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Die Wabe am 9. November: 25 Jahre ständige Ausreise – ein Mauerfall

Jenseits offizieller und nationaler Staatsfeierlichkeiten ereignet sich das popkulturelle und multimediale Spektakel mit Autoren und Künstlern aus Ost und West (u.a. Peter Wawerzinek, Wolfgang Müller, Rummelsnuff, Sanne Schnapp), zeitgleich auf der großen Bühne, dem Foyer und dem Barbereich der Berliner WABE und geht unter anderem der spannenden Frage nach:

… und wo war Kurt Cobain am 9. November 1989?

Von Brecht und Eisler über Ton Steine Scherben (politischer Blas-Punk-Pop der SAM) bis hin zu Künstlern der neueren Zeit, wie Feeling D, Linda De Soul, Martin Schwarze als Rienald Gerbe, die geshakespiercten u.a., wird eine Mixtur von Inhalten geboten, die nicht nur der DDR mit feiner Ironie eine giftfreie Sarglackierung verpasst. Und der Hanns Eisler Chor singt dazu „Halleluja Berlin“!

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Anwohnerinitiative Thälmannpark will feiern

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AI Thälmannpark: Von Anwohner*innen für Anwohner*innen

Als wir beginnen wollten, strömten immer noch die Leute in die schon recht ordentlich gefüllten Wabe. Die im Dezember 2012 gegründete Anwohner-Initiative Thälmannpark (AITP) lud zum Informations-und Mitmachabend ein.

Zu Beginn der Präsentation der Situation im Thälmannpark-Areal waren es über 100 Menschen, die sich voller Erwartung zunächst informieren wollten. Mit anschaulichen Bildern wurde Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Thälmannparkes dargestellt. Energetische Sanierung der Plattenbauten, architektonische Irrläufer, wie der Prenzlauer Bogen, die Anlage um den Kiezteich waren ebenso Themen, wie auch die Altlastensituation und die Vernachlässigung der Parkanlagen. Das aus unserer Mitte erarbeitete Wissen war für viele Anwesende neu und höchst interessant. Auch die Intervention eines der Immobilien-Investoren konnte den Eindruck eines fundierten und kenntnisreichen Vortrages nicht trüben.

Im zweiten Teil der Veranstaltung waren die Anwesenden aufgefordert, Ideen, Fragen, Kritik zu äußern und sie an zur Verfügung gestellten Wänden zu dokumentieren. Die Frage „Wie wollen wir hier leben?“ sollte ganz praktisch von den Anwohner*innen mit beantwortet werden.  Zu verschiedenen Themen konnte man seine Gedanken verschriftlichen, die dann Teil einer zusammenfassenden Dokumentation werden soll.

Die Aufforderung zur Selbstermächtigung der hier wohnenden und arbeitenden Menschen durchzog den Abend in der Wabe und war von der Anwohner-Initiative ausdrücklich so gewünscht. Dem bisherigen Feedback ist zu entnehmen, dass die Veranstaltung ein Erfolg war, dass die Wünsche, Befürchtungen, Anliegen und Ideen der Bewohner*innen eine Plattform gefunden haben und das der Wunsch zum Mitgestalten allgegenwärtig ist.

Dialog und Zusammenarbeit mit allen Protagonisten im Areal sind gewünscht, das selbstständige und autonome Agieren der Initiative gilt aber als Grundlage des Handelns.

Raik von der AITP

Wie geht es weiter?

Hier auch ein Beitrag zur Anwohner-Versammlung in der Wabe.