispitze. Seine Lebensgefährtin Wagenknecht verlangt eine Führung, die das gesamte Parteispektrum verkörpert – und rät den Genossen, ihre Aggressionen künftig wieder am politischen Gegner auszulassen.“

www.michael-schlecht-mdb.de

„Ich kandidiere für eine Funktion im geschäftsfü…
Bodo Ramelow ‏@bodoramelow Die Nachricht, ich hätte Dietmar Bartsch aufgefordert, von seiner Kandidatur zurückzutreten, ist falsch! http://bit.ly/JT92rE #fb

Erfurter Programm oder Beliebigkeits-Opportunismus im Kampf um (parlamentarische) Mehrheit?  – JUNGE WELT –http://www.jungewelt.de/2012/05-24/028.php

Matthias Höhn„Diktatoren gibt es nicht in der Linken“ | Volksstimme.de – Nachrichten aus Sachsen-Anhalt – Sachsen‎“Der Gestus, dass wir als einzige die richtigen Antworten auf alles haben, dieser Gestus bringt keinen Erfolg. Wir müssen weg von diesem Stil: Wir gegen alle. Eine Partei ist dann politisch erfolgreich, wenn sie für ihre Positionen Bündnispartner und gesellschaftliche Mehrheiten gewinnt – so ist es auch in unserem Programm formuliert.“

Klaus Lederer: telefoniert ja eigentlich nicht so gern, hat jetzt aber mal wieder „den Rand nicht halten“ können & dem Sender Deutschlandfunk seine Sicht auf die aktuelle Situation abgegeben. Jetzt braucht es viel Schlauheit & Verantwortung, aus einer offenen Situation was zu machen: mit Solidarität, Respekt, gesellschaftlicher Bündnisfähigkeit und politischen Ideen zur Organisation unserer Gesellschaft, einem Gestaltungsprojekt von links. Die Chance nicht vergeben!
Erklärung der Sozialistischen Linken zur Personaldiskussion vor dem Göttinger Parteitag
rico.linkeblogs.de
Der mit Abstand interessanteste Kandidat ist wohl Karsten Krampitz: http://de.wikipedia.org/wiki/Karsten_Krampitz
Eintrag von Linksman bei lafontaines Linke
FDS
Um es mal ganz deutlich in Richtung Thomas Oppermann (SPD) zu sagen: Es ist uns ziemlich schnuppe, ob „Die SPD die Tür für „frustrierte, enttäuschte Mitglieder der Linken (öffne)“. Denn die Wunschvorstellung, dass „Die Linke in einem ‚unaufhaltsamen Prozess der Selbstzerstörung‘ sei“, werden wir beantworten wie in den vergangenen 20 Jahren auch: Totgesagte leben lange! Beste Grüße vom forum demokratischer sozialismus (fds) in der LINKEN

www.neues-deutschland.de Eine weibliche Doppelspitze soll die Partei DIE LINKE künftig führen und die Krise der Partei überwinden helfen.

Trotz der Doppelkandidatur zweier Frauen für den Parteivorsitz bei den Linken hält Dietmar Bartsch an seiner Kandidatur fest.
DIE LINKE. Kreisverband Altenburger Land: Erklärung von Frank Tempel zur aktuellen Situation in der. www.die-linke-altenburgerland.de Die gegenwärtige Situation in der Partei verunsichert viele Genossinnen und Genossen. Meiner Meinung nach sollten die Delegierten auf dem kommenden Bundesparteitag eine tatsächliche Wahl haben, gerade auch weil ein Mitgliederentscheid über die zukünftige Parteiführung durch den aktuellen Vorstan…
Ulrich Maurer: „Wenn die Linke überhaupt noch eine Chance haben wolle, sei es an der Zeit, dass sie jünger und weiblich wird und dass «die Böcke sich vom Acker machen».“

PK von Kipping, Schwabedissen und Co.

Ein Bericht von der Pressekonferenz des neuen Kandidaten-Paketes in Hannover auf Potemkin.

Neue Kandidat*innen für Göttingen – Berliner Regionalkonferenz mit Überraschungen

Hier die Aufzeichnung der Regionalkonferenz Berlin-Brandenburg gestern. Mit #Lederer #Bartsch, Ernst,

#Wagenknechthttp://make.tv/dielinke/show/115413 #Linke

„Und wiedereinmal zerschlägt der kleine Oskar sein Spielzeug“ Kommentar von Robert Misik

„Weil das Wünschen nichts geholfe hat, wir stellen uns zur Wahl“ Erklärung von Katja Kipping, Katharina Schwabedissen, Caren Lay, Brigitte Ostmeyer, Thomas Nord, Jan van Aken

Katja Kipping und Katharina Schwabedissen werden am Mittwoch ihre Bewerbung erklären. Das hat Thomas Nord am Dienstagabend auf einer Regionalkonferenz der Linken in Berlin angekündigt.

Ernst (Parteivorsitzender der LINKEN): “Alle, die dazu beigetragen haben, dass Oskar Lafontaine sich zurückzieht, haben die Linke objektiv geschwächt. Leider waren daran auch führende Funktionäre der eigenen Partei beteiligt.” und junge Welt ätzt gegen „Reformer“

Bartsch will Mitgliederpartei und Wagenknecht sagt, was sie immer sagt.

Gelächter im Saal, als Brigitte Zimmermann erklärt, sie sei von Genossen in Ost und West gefragt worden, ob sie nicht die Partei retten könnte.

Der Bachmannpreisträger, Literat, Stipendiat der RLS, Aktivist des politischen Engagements für Wohnungslose, Karsten Krampitz kandidiert zum Amt des Pareivorsitzenden: …dass Linke Linke agitieren, muss aufhören…

Lafontaine zieht zurück von…Oscar Lafontaine wird nicht für den Parteivorsitz bei der Linken kandidieren. Er wolle damit einen Neuanfang für die Partei ermöglichen. ER IST GESCHEITERT AN SEINER AN GRÖSSENWAHN GRENZENDEN FEHLEINSCHÄTZUN – Opfer einer sagenhaften Eitelkeit

Notwendiger Akt der Selbstermächtigung – Erklärung des Ko-Kreises der Ema.Li

Zu dem Gezerre in der Kandidatenfrage, als Absage an die selbstorientierte Ansagestrategie männlicher Kandidaten und in hinblick auf Göttingen hat der Koordinationskreis der Emanzipatorischen Linken eine Erklärung abgegeben.

„Frauen als Verhandlungsmasse in der Personalfrage? Ein unhaltbarer Zustand! Selbstermächtigung ist wichtig und nötig!“

Führungsstreit der Linken eskaliert: Lafontaines Lager zeigt Kante, Sorge um Spaltung

„Neue Kraft voraus. Für eine starke Linke!“ hieß die Strategiekonferenz der AKL  mit dem Traumpaar Wagenknecht/Lafontaine. Da wurde dann ausgeteilt, dem Gegner  Bartsch jede Qualifizierung abgesprochen und ansonsten schon deftig Kandidaten-Wahlkampf gemacht. Das es den beiden um die Linke und deren Mitglieder und Zukunft, war dieser Personalityshow nicht anzumerken. Der pure Machtwille, die persönliche Reputation der Akteure und deren private Übernahmeplanung standen im Mitelpunkt. Das sie sich auf einen großen Teil der Mitglieder stützen können, mag bedauerlich sein, ist es doch als Tatsache das Fundament ihres Größenwahns. Was man dieser Entwicklung entgegen zu setzen hat und wie diese Partei zu retten ist, sollte u.a. auf der Regionalkonferenz Berlin besprochen werden. Weitere Informationen

Krisentreffen zwischen Lafontaine und Bartsch brachte nichts, keine Annäherung, ist aus Quellen der Berliner Zeitung zu erfahren.

Keine Macht für niemand! von Alban Werner

»Es gibt keine Liebe, wenn wir sie nicht wollen.
Es gibt keine Sonne, wenn wir sie nicht sehen.
Es gibt keine Wahrheit, wenn wir sie nicht suchen.
Es gibt keinen Frieden, wenn wir ihn nicht wollen.« (Ton Steine Scherben)

Aus Facebook zum Aufruf Für eine starke LINKE 2013 – Online-Aufruf hier mitzeichnen!: „Dieser Aufruf ist für mich zu tiefst undemokratisch. Bereits die Kandidatur von Oskar Lafontaine ist für mich nicht zweifelhaft. Er schadet der Partei durch sein egoistisches Verhalten. „Es ist klar, dass eine Kampfkandidatur ausscheidet […] Das wäre nicht unbedingt der krönende Abschluss meiner Karriere.“ (Oskar Lafontaine) Allein durch diese Äußerung stellt sich mir seine Eignung für ein so hohes Amt in Frage. Er will sich keiner Kampfkandidatur stellen, weil er sich vor einer Niederlage fürchtet. Es wird ganz klar, dass er hier nicht im Interesse der Partei handelt, sondern in seinem Eigenen. Ich dachte, dass DIE LINKE die beste Alternative für die jetzige Regierung ist. Das ist sie politisch auch. Sollte diese Vorgehensweise jedoch anhalten, so werde ich mich, und ich denke auch viele andere von der Partei im Überregionalem zurückziehen. Mit diesen Anderen meine ich nicht nur potentielle Wahlkampfhelfer, ich meine auch zahlreiche Wählerinnen und Wähler. Denn wer möchte schon eine linke Partei wählen, in der Aufrufe gegen einen Kandidaten gestartet werden, nur um die egozentrischen Vorderungen eines anderen zu erfüllen? Wer möchte eine Partei wählen, in der ein Streit über die Rechte eines erfolgreichen Mannes über der politischen Arbeit steht? Wer kann akzeptieren, das Oskar Lafontaine „nur sagen muss, welches Amt er wolle und er bekommt es“? Ich nicht.“

Offener Brief an Dietmar Bartsch

Zur aktuellen Situation in der LINKEN erklärt Gregor Gysi, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE:

„Im Ergebnis des Gesprächs von Klaus Ernst, Oskar Lafontaine und Dietmar Bartsch am 20.05.2012 hat eine Zusammenführung der unterschiedlichen Teile der Partei nicht stattgefunden.

Da Oskar Lafontaine Dietmar Bartsch als Bundesgeschäftsführer nicht akzeptiert, entfiel für Dietmar Bartsch die Überlegung, seine Kandidatur als Parteivorsitzender zurückzuziehen. Niemand kann jetzt Dietmar Bartsch verübeln, seine Kandidatur aufrecht zu erhalten.

Trotz dieser Entwicklung hoffe ich, dass ein Weg gefunden wird, die unterschiedlichen relevanten politischen Sichten in die Parteiführung angemessen einzubinden.“

Lafontaine und der dritte Weg

Zwei Beiträge machen nochmal deutlich, worum es zunächst beim heutigen Gipfeltreffen im KL-Haus und dann auch beim BPT gehen wird: Um die Ausrichtung der Partei in die Zukunft und mit welchem Personal. Es geht um Lafontaine und seinem politischen Finale und um Frauen in einer Männer-dominierten Welt.

Noch ein Kommentar, der schon das Ende der Linkspartei beschwört.