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„Wir Amerikaner haben unseren Verstand verloren“

Was zeigt die Grafik?

Die Vereinigten Staaten leiden unter permanenter obsessiver Angst. – Sie scheinen sich vor allen und jedem zu fürchten.
Die USA fürchten den Rest der Welt und geben ein Haufen Geld für ihre Sicherheit aus.
Seit dem 2. Weltkrieg haben sich die USA in eine einzige riesige KRIEGSMASCHINE entwickelt : die Amerikaner haben völlig den Verstand verloren.

Was sagte der Regisseur Oliver Stone einmal : „Wir Amerikaner haben unseren Verstand verloren. Wir sind gefährlich.“

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Eurohawk: Drohnentod

Wenn es dazu kommt, dass Drohnen zentraler Teil der modernen Kriegsführung werden, bedeutet das natürlich eine Paradigmenwechsel und einen Quantensprung der nationalen Luftwaffen. Die völlige physische Loslösung vom Kriegsgeschehen bringt die Nerds der Computerspiele auf dem Plan. Der Bezug zu Tötungsmaschinen ist spielend hergestellt.

Schon jetzt wurden die Tötung von Menschen auch bei einem bemannten Flugzeug wie ein Vorgang bei einem Spiel im Kinderzimmer kommentiert. So geschehen von US-Soldaten über den Irak. Die Schlacht von Bagdad hatte damals nichts mehr von Stalingrad. Das Leid betraf fast nur die eine Seite.

Bei Drohnen, die aussehen, als hätte Papa mit dem Großen ein tolles Modell zum Fliegen gekauft, kann man die Tötung vom Wohnzimmer durchführen. Tolle Sache, da ein Kriegsminister keine eigenen Soldaten beweinen muss und Staatsakte obsolet werden. Zur Kriegsführung sollte es dann reichen, dass statt von Truppenteilen aus Soldaten Rudel von Drohnen geschickt werden. Das könnte dann öfter passieren, weil das unbequeme moralische Hinterfragen vom Einsatz eigener Soldaten weg fällt und es immer wieder Gründe geben wird, Leute umzubringen.

Um im internationalen Rüstungswettlauf mitspielen zu können, hat die Bundeswehr Drohnen in Auftrag gegeben. Das ist auch gut so, sonst wird man beim Militärischen schnell abgehängt. Für 400 Millionen wurde schon mal was entwickelt, dass den deutschen Militärverband in neue Dimensionen schießen sollte. Nur schade, das Auflagen für den europäischen Luftraum nicht erfüllt werden.

Da jubelt die Industrie, der Staat ist ja verlässlicher Kunde und zahlt auch für Ausschuss. Und für die Millionen ist man etwas schlauer geworden. Nun fällt einen viel ein, was man mit 400 Millionen machen und wie man die Gesellschaft und vor allen Dingen die Menschen unterstützen könnte.

Aber Menschen werden immer Geld für Waffen ausgeben, auch noch dann, wenn sie kurz vor dem Verhungern stehen. Somit ordnet sich der Skandal des Verteidigungsministeriums in die normale, international übliche Geld-für-Waffen-Rhetorik ein.

Bei aller Technikbegeisterung besonders bei männlichen Jugendlichen sollte die ethisch-moralische Frage in der Handhabung neuer Technik im Vordergrund stehen. Ein Krieg wird nicht besser, wenn er sauber geführt wird. Im Gegenteil ist die räumliche Distanzierung vom Krieg die perfide Steigerung des menschen-verachtenden Schauspiels.

Aktueller Kommentar von de Maizière im DLF: “Wenn wir (…) bei jedem Problem komplett die Reißleine ziehen würden, dann hätten wir gar keine Rüstungsprojekte.” Na super…