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#Freital #Pegida #refugees: Von “besorgten“ Bürger_innen & Politiker_innen

Von Aluhut für Ken

asylDeutschland im Juni 2015
„In #Freital tobt der braune Mob vor dem zur Flüchtlingsunterkunft umfunktionierten Hotel Leonardo. “Besorgte“ rassistische Anwohner_innen, Nazis und Völkische skandieren: “Wir wollen euch hängen sehen“ – “Kriminelle Ausländer raus“ -“Die Neger sollen dahin gehen wo sie hergekommen sind“ …

In den sozialen Netzwerken wie Facebook wir dazu aufgerufen, eine Bürgerwehr gegen das “Kriminelle Ausländerpack“ und die “linke SA-Antifa“ zu errichten.
Man soll sie alle totschlagen, sie jagen, sie kaputtschlagen, das “Deutsche Kulturgut“ muss geschützt werden. Es “muss endlich Schluss sein“ mit dem was “Die da oben“ dem “Volk“ zumuten.

Die Antifaschist_innen vor Ort werden angegriffen, auf dem Weg nach Hause werden sie angepöbelt, gejagt mit dem Auto abgedrängt und eine Gruppe wurde an einer Tankstelle von den Nazis aus Freital mit einem Baseballschläger angegriffen.
Dabei wurde eine Person leicht verletzt. Lutz Bachmann lässt, bei Anwohnern in Freital auf dem Balkon, zwei Kameras installieren um die Personen zu identifizieren, die sich für eine freie sozial gleiche Gesellschaft einsetzen – die Anti-Rassisten .

Flüchtlinge werden in Freital bespuckt, es wird nach ihnen mit Steinen geworfen, sie werden gehetzt und mit Schmähungen überzogen. Sie kommen aus Krisengebieten, zum Teil schwer traumatisiert in das nächste Trauma.

Politiker_innen verkünden, dass es nicht “geht“ gegen Flüchtlinge vorzugehen und dass zumindest einige “Fremdenfeindliche Aussagen“ zwischen(!) den Zeilen zu hören wären.
Die Situation um Flüchtlinge in ganz Deutschland und insbesondere in Freital wird von der Politik verharmlost. Sie stellen sich nicht ihrer Verantwortung.In den Medien spricht man von Asyl-Kritikern. Ja, richtig von Kritikern! Das sind keine Kritiker_innen , dass sind Rassisten und Nazis die ihren braunen Schmutz ausbreiten. Nennt die Dinge beim Namen und gibt dem Pöbel nicht eine Bezeichnung der Menschen-Feinde adelt!

Die junge Aktivisten_innen aus Freital sind dem Druck ihrer rassistischen Nachbarn aus dem Ort ausgesetzt, den Bedrohungen von Nazis und lassen sich trotzdem nicht abbringen sich dem braunen Mob entgegen zustellen. Eine Aktivistin die als “Einhorn“ den Kindern der Flüchtlinge Freude macht, mit ihnen spielt und geschickt versucht von dem Mob vor der Flüchtlingsunterkunft abzulenken, wurde angedroht sie aufzuhängen. Sie bleibt, sie ist nicht einzuschüchtern. asyl2

Die Polizei setzt in Freital zwei Beamte ein, die in engen Kontakt zu den antisemitischen und völkischen Legida – Organisatoren stehen. Erst nachdem linke vor Ort angekommen sind, erhöhte die Polizei die Einsatzkräfte. Aber nicht um den Flüchtlingen den Schutz zu geben, der ihnen zusteht sondern um die “Demonstranten“ auseinander zu halten. Während die linken Aktivisten mit Seifenblasen und friedlichem Protest auffallen, kommt aus Reihen der Anwohnern und den anderen Rassisten vor Ort zu Gewaltakten.

Ein komplettes Versagen der Politik und Gesellschaft die stumm und stillschweigend die völkischen Aufmärsche akzeptiert , ist für uns die Aufforderung laut und klar NEIN zu diesen Zuständen zu sagen.

Es ist wichtig, dass alle antifaschistischen Kräfte diese Zustände in Freital kritisch und bürgernah begleiten. Die Flüchtlinge und Aktivisten in Freital fordern unsere Solidarität ein und sollen sie bekommen!

Auf nach Freital! “

Weitere Informationen bei PEGIDA#watch Wir sind VIELE
NOFreigida NOPEGIDA

#FREITAL #GEGENPROTEST #HEUTE #NOPEGIDA

asylAm heutigen Dienstag sollen weitere Flüchtlinge in Freital ankommen. Neonazis aus dem Umland werden ebenfalls davon mitbekommen haben, was gestern Abend passiert ist. (Gestern Abend flogen Brandsätze gegen die vorübergehende Unterkunft der Flüchtlinge. Ca. 100 „besorgte“ Bürger skandierten mit Pegida-Führer Bachmann und etlichen Nazis gegen die Ankunft der Asylanten in Freital. Es waren viele Kinder unter den Ankommenden. Die Polizei schritt so gut, wie nicht ein, es waren nur 14 Beamte vor Ort. Eine Antinazidemo zum Schutz des Hotels Leonardo wurde nicht genehmigt.)  Es ist daher anzunehmen, dass heute eine größere Ansammlung von #Rassisten und #Neonazis in Freital Präsenz zeigen werden.

Die Seite „Freital wehrt sich“ hat bereits zu einem Marsch zum Hotel Leonardo aufgerufen. Um 20:00 Uhr wollen sich die #Nazis vor Ort treffen. Es muss damit gerechnet werden, dass erneut Übergriffe auf #Refugees geplant sind.

Ab 17:00 Uhr wird es die Möglichkeit geben, den Flüchtlingen am Hotel Leonardo unterstützend zur Seite zu stehen. Aus Dresden und Leipzig gibt es dazu eine gemeinsame sichere Anreise. Näheres findet ihr bei unseren FreundInnen von Einhorn Power via: http://bit.ly/1fwUOzD

Willkommen in Hannover, willkommen in Deutschland, ihre Bundespolizei

Quelle: Lower Class Magazine

[Shortnews] Folter bei den Hannoveraner Bullen

„Es liest sich so ekelhaft, dass man es kaum wiedergeben kann, ohne kotzen zu müssen. Ein Bulle der Bundespolizei (nach bisheriger offizieller Version, wahrscheinlich aber mehrere) hat in Hannover aus rassistischen Motiven und offenbar mit Kenntnis seiner Kameraden Flüchtlinge gefoltert. Aufgedeckt wurde das Ganze, weil der Folterknecht mit seinen Taten in sozialen Netzwerken prahlte: „Hab den weggeschlagen. Nen Afghanen. Mit Einreiseverbot“, heißt es da. Und: „Hab dem meine Finger in die Nase gesteckt. Und gewürgt. War witzig. Und an den Fußfesseln durch die Wache geschliffen. Das war so schön. Gequikt wie ein Schwein. Das war ein Geschenk von Allah.“ Ein Flüchtling wurde offenbar gezwungen, verdorbenes Schweinemet zu essen.

Der Fall reiht sich ein in gleichzeitig und in den letzten Monaten bekannt gewordene Vorfälle, die belegen, wie faschistisches Gedankengut und Verhalten von den deutschen Polizeibehörden toleriert, gedeckt und verheimlicht werden. Baden-Württembergische Cops, die nach Feierabend zum Ku-Klux-Clan-Treffen gehen, Leipziger Neonazi-Bullen, die Kontakte in die rechte Szene pflegen, Nazipropaganda in Polizeieinrichtungen in Fürth – die Liste ist lang.

Der jetzt bekannt gewordene Fall ist der mit Sicherheit ekelhafteste, der bislang an die Öffentlichkeit kam. Aber er ist sicher, und das kann sich jeder, der schon mal eigene Erfahrungen mit dieser „Behörde“ gemacht hat, denken, kein Einzelfall. Ob er „aufgeklärt“ wird, oder nicht: Wir alle wissen, was mit den Beamten nach dem Tod von Dennis Jockel, von Oury Jalloh und all den anderen geschehen ist. Wir alle wissen, wie Flüchtlinge, „Dealer“, Linke, Ausländer in Gewahrsam behandelt werden. Und wir alle wissen, es sind keine „Ausrutscher“. Es ist der Korpsgeist von Menschen, die stolz sind, blind Befehle zu befolgen, und die ihr hündisches Knechtsverhalten „nach oben“ durch Gewalt gegen die „unten“ ausgleichen. Die Jasager, die buckeln gegenüber ihren Herren, und die meinen, sie seien eine „Autorität“, der man Folge leisten müssen.

Ihr seid das Letzte. Euer Beruf ist das Letzte. Und euer Stolz auf selbigen ist nicht mehr, als der verzweifelte Versuch, euch selber einzureden, eure hündische Tätigkeit sei etwas Hehres. An diejenigen von euch, die noch ein letztes Quäntchen Würde haben: Verweigert den Dienst, brecht das Schweigen, remonstriert.“

Internationale Woche gegen Rassismus: Ein Beitrag aus Sachsen

Quelle PEGIDA#watch:

++Anti-Asyl-Fasching in Reinhardtsdorf – ‚Diskutable Meinungen‘ in Sachsen++ http://goo.gl/nch6zI

„Die sächsische Provinz befindet sich einmal mehr aus unangenehmen Gründen in den bundesweiten Schlagzeilen. Von dem, am 14.02. durchgeführten „Anti-Asyl-Fasching“ des Reinhardtsdorfer Karnevalsclub e.V. sind sowohl im Tagesspiegel.de, der Sächsische Zeitung als auch der Bild-Zeitung abstoßende Bilder aufgetaucht, die zeigen, was man in Sachsen mittlerweile alles folgenlos öffentlich äußern darf.
Die gesamte Veranstaltung war geprägt von widerlichsten rassistischen ‚Scherzen‘, was nicht verwundert zieht man in Betracht, dass die NPD in diesem Wahlkreis 2014 16,1 % der Wählerstimmen bekam.
Bezeichnend ist, dass ausgerechnet in der internationalen Woche gegen Rassismus (http://goo.gl/MgAtUZ) das sächsische Hinterland mit solchen Geschichten auf sich aufmerksam macht. So sieht also der Reinhardsdorfer Beitrag zum Thema Rassismus aus.

Viel verstörender ist, dass dem regierenden Bürgermeister des Ortes, Olaf Ehrlich (parteilos) nur Folgendes dazu einfällt:

„Sicherlich war das bitterböser Humor auf Kosten der Asylbewerber. Aber wer will zensieren, was als Satire gerade noch erlaubt ist und was nicht?“, fragt er. Von zwei Dutzend Bildern waren aus seiner Sicht zwei, drei grenzwertig. Wären sie klar menschenverachtend gewesen, hätte er sie ausgeschlossen.

PEGIDA#watch: Wie bitte Herr Ehrlich?! Wer solche Bilder als ‚Satire‘ empfindet, für den scheint Nazipropaganda nichts weiter als ein Scherz zu sein. Solche menschenverachtenden ‚Scherze‘ zu verharmlosen ist nicht nur verantwortungslos, sondern spricht auch Bände darüber, was in Sachsen offenbar salonfähig geworden ist. Demnächst sind Übergriffe auf Refugees dann sicher wieder „Dumme-Jungen-Streiche“.
Wen solche Bilder angesichts der politischen Lage nicht alarmieren, dem ist nicht mehr zu helfen!
Gerade in der internationalen Woche gegen Rassismus ist eine Debatte zu dem Thema in der sächsischen Zivilgesellschaft offenbar mehr als überfällig!“

Scheiss Dresden!

Gestern Abend kam es im Anschluss an die Pegidademo zu rassistischen Übergriffen auf das Flüchtlingscamp in Dresden. Die Ossilanten haben wohl mal wieder vergessen, dass sie selbst mal Flüchtlinge waren.

„+++ Stadt räumt das Camp der Geflüchteten in Dresden +++

Gegen 8:30 kamen Polizei und Ordnungsamt am Camp an und erklärten, nicht auf die Entscheidung des Gerichtes zum Verbleib der Zelte und Toiletten im Camp warten zu wollen. Wir wurden angewiesen, alle Aufbauten vom Theaterplatz zu entfernen, andernfalls würde dies von der Polizei durchgeführt.

Nach den gestrigen Angriffen von Neonazis und PEGIDA Anhängern auf das Camp ist es symbolträchtig, dass die Polizei heute morgen nun deren Arbeit vollendet. Monatelange wurde PEGIDA auf dem Theaterplatz Raum gegeben ihr rassistisches Gedankengut in der Gesellschaft zu verbreiten. Für Menschen die Rassismus und Diskriminierung seitens des Staates und konservativer Teile der Gesellschaft benennen scheint hingegen kein Platz zu sein.

Wir planen, mindestens bis zur nächsten Pressekonferenz um 15:00 auf dem Platz zu bleiben.

Um weiterhin über die Situation vor Ort informiert zu sein können Sie unserem Twitter account @asylummovement folgen oder uns direkt unter 015752046148 erreichen.“

Mobil: 01575 20 46 14 8
Twitter: @AsylumMovement
‪#‎feb28dd‬
‪#‎nopegida‬
‪#‎dresden‬
‪#‎rememberingK‬
‪#‎refugeestruggle‬
Facebook: Asylum Seekers‘ Movement

Dazu sagt die Linke Sachsen:

Geert Mackenroth soll eigentlich Anwalt der Flüchtlinge sein, laut Gesetz ihre Belange wahren. Stattdessen degradiert er sie zu „Campern“ und stellt ihre Notsituation auf eine Stufe mit Falschparken. Mit seiner kalten Law-and-Order-Haltung stellt er ihre Grundrechte in Frage, ohne jedes Verständnis oder Feingefühl. Letztlich spielt er damit auch rassistischen „PEGIDA“-Anhängern und Neonazis in die Hände, die die Flüchtlinge gestern Abend feige angegriffen haben.

„Versammlungsminister“ Markus Ulbig hat übrigens auch auf dem Theaterplatz nicht mit Flüchtlingen gesprochen, mit „PEGIDA“ ist er schon lange im Dialog.

‪#‎28febdd‬ ‪#‎refugeeswelcome‬ ‪#‎refugeestruggle‬

Quelle:

„+++ Dresden? Nazi-Hochburg und rechte Politik +++

Das Camp in Dresden wurde von der Polizei geräumt.
Dies scheinbar ohne sich an die gemachte Zusage zu halten, den
Gerichtsbeschluss abzuwarten!

Dresden lasst euch aus Deutschland ausgliedern, am besten schliesst euch Nord Korea an! Oder lasst euch als kalter Planet in die Umlaufbahn schießen!

Die 10 % Nicht- Völkischen bleiben bitte, die brauchen wir hier !“

„Moin! Auf dem Thearterplatz in Dresden, hat die Polizei das erledigt, was Nazis und Pegidisten gestern Nacht wollten, nämlich das Refugee Protest Camp mit Gewalt räumen! Dies ohne Gerichtsentscheid! „Die Stärke einer Gesellschaft erkennt man daran, wie sie mit ihren Minderheiten umgeht.“ Habt alle einen schönen Tag!‪“#‎feb28dd‬ ‪#‎nopegida‬ ‪#‎dresden‬

Morgen Neonazikundgebung am Bahnhof Lichtenberg verhindern!

Für den morgigen Samstag wurde aus dem extrem rechten Spektrum eine Kundgebung gegen sogenannte Ausländerkriminalität am Bahnhof Lichtenberg angemeldet. Das Lichtenberger Bündnis für Demokratie und Toleranz mobilisiert daher zu einer Gegenkundgebung auf dem Bahnhofsvorplatz ab 14 Uhr.

Ob in der Umgebung von Flüchtlingsunterkünften oder anders wo – wir engagieren uns entschlossen und vielfältig gegen rassistische und extrem rechte Parolen. Ganz nach dem Motto unserer Kampagne „Bunter Wind für Lichtenberg. Vielfältig gegen Neonazis und Rassisten“.

 

Neues aus Dresden (2)

Mit Drohungen in Internet und asylfeindlichen Schmierereien wurde in Dresden-Laubegast ein Flüchtlingsheim verhindert.

„Im örtlichen Hotel „ Prinz Eugen“ sollten 94 Asylbewerber einziehen. Das hatte der Besitzer der Stadt angeboten. Nun zog er seine Offerte jedoch wieder zurück – nachdem er im Netz mit Gewalt bedroht und die Hotelwände mit fremdenfeindlichen Parolen beschmiert worden waren. Konkret nannte der Hoteleigentümer den massiven Widerstand aus der Bevölkerung und dem näheren Umfeld als Grund für seinen Rückzug.“ Der ganze Beitrag