Schlagwort-Archive: Stille Straße

Wowereit und Co. in der Lottostiftung lassen die Rentner*innen in der Stillen Straße hängen

Die Lottostiftung Berlin hat heute den Förderantrag der Stillen Straße abgelehnt. Damit steht das Seniorenprojekt vor dem Aus. Für dringend erforderliche und gesetzlich vorgeschriebene Investitionen zum Weiterbetrieb der Einrichtung fehlt nun eine Summe von ca. 800.000 €.

Dazu erklärt der Vorsitzende des Bezirksverbandes DIE LINKE.Pankow, Sören Benn:
„Die Mitglieder des Stiftungsrates Klaus Wowereit, Raed Saleh, Dilek Kolat, Mario Czaja, Florian Graf und Ramona Pop haben damit deutlich gemacht, welche Wertschätzung sie dem weltweit beachtetem Engagement der Nutzer dieser Einrichtung entgegen bringen. Keine.

Die Entscheidung des Stiftungsrates ist nicht nachvollziehbar und spricht allen Sonntagsreden über die Gestaltung des demographischen Wandels, der Unterstützung ehrenamtlichen Engagements und der Aufforderung zu bürgerschaftlicher Initiative Hohn.

Die verantwortlichen Mitglieder des Stiftungsrates stehen nun in der Pflicht zu beantworten, wie Senat und Koalition, aus denen dieses Gremium im Wesentlichen besteht, zur Stillen Straße stehen und was sie zum Erhalt der Einrichtung zu tun gedenken.

Der einmalige jahrelange Kampf der Senioren der Stillen Straße um den Erhalt und für einen selbstverwalteten Betrieb ihrer Begegnungsstätte sowie die überwältigende Unterstützung, die sie weit über Berlin hinaus erfahren haben, verdienen ein anderes politisches Echo als die intransparente und kommentarlose Versagung dringend benötigter Mittel.“

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Besetzung hat sich gelohnt – Stille Straße 10 ist gerettet

Gerade kam es über den Ticker: Der Sozialverband Volkssolidarität hat den Zuschlag zum Erwerb des Objektes Stille Straße 10 erhalten und somit kann die Rentner-Freizeitstätte in Pankow erhalten bleiben. SPD und Grüne müssen nur noch parlamentarisch die Beschlüsse bestätigen und dann kann die Okkupation beendet werden. Dank der Geduld und Ausdauer der älteren Menschen, die seit 111 Tagen ihre Begegnungsstätte besetzt hielten und damit ein weltweites Medieninteresse auslösten, sahen sich die Entscheidungsträger der beiden genannten Parteien gezwungen, in dieser Frage umzusteuern, der öffentliche Druck, auch von den Linken, war zu groß und der erwartete Reputationsschaden bei einer anderen Entscheidung wäre für Rot/Grün kaum reparabel gewesen. weiterlesen

Gentrifizierung in Berlin: Kirche von unten (KvU) muss raus und Linie 206 ist gefährdet, Mauerpark wird bebaut, Stille Straße und Palisadenstraße kämpfen weiter

Die alternativen Projekte KvU und Linie 206 sind schon seit langem gefährdet. Sie immer wieder in den Focus der Aufmerksamkeit zu ziehen, sollte Aufgabe einer Öffentlichkeit in Berlin sein. Die Gentrifizierung schreitet weiter voran und bedroht nicht nur den bezahlbaren Wohnraum, sondern auch die Projekte, wo sich Menschen aus ihrer Selbstermächtigung treffen können, wo sich unkontrollierte Netzwerke bilden können, wo noch eine Stadt für Menschen zu finden ist. Das Aktionsbündnis „Wir bleiben alle“ bemüht sich um diese Aufmerksamkeit. Welt Bürger Park | LogoMenschen sollten schon vorher aufwachen, nicht erst, wenn sie unmittelbar bedroht sind. Mauerpark, Stille Straße, Palisadenstraße, Gleimstraße 52, Thälmannpark sind die aktuellen Schlagwörter des innerstädtischen Kampfes um Mitbestimmung und Einfluss auf Stadtplanung und -gestaltung.

#WBA: Bilder von der Krachdemo

…und ein erster Bericht und noch mehr Bilder

Samstag in Prenzlauer Berg: Wir bleiben alle – Krachdemo

Treffpunkt ist U-Bahnhof Eberswalder Straße und es geht durch die gentrifizierten Gebiete des Prenzlauer Berges. Das Aktionsbündnis „Wir bleiben alle“ hat dazu eine Presseerklärung abgegeben.

Es gibt auch ein Fahrradcorso…

heute und vor 20 Jahren….

…und hier ist die Route:  

Stille Straße: Falsch gerechnet

Die Sanierungskosten der Seniorenfreizeitstelle Stille Straße sind mit über 1 Million Euro zu hoch angesetzt worden. Ob damit soziale und kommunale Bewerber aus dem Rennen genommen werden sollten, um das Objekt schneller einer Schließung zuzuführen, liegt im Rahmen der Möglichkeiten. Der Verdacht liegt nahe. Mit den augenblicklichen Konditionen kann sich  die Volkssolidarität wieder mitbewerben. Die Forderungen, alle Unterlagen zu veröffentlichen,  ist nur verständlich, um den entstandenen  Vertrauensverlust unter den Akteuren entgegen zu wirken. mehr lesen

Stille Straße: »Der jetzige Status quo der Besetzung ist nun mal illegal«, polizeiliche Räumung wahrscheinlich

Nach der letzten Sitzung der BVV Pankow hat sich der Bezirk völlig aus dem Projekt „Stille Straße“ zurück gezogen und die betagten Besetzer und das Objekt  rein rechtlich zum Abschuss frei gegeben. Somit ist eine Räumung der Polizei möglich. Details kann man hier lesen.