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Nafris sind frauenfeindlich und kriminell, Bullen haben kleine Pimmel, alle!

Ich würde ja als Nazi durchgehen. Meine Haut verbrennt nach den ersten Sonnenstrahlen, bin oft kahl rasiert und „leicht“ übergewichtig. Für mich wäre in der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof bei der Rassenselektion der Polizei wahrscheinlich Tor 1 aufgegangen. Also: Miezen klar machen und Broschen abschleppen. Und feiern.

Nun bin ich kein Nazi, sondern eher ein linksversiffter Homo. Und verfassungsfeindliche Tatoos fehlen mir ebenso, wie ein Stiernacken. Aber wenn man mich nicht kennt? In Köln war ich auch nicht.

Junge Männer mit dunklen Augen, schwarzen Haaren und pigmentreicher Haut hatten es an diesem Abend etwas schwerer. Für sie öffnete sich Tor 2. Das hiess, Personalienkontrolle und Platzverweis. Oder wie Flachzange Draeger sagen würde: Der Zonk.

Dabei wollten sie doch nur Miezen klar machen und Broschen abschleppen. Oder einfach das neue Jahr feiern. Aber sie gelten halt per Geburt als frauenfeindlich und kriminell. Ihnen ist die Bereitschaft zur Vergewaltigung mit in die Wiege gelegt worden.

Der Bulle an sich ist ja eher ein rechtslastiger Vollpfosten, hat eine Linken-Phobie, Hang zum Sadismus und Gewaltbereitschaft und kann in Notsituationen auf seine rassistischen Ressentiments zuruekgreifen. Und Bullen haben kleine Pimmel. Alle! Uebrigens, Bulle muss man nicht sein, das sucht man sich aus.

Der Artikel ist von der Freiheit der Satire gedeckt.

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#Freital #Pegida #refugees: Von “besorgten“ Bürger_innen & Politiker_innen

Von Aluhut für Ken

asylDeutschland im Juni 2015
„In #Freital tobt der braune Mob vor dem zur Flüchtlingsunterkunft umfunktionierten Hotel Leonardo. “Besorgte“ rassistische Anwohner_innen, Nazis und Völkische skandieren: “Wir wollen euch hängen sehen“ – “Kriminelle Ausländer raus“ -“Die Neger sollen dahin gehen wo sie hergekommen sind“ …

In den sozialen Netzwerken wie Facebook wir dazu aufgerufen, eine Bürgerwehr gegen das “Kriminelle Ausländerpack“ und die “linke SA-Antifa“ zu errichten.
Man soll sie alle totschlagen, sie jagen, sie kaputtschlagen, das “Deutsche Kulturgut“ muss geschützt werden. Es “muss endlich Schluss sein“ mit dem was “Die da oben“ dem “Volk“ zumuten.

Die Antifaschist_innen vor Ort werden angegriffen, auf dem Weg nach Hause werden sie angepöbelt, gejagt mit dem Auto abgedrängt und eine Gruppe wurde an einer Tankstelle von den Nazis aus Freital mit einem Baseballschläger angegriffen.
Dabei wurde eine Person leicht verletzt. Lutz Bachmann lässt, bei Anwohnern in Freital auf dem Balkon, zwei Kameras installieren um die Personen zu identifizieren, die sich für eine freie sozial gleiche Gesellschaft einsetzen – die Anti-Rassisten .

Flüchtlinge werden in Freital bespuckt, es wird nach ihnen mit Steinen geworfen, sie werden gehetzt und mit Schmähungen überzogen. Sie kommen aus Krisengebieten, zum Teil schwer traumatisiert in das nächste Trauma.

Politiker_innen verkünden, dass es nicht “geht“ gegen Flüchtlinge vorzugehen und dass zumindest einige “Fremdenfeindliche Aussagen“ zwischen(!) den Zeilen zu hören wären.
Die Situation um Flüchtlinge in ganz Deutschland und insbesondere in Freital wird von der Politik verharmlost. Sie stellen sich nicht ihrer Verantwortung.In den Medien spricht man von Asyl-Kritikern. Ja, richtig von Kritikern! Das sind keine Kritiker_innen , dass sind Rassisten und Nazis die ihren braunen Schmutz ausbreiten. Nennt die Dinge beim Namen und gibt dem Pöbel nicht eine Bezeichnung der Menschen-Feinde adelt!

Die junge Aktivisten_innen aus Freital sind dem Druck ihrer rassistischen Nachbarn aus dem Ort ausgesetzt, den Bedrohungen von Nazis und lassen sich trotzdem nicht abbringen sich dem braunen Mob entgegen zustellen. Eine Aktivistin die als “Einhorn“ den Kindern der Flüchtlinge Freude macht, mit ihnen spielt und geschickt versucht von dem Mob vor der Flüchtlingsunterkunft abzulenken, wurde angedroht sie aufzuhängen. Sie bleibt, sie ist nicht einzuschüchtern. asyl2

Die Polizei setzt in Freital zwei Beamte ein, die in engen Kontakt zu den antisemitischen und völkischen Legida – Organisatoren stehen. Erst nachdem linke vor Ort angekommen sind, erhöhte die Polizei die Einsatzkräfte. Aber nicht um den Flüchtlingen den Schutz zu geben, der ihnen zusteht sondern um die “Demonstranten“ auseinander zu halten. Während die linken Aktivisten mit Seifenblasen und friedlichem Protest auffallen, kommt aus Reihen der Anwohnern und den anderen Rassisten vor Ort zu Gewaltakten.

Ein komplettes Versagen der Politik und Gesellschaft die stumm und stillschweigend die völkischen Aufmärsche akzeptiert , ist für uns die Aufforderung laut und klar NEIN zu diesen Zuständen zu sagen.

Es ist wichtig, dass alle antifaschistischen Kräfte diese Zustände in Freital kritisch und bürgernah begleiten. Die Flüchtlinge und Aktivisten in Freital fordern unsere Solidarität ein und sollen sie bekommen!

Auf nach Freital! “

Weitere Informationen bei PEGIDA#watch Wir sind VIELE
NOFreigida NOPEGIDA

Willkommen in Hannover, willkommen in Deutschland, ihre Bundespolizei

Quelle: Lower Class Magazine

[Shortnews] Folter bei den Hannoveraner Bullen

„Es liest sich so ekelhaft, dass man es kaum wiedergeben kann, ohne kotzen zu müssen. Ein Bulle der Bundespolizei (nach bisheriger offizieller Version, wahrscheinlich aber mehrere) hat in Hannover aus rassistischen Motiven und offenbar mit Kenntnis seiner Kameraden Flüchtlinge gefoltert. Aufgedeckt wurde das Ganze, weil der Folterknecht mit seinen Taten in sozialen Netzwerken prahlte: „Hab den weggeschlagen. Nen Afghanen. Mit Einreiseverbot“, heißt es da. Und: „Hab dem meine Finger in die Nase gesteckt. Und gewürgt. War witzig. Und an den Fußfesseln durch die Wache geschliffen. Das war so schön. Gequikt wie ein Schwein. Das war ein Geschenk von Allah.“ Ein Flüchtling wurde offenbar gezwungen, verdorbenes Schweinemet zu essen.

Der Fall reiht sich ein in gleichzeitig und in den letzten Monaten bekannt gewordene Vorfälle, die belegen, wie faschistisches Gedankengut und Verhalten von den deutschen Polizeibehörden toleriert, gedeckt und verheimlicht werden. Baden-Württembergische Cops, die nach Feierabend zum Ku-Klux-Clan-Treffen gehen, Leipziger Neonazi-Bullen, die Kontakte in die rechte Szene pflegen, Nazipropaganda in Polizeieinrichtungen in Fürth – die Liste ist lang.

Der jetzt bekannt gewordene Fall ist der mit Sicherheit ekelhafteste, der bislang an die Öffentlichkeit kam. Aber er ist sicher, und das kann sich jeder, der schon mal eigene Erfahrungen mit dieser „Behörde“ gemacht hat, denken, kein Einzelfall. Ob er „aufgeklärt“ wird, oder nicht: Wir alle wissen, was mit den Beamten nach dem Tod von Dennis Jockel, von Oury Jalloh und all den anderen geschehen ist. Wir alle wissen, wie Flüchtlinge, „Dealer“, Linke, Ausländer in Gewahrsam behandelt werden. Und wir alle wissen, es sind keine „Ausrutscher“. Es ist der Korpsgeist von Menschen, die stolz sind, blind Befehle zu befolgen, und die ihr hündisches Knechtsverhalten „nach oben“ durch Gewalt gegen die „unten“ ausgleichen. Die Jasager, die buckeln gegenüber ihren Herren, und die meinen, sie seien eine „Autorität“, der man Folge leisten müssen.

Ihr seid das Letzte. Euer Beruf ist das Letzte. Und euer Stolz auf selbigen ist nicht mehr, als der verzweifelte Versuch, euch selber einzureden, eure hündische Tätigkeit sei etwas Hehres. An diejenigen von euch, die noch ein letztes Quäntchen Würde haben: Verweigert den Dienst, brecht das Schweigen, remonstriert.“

Mein 1.Mai-Kompass: Heraus zum Kampf- und Feiertag der Werktätigen!

Der Mai fängt jedes Jahr turbulent an. So auch dieses Jahr. Hier ein kleiner Überblick zu Veranstaltungen rund um den Maifeiertag:

Schon am Vorabend wird zur Walburgisnacht geladen. Das kann man revolutionär feiern,Walpurgisnacht 2015 wie in Wedding, oder auch bieder politisch, wie im Bürgerbüro BerlinXXnet. 

Die Linke Pankow startet am Freitag um 13.00 mit dem Fest an der Bötzoweiche. Da fließt ab Mittag bereits das Bier in Strömen und man wird auf sehr traditionelle Art und Weise unterhalten. Danach könnte es direkt zum Mariannenplatz nach Kreuzberg gehen, wenn gleiche Partei einen auf Party macht und dazu auch Musikacts eingeladen hat: – Pearls Of Trinity, – MOTO, –TransitFM, – ARSEN, – Partytour. Das geht dann bis 19.00 Uhr.

Nachdem man dann ordentlich vorgeglüht hat, wartet nebenan am Spreewaldplatz ab 18.00 Uhr der revolutionäre 1. Mai. (Demoroute)erstermai.nostate.net

Parallel dazu findet natürlich das große MyFest36 statt und kann einem aufregenden Tag die Krone aufsetzen. Damit alles ruhig bleibt, wurden 7000 Polizisten nach Kreuzberg rekrutiert…da sag ich mal: Schöne Schicht…Flyer - Voderseite

Damit der 1. Mai auch nazifrei bleibt, gibt es hier auch noch ein paar wichtige bundesweite Mobilisierungshinweise. In Berlin sollte insbesondere Hohenschönhausen und Marzahn nazifrei bleiben. Dazu gibt es hier ein paar Anmerkungen. In Hohenschönhausen treten ab 11.00 Uhr einige sympathisierende Musiker auf: – Mal Élevé (von Irie Révoltés) , – Filou (von Berlin Boom Orchestra), – Pyro One

Am 2. Mai geht es gleich weiter: Ab 13.00 Uhr am Senefelder Platz kommt es zur schönsten und wichtigsten Demonstration des Jahres. Lasst Euch überraschen.

Polizeieinsätze: Gewalt herausgefordert

„Ich weiß, dass wir bei brisanten Großdemos verdeckt agierende Beamte, die als taktische Provokateure, als vermummte Steinewerfer fungieren, unter die Demonstranten schleusen. Sie werfen auf Befehl Steine oder Flaschen in Richtung der Polizei, damit die dann mit der Räumung beginnen kann. Ich jedenfalls bin nicht Polizist geworden, um Demonstranten von irgendwelchen Straßen zu räumen oder von Bäumen runterzuholen. Ich will Gangster hinter Gitter bringen-“

Polizeibeamte berichten von ihrer Instrumentalisierung

„‪#‎NSU‬: Staat & Nazis Hand in Hand“- Verunglimpfung des Staates?-Zensur

„Unter Polizeischutz entfernte die Feuerwehr am Dienstagmorgen in Berlin-Kreuzberg Teile eine Wandbildes zum NSU-Bombenanschlag 2004 in Köln. Das Plakat erinnert an den Nagelbombenanschlag in der Kölner Keupstraße am 09.06.2004. Die Rechtsterroristen des NSU zündeten damals eine mit Nägeln und Schrauben gefüllte Bombe in der vor allem von Migranten bewohnten Straße. 22 Menschen wurden verletzt, vier davon schwer. Das mehrere Meter hohe Bild an der Brandmauer eines Ex-besetzten Hauses in der Manteuffelstraße war erst am Morgen vom Bündnis gegen Rassismus angebracht worden. Polizeibeamte beobachteten die Aktion und stellten wegen des Satzes “NSU: Staat & Nazis Hand in Hand” Anzeige wegen “Verunglimpfung des Staates”, wie ein Sprecher ZEIT ONLINE bestätigte. Da die Verantwortlichen sich weigerten den Satz selbst zu entfernen, wurde die Feuerwehr um Amtshilfe gebeten.“ mehr

+++ Vorab-Presse-Mitteilung+++

Berliner Landeskriminalamt lässt Wandbild zum zehnten Jahrestag des NSU-Nagelbombenanschlages in Köln zerstören

Kurz nachdem das lang geplante Wandbild heute Vormittag angebracht wurde, trafen Berliner Polizisten mit mehreren Mannschaftswagen und Gefangenentransporter an der Manteuffelstraße/ Ecke Oranienstraße ein und nahmen die Personalien aller dort Anwesenden (auch Passanten) auf. Begründung: Der Satz „Staats & Nazis Hand in Hand“ sei eine strafbare Verunglimpfung des Staates.
Mit großem Aufgebot und Einsatz einer Feuerwehrdrehleiter wurde der Satz aus dem Wandbild herausgerissen. Eine ausführliche Pressemitteilung zu diesem Vorfall folgt.

+++Druckfähiges Fotomaterial auf Anfrage vorhanden+++

anbei Fotos zum Wandbild

Presse-Kontakt: 0176- 82134394

Allmende e.V.
Bündnis gegen Rassismus

Kontakt: bundgrass@yahoo.de
buendnisgegenrassismus.org

Berlin: Polizei greift wieder Mietenprotest an

In Berlin dreht die Polizei bei einer völlig friedlichen Mieter_innen Demo durch:

Polizei greift wieder Mietenprotest an – 12 Festnahmen – zahlreiche Verletzte (darunter auch eine Rollstuhlfahrerin) – Wohnung verwüstet

Samstag demonstrierten 500 Menschen nach den brutalen Polizeiübergriffen auf Mieter*innen am letzten Donnerstag. Es hatte davor schon 25 Kotti-Lärmdemos gegeben, normalerweise hielt sich die Polizei im Hintergrund und es blieb ruhig.

Der Berliner Senat versucht den Mietenprotest aber nun niederzuschlagen. Er wendet das stumpfeste und dümmste Mittel von Herrschaft an: pure Gewalt. Damit soll es möglich werden, die Verdrängung von vielen Menschen aus ihren Kiezen gegen den solidarischen Widerstand durchzusetzen. Erst vor wenigen Tagen wurde der gesprächsorientierte Staatssekretär Gothe entlassen. Nun sollen offenbar ganze Kieze eingeschüchtert und durch Prügeleinheiten terrorisiert werden.

Samstag waren extra sehr brutale Spezialeinheiten aus Sachsen-Anhalt herangefahren worden, um die Kotti-Mietendemo einzuschüchtern. Es gab massive Vorkontrollen, flyerverteilende Menschen wurden festgenommen und schikaniert. Insgesamt gab es 12 Festnahmen und viele Verletzte, darunter auch eine Rollstuhlfahrerin, welche von einem Krankenwagen abgeholt werden musste. Eine Wohnung von Anwohner*innen wurde komplett verwüstet und zerstört.

Der Mietenprotest steigt aber auf diesen Versuch der Kriminalisierung nicht ein. Den Kampf gegen steigende Mieten und Verdrängung wird der Staat auch nicht durch Gewalt und Terror ersticken können.

In den nächsten Wochen wird es viele Aktionen und Veranstaltungen wegen Zwangsräumungen geben und wir werden unsere Proteste intensivieren.

Kommt zu zwei Zwangsräumungen in der nächsten Woche. Wir brauchen eure Solidarität jetzt! Redet mit euren Freund*innen, mobilisiert und werdet aktiv!

Mo 31.3. // 8:30 // Jahnstraße-Ecke Britzer Damm (Neukölln)
Fr 4.4. // 8:30 // Wissmannstraße 10 (Neukölln)

In der Jahnstraße soll eine vierköpfige Familie geräumt werden, weil das Jobcenter die Miete zu spät überwiesen hat. Im gleichen Haus droht vielen weiteren Familien die Räumung.
In der Wissmannstraße am Freitag soll ebenfalls ein Mieter geräumt werden, der unter der sinnlosen Sanktionspraxis der Jobcenter zu leiden hatte.

Ausserdem:
Soliparty wegen Repression der Zwangsräumungskämpfe 29.3. // 23:50 // Köpi
Zwangsräumungssoliparty 29.3. // 20 Uhr // Regenbogenfabrik
Berliner Ratschlag 4-6.April // TU Berlin
Zwangsräumungsdemo 12.4. // 17 Uhr // U-Bahnhof Schönleinstraße (Quelle)